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People | 27.08.2018

Immer in Balance bleiben!

Einst ein Sport für Könige und heute auf immer mehr Seen zu beobachten. Stand-up-Paddling ist der Trendsport des Sommers: Das wollten wir natürlich auch ausprobieren.

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Foto: Martin Vandory

Pünktlich um neun Uhr morgens startet unsere Kollegin Corina in den Arbeitstag. Doch diesmal geht’s nicht an den Schreibtisch, sondern direkt an den Möserer See: Corina steht vor ihrer ersten TIROLERIN-Challenge. Gemeinsam mit dem Unternehmen CrosLake aus Thaur testet die Grafikdesignerin den Trend des Sommers: Stand-up-Paddling. 

 

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Foto: Martin Vandory

SUP(er). Das Prinzip des Stehpaddelns existiert schon lange. In Hawaii bewegten sich so die Könige fort, und auch polynesische Fischer gingen stehend auf die Jagd. Richtig populär wurde Stand-up-Paddling (SUP) dann dank hawaiianischer Surflehrer, die durch den Einsatz eines Paddels schneller vom Ufer zu den Riffen und zurück gelangen. Aufgrund der erhöhten Position auf dem Board konnten sie außerdem einen besseren Überblick über ihre Surfschüler bewahren. Mittlerweile ist der Trend auch bei uns in Europa angekommen, und auf unseren heimischen Seen sieht man immer mehr der bunten Boards.

 

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Foto: Martin Vandory

Tiroler Idee. Auf diesen Zug ist auch Bernhard Winklehner aus Thaur  mit seinem Unternehmen CrosLake aufgesprungen. Nachdem er im Urlaub mit seinen Töchtern den Trendsport ausprobierte, war er sofort begeistert und stellt seit 2013 unter dem Namen  CrosLake eigene Bretter her. Das Besondere dabei: Die Boards sind eigens für Tirol zugeschnitten und etwas breiter, das sorgt für mehr Stabilität und minimiert die Gefahr, in den See zu fallen. Insgesamt bietet das Thaurer Unternehmen 14 verschiedene Boards an: Je nach Einsatzort, Verwendungszweck, Paddlergewicht, Gleichgewichtsgefühl und Budget ist für jeden etwas dabei.

 

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Foto: Martin Vandory

Mitgedacht. Von den Boards kann sich jetzt auch Corina aus erster Hand überzeugen. Am See wartet Winklehner mit Madeleine Handle bereits auf uns. Während uns Winklehner am Ufer alles erklärt, gibt uns Handle später im Wasser Tipps. Mit im Gepäck haben die beiden aber nicht nur das Brett und das Paddel, sondern auch eine Pumpe – das Board muss nämlich erst, ähnlich einer Luftmatratze, aufgepumpt werden. Ein großer Vorteil, denn zusammengerollt und in der Tasche verstaut, passt die gesamte Ausrüstung in jedes Auto. Corina legt sich gleich ins Zeug und nach weniger als zehn Minuten ist das Brett einsatzbereit. 

 

 

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Foto: Martin Vandory

Los geht’s.  „Ich hoffe, ich falle nicht ins Wasser“, lacht Corina, bevor sie mit dem Brett in den See steigt. Als ersten Schritt schiebt sie das Board vor sich ins Wasser. „Wichtig ist, dass man nicht im ganz flachen Wasser aufsteigt“, weiß Bernhard Winklehner. Das Brett verfügt nämlich, ähnlich wie ein Surfbrett, über eine Finne, die für Stabilität sorgt. Die Finne ähnelt einer Haifischflosse und ist unten am Brett angebracht – ist das Wasser nicht tief genug, könnte man damit am Grund einstechen.

Immer im Gleichgewicht. Als nächstes geht es auf das Brett. Um das Gleichgewicht zu finden, wird zuerst am Board gekniet. Corina paddelt eine kleine Runde auf ihren Knien und findet gleich die richtige Balance – als leidenschaftliche Snowboarderin bringt sie auch die besten Voraussetzungen für diesen Sport mit.

 

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Foto: Martin Vandory

Drei, zwei, eins – hoch. Nun geht es ans Eingemachte und Corina steht auf. Das erste Mal auf dem Brett zu stehen, ist nicht so leicht und das Brett gerät ein bisschen ins Wanken. Jetzt heißt es, Fingerspitzengefühl zu zeigen, um nicht in den See zu fallen. Doch mit ein bisschen Ausbalancieren findet Corina die richtige Position und dreht ihre Runden am See. „Am liebsten würde ich den ganzen Tag weitermachen“, zeigt sie sich begeistert. 

Bereit für neue Abenteuer. Wieder an Land wird dem Brett als Erstes die Luft ausgelassen. Ganz einfach kann das Board nun zusammengerollt und mit dem Paddel in der mitgelieferten Tasche verstaut werden.

Unser Resümee der TIROLERIN-Challenge im August: einfacher und unkomplizierter Sommerspaß für jedermann!