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Lifestyle | 26.09.2022

Es herbstelt schon sehr

Wie unsere Gärten schon jetzt behutsam auf die kälteren Jahreszeiten vorbereitet werden können.

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Foto: Unsplash/Nong V

Auch wenn die Winterkälte noch fern scheint, schadet es nie, sich Gedanken um die frühzeitige Pflege der eigenen grünen Oase zu machen. Gerade in Tirol geht der Jahreszeitenwechsel oft so schnell vonstatten, dass Schnee und Eis in unseren Gärten Einzug halten, bevor wir die für einen behutsamen Jahreszeitenwechsel notwendigen Maßnahmen überhaupt ergreifen können. Drei einfache Maßnahmen kann man aber auch schon im mittleren Herbst (regelmäßig) erledigen, um Väterchen Frost und Co auf jeden Fall zuvorzukommen.

RECHENSCHIEBER.
Der Klassiker im Herbst. Totes Laub ist Fluch und Segen zugleich. Dem Gras raubt eine dichte Laubdecke im wahrsten Sinne des Wortes den Atem – im Frühjahr drohen gelbe Rasenflecken. Für Blumen- und Gemüsebeete hingegen ist sie im Winter eine gute Wärmeisolation, die Knollen und Zwiebeln vor Kälte und Frost schützt. Auch der Kompost freut sich über neue Nahrung. Dafür sollte das Laub aber ein wenig zerkleinert werden. Dabei ist aber Vorsicht geboten, denn so manches Kleintier sucht in den Haufen Schutz!

SCHNIPP-SCHNAPP.
Wer im nächsten Jahr seinen Garten wieder voller wunderbar duftender bunter Blüten sehen will, sollte sich besser früher als später mit Hecken und Gartenschere vertraut machen. Das Zauberwort für gut gedeihende Bäume und Sträucher lautet im Herbst nämlich Rückschnitt. Doch bevor man wild drauflos zu schnippeln beginnt, sollte die Zielsetzung klar sein: Nur abgestorbene und kranke Pflanzenteile sowie dünne Zweige in der Nähe des Baumstamms sollten entfernt werden. Gesunde und kräftige Äste, die bereits gut ausgebildet sind, darf man ruhig dranlassen. 

SOME LIKE IT COLD.
Während man bei den meisten Blumenarten mit dem Einsetzen am besten noch bis zum Frühling wartet, gibt es einige (mittlerweile) heimische Arten, die die Kälte kaum noch erwarten können. Tulpen, Narzissen oder Hyazinthen beispielsweise zählen zu den Kaltkeimern. Sie brauchen also niedrige Temperaturen, um ihre Schale aufzubrechen und mit dem Keimen zu beginnen. Im besten Fall werden sie in kleine Töpfe mit feuchter Erde gesetzt und ins Frühbeet übersiedelt, sobald sie die ersten kleinen Blätter ausbilden.

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Foto: Unsplash, Annie Spratt