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People | 08.06.2018

Tourismus vernetzt

Für frischen Wind in Hotellerie und Gastronomie sorgen die Gründer von Gronda.

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ENGAGIERT. Das Team von Gronda: Valentin Schütz, Juan Vicci und Tobias Zetzsche (Foto: Gronda)

Als Hotel oder Restaurant gute und verlässliche Mitarbeiter zu finden, ist nicht immer leicht und auch für Köche, Kellner oder andere in der Gastronomie Tätige gab es bisher kaum Möglichkeiten, sich am Arbeitsmarkt entsprechend zu präsentieren. Mit dem Start-up Gronda bieten die Gründer Valentin Schütz, Juan Vicci und Tobias Zetzsche nun eine Lösung für diese Herausforderungen. Die Plattform funktioniert ähnlich wie die gängigen sozialen Netzwerke: Mitarbeiter aus der Branche können sich vernetzen und ihre Karriere voranbringen. Unternehmen können ebenfalls eigene Profile anlegen, sich so den besten Talenten präsentieren und diese im besten Fall auch für sich rekrutieren.

Aller Anfang. Vor rund zwei Jahren wurde die Idee der Jobplattform Gronda geboren, doch der erste Schritt war nicht leicht: „Familie und Freunde haben uns häufig davon abgeraten, ein Unternehmen zu gründen. Das weckt natürlich Selbstzweifel und Unsicherheit. Doch man muss einfach loslegen und anfangen“, gibt der Pitztaler Valentin Schütz (26) zu und ergänzt: „Am Anfang ist es immer sehr schwer, die gewohnte Komfortzone eines sicheren Jobs zu verlassen und sich in die Ungewissheit zu stürzen.“

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Foto: Shutterstock

Auf der Erfolgswelle. Mit viel Mut zum Risiko präsentierte das Unternehmen im Jahr 2016 sein Start-up mit einem einfachen Blog zu Themen und Informationen rund um Hotellerie und Gastronomie. Rasch folgte der erste Prototyp der Plattform und so begann die Erfolgsgeschichte: „Wir hatten sehr viel Glück. Unser erstes Investment, die Ernennung zum besten Start-up in der deutschsprachigen Hotellerie und Gastronomie sowie der rasante Wachstum zu einer der größten Plattformen in unserem Bereich machen uns sehr stolz“, erklärt uns Tobias Zetzsche (24), den Schütz auf der Universität in Deutschland kennenlernte. In Innsbruck stieß Juan Vicci (28) zum Team hinzu. Er ist in Venezuela und Spanien aufgewachsen und blieb nach einem Auslandssemester in der Tiroler Landeshauptstadt. Stets im Mittelpunkt ist die Vision der jungen Gründer: „Uns geht es nicht um Zahlen oder darum, unser eigener Chef zu sein. Das Schöne am Selbst-Gründen ist die Möglichkeit, einem Traum zu folgen.“

Klares Ziel vor Augen. Auch Angst vor Fehlschlägen kennen die jungen Unternehmer nicht: „Im schlimmsten Fall muss man sich eben wieder einen Job suchen. Das kann dir auch in einem großen Konzern passieren, wenn dir gekündigt wird.“ Stattdessen feilen sie bereits fleißig am nächsten Schritt und wollen weltweit durchstarten, wie Schütz uns stolz erklärt: „Unser Traum war es von Anfang an, dass irgendwann ein Resort aus den Malediven einen Koch aus dem hintersten Pitztal über Gronda rekrutiert. Unsere Vision ist, Gronda als weltweite Plattform zu etablieren!“


GRONDA.EU

Die Vision von Gronda ist es, Menschen in Gastronomie und Hotellerie ihre Leidenschaft zu ermöglichen. Die Plattform vernetzt sie miteinander, damit sie die passenden Jobs und Teammitglieder finden, aber auch ihr Wissen und ihre Inspiration mit anderen teilen können.