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Lifestyle | 30.03.2017

Intensiver Leben

Mit diesen Tipps mehr Schwung ins eigene Leben bekommen

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Je älter der Mensch wird, desto mehr hat er das Gefühl, dass die Zeit immer schneller verfliegt. Ohne irgendetwas großartige getan oder erlebt zu haben ist der Tag plötzlich um. Tag für Tag, Woche für Woche und Monat für Monat. Wer dem Alltagstrott entkommen möchte, muss seine Aufmerksamkeit daher auf die schönen Dinge im Leben richten und die Zeit mit Erlebnissen bestücken, die auch später noch in Form von liebsamen Erinnerungen erhalten bleiben.

Feste feiern wie sie fallen

Alles was einen emotional stark bewegt, wird leichter und damit auch fester im Gedächtnis verankert. Die Zeit wird zudem als intensiver wahrgenommen. Wer an Partys mit seinen Freunden zurückdenkt, wird feststellen, dass die Momente immer noch lebendig in Erinnerung sind. Je erlebnisreicher die Feste waren, desto lebendiger bleiben sie auch später in Gedanken bestehen.

Warum also sollten Gelegenheiten zum Feiern einfach vertan werden? Zum Feiern lohnen sich nur die runden Geburtstage? Wer mehr Spaß und Freude im Leben haben möchte, sollte diese Art von Gedankenansätzen ablegen. Jeder Grund zum Feiern bietet die Chance auf mehr schöne uns aufregende Ereignisse. Und auch eigene Wünsche dürfen an einem „Mehr an Erlebnissen“ ausgerichtet sein. Ob für einen selbst oder die besten Freunde, Geburtstagsgeschenke selbst können neue Erfahrungen und Highlights bereit halten. So warten dann dank der Geschenke direkt weitere Erlebnisse wie ein „Dinner in the Dark“, „Bodyflying“ oder ein gemeinsames Rafting darauf einen erneuten Serotoninausstoß zu bewirken.

Das Besondere suchen

Damit wären wir auch schon beim nächsten Punkt. Es muss nicht immer nur auf Geburtstage, Hochzeiten oder andere Veranstaltungen gewartet werden, um eine Abwechslung von Alltag zu schaffen. Es liegt an einem selbst, womit die eigene Freizeit gefüllt wird.

Jeder sollte sich die Zeit nehmen und einmal notieren, welche Dinge er in seinem Leben gerne machen würde. Eine Reise nach Neuseeland? Oder vielleicht Bungee Jumping aus 100 Metern Höhe? Es existieren eine Vielzahl an Listen im Netz mit „Things to do before you die“ oder „Places you must visit before you die”, aus denen sich zusätzliche Anregungen geholt werden können.

Die neuen Erfahrungen fordern dabei unser Gehirn und sorgen für ein intensiveres Wahrnehmen der Zeit. Es sollte daher immer wieder aus dem alltäglichen Gewohnheitstrott ausgebrochen werden. Wer einmal in sich horcht, wird jede Menge Ideen und Wünsche finden, die diesen Trott durchbrechen. Dabei müssen es nicht immer teure Dinge sein. Manchmal sind es auch einfach nur Kleinigkeiten, wie die gemeinsame Wanderung einer neuen Route oder die Entscheidung für ein neues Hobby.

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Fotos: Pixabay.com, ©Unsplash CC0-Lizenz Public Domain Pixabay.com, ©Yummimoon CC0-Lizenz Public Domain

Zeit nehmen statt Zeit sparen

Eine der häufigsten Aussagen in Bezug auf die Zeit ist es, keine zu haben. Dabei hat bei genauer Betrachtung jeder Mensch Zeit. Nämlich 24 Stunden. Und das jeden Tag. Es ist in erster Linie eine Sache der Einteilung, wie diese Zeit verbracht wird. Sicher gibt es Tätigkeiten, die sich nicht unbedingt ausgesucht werden können. Einen Teil der Zeit muss meistens mit Arbeit verbracht werden und auch auf Schlaf können wir auf Dauer nicht verzichten.

In den letzten Jahren und Jahrzehnten hat es zudem viele Entwicklungen gegeben, die uns jede Menge Zeit bei unseren Tätigkeiten einsparen helfen. Spül- und Waschmaschine sparen Zeit, die mit Haushaltsarbeit verbracht werden muss. Bus und Auto sparen Zeit, die für den Weg zur Arbeit verwendet werden muss. Und Laptop sowie Computer haben andere wiederum Arbeitsabläufe auf der Arbeit selbst deutlich beschleunigt. Insgesamt müsste allen daher einiges Mehr an Zeit bleiben. Dennoch entsteht oft das Gefühl, dass durch die technischen Errungenschaften eine Beschleunigung stattfindet, da durch die Errungenschaften mehr in weniger Zeit geleistet werden kann. Mehr Zeit für einen selber bleibt aber dadurch nicht.

Beim Versuch Zeit zu sparen werden also nur mehr Dinge in diese hineingepackt. Der Ansatz müsste also lauten, sich die Zeit für Dinge die einem wichtig sind einfach zu nehmen. Dadurch bleibt zwar für weniger Dinge Zeit, doch diese können dafür umso intensiver gelebt und erlebt werden.

Offline statt Online

Gerade in den letzten Jahren kam in unserer Freizeitgestaltung ein neues Phänomen hinzu: Das Internet. Auch wenn es sehr hilfreich ist, verwenden wir jede Menge Zeit mit diesem Medium. Ein Austausch über Social-Media, Spielen von Computer-Spielen und tausend weitere Beschäftigungsmöglichkeiten sind dadurch geschaffen worden. Und auch, wenn einige der Beschäftigungsmöglichkeiten durchaus positive Emotionen wecken, wer täglich im Internet rumklickt lässt dies damit zum Bestandteil seiner Alltagsroutine werden.

Daher sollte jeder immer wieder mal inne halten und Smartphone sowie Laptop auf Seite legen. „Draußen“ im realen Leben lassen sich oftmals viel besser coole Aktivitäten unterbringen, die viel Spaß machen. Einfach mal eine Runde barfuß durch den Wald laufen oder mit den Freunden gemeinsam den Nachmittag verbringen. So finden sich jede Menge gemeinsame Aktivitäten und Erlebnisse, die die Zeit wertvoller machen. Dabei muss der eigenen Kreativität kein Riegel vorgeschoben werden. Mit Freunden einfach eine eigene kleine Modeschau auf die Beine stellen, zusammen eine Reise planen oder einfach mal wieder zusammen Mini-Golf spielen.