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People | 07.01.2017

Ich habe meine Balance gefunden

Schauspielerin Amy Adams hatte lange Zeit Probleme damit, Berufliches und Privates zu trennen.

Für ihre Tochter (© Michael Boardman/WENN.com)
Für ihre Tochter (© Michael Boardman/WENN.com)

Amy Adams (42) kann zuhause endlich abschalten.

Am Anfang ihrer Karriere fiel es der Schauspielerin ('Arrival') schwer, ihre Arbeit nicht mit nach Hause zu schleppen. Vor allem ihre Sorgen und Nöte konnte sie nach Drehschluss nicht abschütteln. "Ich hatte einst eine ungesunde Beziehung zu meinem Beruf, indem ich all meine Unsicherheiten und Erwartungen mit nach Hause gebracht hatte. Wenn ich das Gefühl hatte, dass ein Regisseur meine Arbeit nicht mochte, hat mich das die ganze Zeit beschäftigt", offenbarte sie im Interview mit dem 'Guardian's Weekend Magazine'. "Das musste sich ändern." Vor allem dann, als 2010 ihre Tochter Aviana auf die Welt kam.

"In den ersten Jahren wusste ich nicht, wie ich die Balance finden könnte", erinnerte sich Amy Adams. "Ich hatte keine klare Trennung zwischen Arbeit und meinem Zuhause. Aber nun lebe ich nicht mehr in diesem nahezu obsessiven Raum." So sei die Arbeit zwar immer noch extrem wichtig für die rothaarige Schönheit - am Ende des Tages zähle es aber vor allem, ihrer kleinen Tochter eine Gute-Nacht-Geschichte vorzulesen.

Vor allem die Arbeit am Film 'American Hustle' habe Amy jedoch einiges abverlangt. Wie später durch geleakte E-Mails herauskam, habe sie Regisseur David O'Russell "so missbraucht", dass Amy weinen musste. "Ich erinnere mich, wie ich meinen Ehemann anblickte und sagte: 'Ich kann das nicht mehr, ich muss etwas anderes machen. Ich möchte nicht diese Person sein, nicht für meine Tochter'. Also habe ich was geändert", so Amy Adams.

© covermg.com

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