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People | 06.01.2017

Talking Heads Reunion ausgeschlossen

Rocker David Byrne zerstört wohl die Träume von vielen Talking Heads-Fans.

Das ist ein persönliches Opfer (© Joseph Marzullo/WENN.com)
Das ist ein persönliches Opfer (© Joseph Marzullo/WENN.com)

David Byrne (64) will seine Solokarriere nicht aufgeben.

Die Band Talking Heads ist für ihren Frontmann ('Who') gestorben, seit 1991 geht er mit Chris Frantz, Tina Weymouth und Jerry Harrison musikalisch getrennte Wege. Einzig 2002 traten sie noch einmal zusammen auf, als sie ein Teil der Rock and Roll Hall of Fame wurden.

Alle wollen wieder Talking Heads, nur David Byrne nicht. "Es fühlt sich an, als ob ich etwas opfern müsste", so der ehemalige Frontman im Gespräch mit 'The Creative Independent'. "Ob es Geld oder die Wiedererkennung meines Namens ist oder einfach, dass ich mehr machen müsste, als ich will. In anderen Worten: Du kannst nicht alles haben."

David hat sich seit dem Soloschritt für verschiedenste Projekte interessiert: Er gründete sein Internetradio Radio David Byrne und schrieb sogar das Musical Saint Joan, eine moderne Erzählung der Geschichte rund um die französische Heilige Jeanne d’Arc.

Talking Heads ist also Geschichte, obwohl der Musiker noch einen Funken Hoffnung übriglässt. "Eine Talking Heads-Reunion wäre unglaublich erfolgreich für eine bestimmte Generation, oder vielleicht Generationen. Es würde eine Menge Geld bringen und viel Aufmerksamkeit erzeugen. Es wären wahrscheinlich einige Schritte zurück, insofern ich als jemand gesehen werde, der gern neues versucht." Die Zeit wird ja zeigen, ob David Byrne sich doch noch dazu erbarmt.

© covermg.com

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