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People | 27.10.2019

Winter Wonderlove

Zweifellos hat das Weite und Ferne eine besondere Anziehungskraft auf uns. Dass das Gute und Schöne aber oftmals näher liegt als uns bewusst ist, zeigt die Liebesgeschichte um Mika und Patrick.

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(Foto: Victoria Hörtnagl)

Der Zufall spielte, wie so oft, wenn es um Angelegenheiten des Herzens geht, eine große Rolle in der Story von Mika und Patrick. Mika, ursprünglich aus Innsbruck, und Patrick, aus Mühlbachl im Wipptal, waren 2014 zwar beide in Tirol ansässig, verbrachten aber nur wenig Zeit in der Heimat. Ausbildung, Karriere und Reisen standen im Fokus der beiden. Patrick wollte unbedingt weg aus dem Wipptal und hinaus in die weite Welt. Obwohl also die Chancen auf ein Aufeinandertreffen recht gering waren, griff in just dieser Situation der bereits genannte Zufall ein. In einer Bar in Innsbruck lernten sie sich kennen und – auch wenn es ein typisches
Klischee darstellt – der Funke sprang sofort über.

 

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(Foto: Victoria Hörtnagl)

Auf den ersten Blick. Auch Klischees haben aber meist ihren wahren Kern. So ist es zwar ein Klischee, aber trotzdem wahr, dass ein Date im Schloss Ambras an Romantik und prunkvoller Üppigkeit kaum zu überbieten ist. Ein Glück also, dass sich Mika und Patrick genau hier zu ihrem ersten Rendezvous verabredeten. Dieses war offensichtlich ebenso von Fortuna gesegnet, denn an seinem Ende wartete der erste Kuss auf die beiden.

Der nächste Schritt. Vier Jahre glückliche Beziehung zogen ins Land Tirol, bevor Mika und Patrick den nächsten Schritt machen sollten. Am malerischen Kraftsee in Pfons hatte Patrick eine Überraschung vorbereitet. Der ohnehin schon magische Ort war von guten Freunden bereits präpariert worden. Als er dann auf die Knie ging und die große Frage stellte, konnte Mika gar nicht anders, als ihm auch die richtige Antwort zu geben.

 

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Freunde und Familie begleiteten Patrick und Mika an ihrem großen Tag.  (Foto: Victoria Hörtnagl)

Der große Tag. Schon vier Monate später, am 23. Dezember, sollten sie sich dann vor dem Altar wiederfinden. Zwar war dies in der Burgkapelle Aufenstein und im Rahmen der standesamtlichen Hochzeit, doch gerade durch die vorweihnachtliche Stimmung wurden die Trauung und die anschließende Feier im engen Familienkreis zu etwas ganz Besonderem. Die darauffolgenden Feiertage erlebten Patrik und Mika daher umso intensiver.

 

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(Foto: Victoria Hörtnagl)

Festlicher Akt. Wiederum zwei Monate später konnten sie auch vor in der Kirche in den Bund der Ehe eintreten. Im altehrwürdigen Stift Wilten in Innsbruck wurden die beiden getraut. Die inhaltliche Gestaltung der Zeremonie durch Regens Roland Buemberger war dem Brautpaar dabei besonders wichtig ebenso wie die musikalische Umrahmung des festlichen Aktes durch Mikas Chor „Sing&Song Kreis Trins“ sowie den Opernsänger Markus Wessiack. Im Anschluss feierten die frisch Vermählten mit 180 Gästen im Gotischen Keller gebührlich ihren neuen Lebensabschnitt. Das traditionelle Ambiente der Hofburg wurde durch moderne Dekoration und raffinierte Lichtinszenierungen mit einem modernen Anstrich versehen – für Mika und Patrick eine geniale Kombination.

Neues Gefühl. Noch heute schwelgen die beiden in Erinnerungen an diese Tage und Ereignisse. Was diesen neuen Schritt aber für sie besonders schön macht – sie leben das Wir nun intensiver als je zuvor.