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People | 11.09.2019

Sparschwein für die Hosentasche

Das Tiroler Start-up Monkee will einen nachhaltigen Umgang mit Geld fördern.

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Das Team von Monkee setzt sich engagiert für das Start-up ein. (Foto: Monkee)

Ein neues Auto, die langersehnte Weltreise oder ein finanzielles Polster für Notzeiten: Manchmal ist das nötige Kleingeld unumgänglich, doch wie schaffen wir es, auch genügend Geld beiseitezulegen? Die Gründer der App Monkee haben hier eine Idee. „Wir sind darauf gepolt, Konsumgüter sofort haben zu wollen, auch wenn wir sie nicht unbedingt brauchen oder sie uns nicht leisten können“, erklärt der Gründer Martin Granig (37) auf die Frage, warum das Sparen so schwerfällt. Gemeinsam mit Christian Schneider hat er 2018 Monkee gegründet und später Jean-Yves Bitterlich als Software-Entwickler ins Team geholt.

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(Foto: Shutterstock)

Es hat Klick gemacht. Die Vision der drei Unternehmer ist es, Sparen einfach in den Alltag zu integrieren – und das ganz ohne große Verzichte. Beim Download von Monkee, das seit kurzem für Apple and Android erhältlich ist, wird komplett kostenlos ein Konto bei der Partnerbank der App eröffnet. Nach dem einmaligen Verbinden des bereits bestehenden Girokontos mit Monkee über ein SEPA-Lastschriftverfahren – wie man es bereits vom Online-Shopping kennt – können dann Beträge mit zwei Klicks gespart werden. Echten Mehrwert bietet der digitale Finanzcoach, der intelligente Kern von Monkee. Er hilft, motiviert zu bleiben und die gesetzten Ziele zu erreichen. Mit der Zeit lernt Monkee, wann und mit welchen Nachrichten der Finanzcoach seine Nutzer kontaktieren muss, um die Wahrscheinlichkeit für einen Sparbeitrag zu erhöhen. Auch Verwandte und Freunde können eingeladen werden, ein ausgewähltes Sparziel zu unterstützen oder auch nur gemeinsam auf ein Geburtstagsgeschenk zu sparen.

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(Foto: Monkee)

Aufs Geld geschaut. Seit März 2018 arbeitet das Team an der App – für die ehemaligen Manager im Konzernumfeld eine große Umstellung: Haben Granig und Schneider vorher große Teams geleitet und die meiste Arbeitszeit in Meetings verbracht, sind sie nun für alle Themen selbst zuständig. Sie verfügen nun aber auch über die Möglichkeit, sich wirklich auf eine Aufgabe zu konzentrieren und diese im Detail auszuarbeiten. Anderen Gründern raten sie, so früh wie möglich zu launchen und nicht darauf zu warten, dass das Endprodukt perfekt ist. Wichtig sei auch der Kontakt mit Zielgruppen und so viel Feedback wie möglich abzuholen. Passend zum Kernthema der Finanz-App ist auch der letzte Rat der Gründer: „Ausgaben und Einnahmen stets im Auge behalten und langfristig planen.“