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Lifestyle | 21.09.2022

Nah bei dir

Der zentrale Faktor Regionalität der letzten Jahre genießt seine Popularität auch weiterhin.

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Foto: Ashley Winkler/Unsplash

Der Trend zum Regionalen ist ungebrochen. Bauträger ziehen bei ihren Bauvorhaben wieder vermehrt lokale Handwerksbetriebe hinzu, Kleidung wird wieder öfter zu Schneider: innen zur Reparatur gebracht, und Kinderspielzeug aus heimischen Hölzern boomt wie nie zuvor. Doch keine Sparte spürt die Bevorzugung des Nahen und bekannten so stark wie die Lebensmittelbranche.

 

Akzeptanz

Rund 80 Prozent der Österreicher:innen bezeichnen Regionalität mittlerweile als Orientierungsfaktor beim Lebensmitteleinkauf. Die Definition des Begriff es ist dabei aber durchaus eine dehnbare. Während nämlich 38 Prozent Lebensmittel aus ihrer unmittelbaren Wohnumgebung als „regional“ bezeichnen, weiten 28 Prozent diesen Raum auf ihr gesamtes Bundesland, weitere 31 Prozent sogar auf ganz Österreich aus. Auch von Gesetzesseite ist der Begriff „Region“ nicht näher beschrieben beziehungsweise geschützt. Für Konsument:innen wie auch verarbeitende Betriebe ist also weiterhin Aufmerksamkeit geboten. 

Verwoben

Außer Frage stehen allerdings immer noch die Vorteile, die „echte“ Regionalität mit sich bringt. Neben Einsparungen bei Kohlendioxid und Kosten ist es dabei insbesondere das Verbleiben der gesamten Wertschöpfungskette in der Region, die nicht nur der Umwelt, sondern auch den lokalen Produzent:innen zugute kommt. Doch auch die Greifbarkeit und die persönliche Beziehung, die man zu den Lebensmittelhersteller:innen aufbauen kann, ist in unserer modernen und schnelllebigen Welt Gold wert. Denn Regionalität schafft Vertrauen.