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Lifestyle | 16.09.2022

Minimalism at it’s best

Am Internationalen Weltaufräumtag beseitigen wir Überflüssiges und sortieren aus! Genug von allem und zu viel von vielem macht uns zwar kurzfristig glücklich, erfüllt uns aber nicht auf Dauer – Das Gegenteil tritt ein! Ganz egal wie man es dreht und wendet, man kann es uns nicht recht machen, AUßER man stellt sich der Lage, mistet in den eigenen vier Wänden aus und krempelt das Innere seiner Komfortzone um. Eine Lebensumstellung, die sich befreiend und wohltuend anfühlt.

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© pexels.com / Ron Lach

Ein Leben in Hülle und Fülle

Was einst so perfekt und passend zu sein scheint, währt oftmals nicht lange. Wieso? Weil wir unüberlegt einkaufen und weniger auf ausgewählte Gegenstände bzw. benötigte Dinge achten. Allein beim Vorbeilaufen am Schaufenster, im Supermarkt oder dem kleinen Laden ums Eck, verleitet uns dazu ungewollt einzukaufen und den inneren Trieben nachzugehen. Gäbe es einen Einkauf-Ausschaltknopf vor dem Verlassen des Hauses, würde uns viel Geld und Ärger erspart bleiben.

Wegwerfen oder Behalten?

Das ist hier die Frage! Wir können nur eins dazu sagen: Definitiv erst gar nicht kaufen, insofern es nicht notwendig oder ein sehnlicher Wunsch ist. Natürlich sollten wir uns auch das ein oder andere Kleidungsstück gönnen, jedoch empfiehlt es sich nach den sogenannten „Capsule Wardrobe Pieces“ zu greifen. Diese Basic-Stücke lassen sich vielseitig kombinieren und mithilfe von Eyecatcher-Accessoires und Kreativität für jegliche Art von Anlässen aufwerten. Wem es hilft eine Nacht darüber zu schlafen und den Kauf nochmals zu überdenken, ist klar im Vorteil und schenkt den Dingen mehr Wert!

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© pexels.com / Ksenia Chernaya

Stop being lazy & get your ass off

Das Sprichwort „Man sieht den Wald vor lauter Bäumen nicht.“, ist uns allen geläufig, so auch unser Chaos zuhause in den Küchenregalen, Kleiderschränken oder in der tiefsten Ritze unserer Couch. Sogar der Boden wird beim Anblick des Durcheinanders gewischt, die Pflanzen gegossen und der Balkon winterfest gemacht, nur um der Arbeit zuentweichen. Dabei sollten wir der Wahrheit ins Auge blicken, Müllsäcke in die Hand nehmen und mindestens zweimal im Jahr entrümpeln, denn der nächste Umzug kommt schneller als erwartet. PS: Auch über das Ablaufdatum von Lebensmittel und Kosmetikprodukten sollte regelmäßig ein Blick geworfen werden.

Lebenseinstellung = Minimalismus

Leicht gesagt, schwer getan! Doch minimalistisch leben, kann so einfach sein und Kopf und Geldbörse entlasten. Laut einer Meta-Analyse zu Minimalismus und Wohlbefinden, bestätigte "Journal of Positive Psychology", dass ein minimalistisches Leben glücklicher macht und eine positive Verbindung zwischen einem bewussten Leben und mehr Wohlbefinden nachweisbar ist. Also wieso grübeln und nach dem perfekten Outfit suchen, wenn das Gute doch so nahe liegt – nämlich in unseren bereits vorhandenen Kleiderschränken. Hauchen wir alten Stücken Leben ein und pimpen sie auf. Im Notfall können Familie und Freunde aushelfen und den Abend retten, ohne unnötig dafür Geld ausgeben zu müssen und innerliche Unruhe und Stress wieder ins Haus zu holen.

Hallo Euphorie

Wenn dir jetzt Fräulein Euphorie über den Weg läuft, dann bitte stopp sie, denn auch vorschnelle Entscheidungen und der Drang nach Freiheit, sind beim Ausmisten fehl am Platz. Schnell kommt das nächste Event und das schillernd-elegante Kleid von vor drei Jahren wird benötigt. Ein Fehlkauf macht sich anderweitig bemerkt – Dinge, die noch immer mit Preisschildern versehen sind und kaum Nutzen finden oder nicht vermisst werden, gehören am besten sofort zum nächsten Flohmarkt, Tauschbörse oder Altkleidersammlung. Thank me later.

Also nichts wie rein in die innere Ruhe und raus aus den alten, belastenden Mustern.

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© shutterstock.com / Kostikova Natalia