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Lifestyle | 21.11.2017

Das Wetter lässt mich kalt

Nass, windig und dunkel – in der kalten Jahreszeit finden wir vermehrt Ausreden, unser Sportprogramm ausfallen zu lassen. Doch gerade jetzt ist Bewegung besonders wichtig. Wir sagen Ihnen, was Sie beachten müssen.

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Fotos: Shutterstock

Keine Frage – gerade jetzt, wenn es draußen so richtig ungemütlich ist, fällt es uns schwer, nach dem Büro noch in die Laufschuhe zu schlüpfen und unsere Joggingrunde zu drehen. Dunkelheit, Regen oder Nebel schlagen sich zusätzlich auf unsere Stimmung nieder und mit einer heißen Tasse Kakao und einem guten Buch im Warmen zu bleiben klingt unglaublich verlockend. Dennoch ist es auch in den Wintermonaten besonders wichtig, in Bewegung zu bleiben. Denn Sport sorgt nicht nur für die Ausschüttung von Glückshormonen, sondern hilft uns auch, die allgegenwärtigen Grippeviren zu bekämpfen und Erkältungen vorzubeugen. Außerdem können wir uns so ganz ohne schlechtes Gewissen noch eine extra Tasse Glühwein gönnen und bei Lebkuchen und Vanillekipferln so richtig zugreifen. Spätestens im Frühjahr freuen wir uns darüber, unseren inneren Schweinehund besiegt zu haben und  fitnesstechnisch am Ball geblieben zu sein – wir versprechen es euch!

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Fotos: Shutterstock

Schicht um Schicht.
Um dem kalten und nassen Wetter trotzen zu können, ist die richtige Ausrüstung entscheidend. Hier empfiehlt es sich, mehrere Schichten zu tragen – allein aus dem Grund, dass viele dazu neigen, sich viel zu warm anzuziehen. So kann man sich unterwegs einer Schicht entledigen und sich den Pullover oder die Jacke um die Hüfte binden. Aber Achtung: Bei Minustemperaturen im T-Shirt zu joggen ist keine gute Idee. Die Muskulatur kühlt zu schnell aus. Dies kann zu Verletzungen und Zerrungen führen.

Kleider machen Sportler.
Ideal für sportliche  Aktivitäten in der kalten Jahreszeit ist Funktionskleidung, die Feuchtigkeit nach außen abgibt. Außerdem helfen Reflektionsstreifen dabei, dass Sie auch im Dunkeln nicht übersehen werden. Baumwollkleidung ist im Winter gänzlich ungeeignet, da diese sich rasch mit Schweiß vollsaugt und nur sehr langsam trocknet. Die Gefahr, krank zu werden, ist hier natürlich groß. Am besten tragen Sie als erste Schicht ein eng anliegendes Shirt, das Schweiß aufsaugt und von der Haut wegtransportiert. Darüber empfiehlt sich eine Vliesweste, die gerade bei eisigen Temperaturen wohlig warm hält. Als letzte Schicht ist eine regen- und windabweisende Jacke empfehlenswert. Außerdem sollten Sie sich eine Mütze zulegen und auf Laufschuhe mit gutem Profil achten.

 

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Warm ums Herz.
Wie bereits erwähnt, ist die Verletzungsgefahr besonders hoch, wenn unsere Muskeln nicht entsprechend erwärmt sind. Hier ist aber nicht nur die richtige Kleidung wichtig, sondern auch, dass wir uns vor dem Training sorgfältig aufwärmen. Lockern Sie Ihre Sehnen, Bänder und Muskeln mit leichten Dehnübungen, gerne auch noch in der Wohnung, oder laufen Sie im Haus die Treppe rauf und runter. Nach dem Laufen sollten Sie möglichst rasch aus der Kälte und aus Ihrer Sportkleidung, denn das Risiko, sich zu erkälten, ist jetzt am größten. Springen Sie unter die warme Dusche und gönnen Sie sich danach eine Tasse Tee.

Die inneren Werte.
Vitamin D stärkt die Knochen und schützt vor Krankheiten wie Osteoporose, Herzkreislauf- oder Krebserkrankungen. Durch richtige Ernährung, aber auch wenn unsere Haut mit der Sonne in Kontakt kommt, wird das Vitamin produziert. Gerade in den Wintermonaten, wenn es früh dunkel wird, kann hier rasch ein Mangel entstehen. Um uns trotzdem unsere Vitamin-Ration zu holen, sollten wir öfter einmal unsere Mittagspause oder den Sonntagnachmittag für eine Joggingrunde nutzen.

Nicht jeder Weg führt nach Rom.
Die Mittagspause für Sport zu nutzen ist übrigens auch für all jene eine gute Idee, die nicht gern nach Einbruch der Dunkelheit joggen gehen. Wenn in der Pause keine Zeit für Sport bleibt oder Ihnen die Dunkelheit nichts ausmacht, sollten Sie sich eine Stirnlampe zulegen und darauf achten, dass auch Sie für andere gut sichtbar sind – hier erweisen sich Reflektoren an der Kleidung als besonders nützlich. Passen Sie auch Ihr Schuhwerk an die gewünschte Route an. Das nötige Profil sorgt dafür, dass Sie auch auf rutschigem Untergrund guten Halt haben. Die richtigen Socken und wasserfeste Schuhe halten Ihre Füße warm.

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Um dem kalten Wetter trotzen zu können, ist die richtige Ausrüstung entscheidend! (Foto: Shutterstock)

Kältepol.
Generell gilt es bei Minustemperaturen, durch die Nase zu atmen, da die Luft so erwärmt wird, bevor sie unsere Lungen erreicht. Hier kann auch ein dünner Schal helfen, den wir uns vor Mund und Nase binden. Bei Temperaturen unter minus 15 Grad sollten wir allerdings lieber auf Sport im Freien verzichten. Zuhause bleiben und sich ausruhen lautet die Devise übrigens auch, wenn Ihre Bronchien oder die Lunge verschleimt sind, wenn die Gelenke schmerzen, Sie Fieber oder Magenprobleme haben.

Auf los geht’s los.
Wer jetzt noch nicht zu den Laufschuhen gegriffen hat, dem können wir abschließend noch ein paar Motivationstipps mitgeben: Suchen Sie sich einen Trainingspartner und vereinbaren Sie fixe Zeiten, an denen Sie sich zum Sport treffen. Stecken Sie sich Ziele, beispielsweise am jährlichen Silvesterlauf mitzumachen. Stellen Sie sich Ihre ganz persönliche Playlist mit Gute-Laune-Songs zusammen und tracken Sie Ihre Fortschritte mit Apps auf Ihrem Smartphone oder mit einer Laufuhr. Wenn Sie sehen, welche Fortschritte Sie schon nach kurzer Zeit machen, bleiben Sie garantiert dran!