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Lifestyle | 01.09.2022

Knappes Ergebnis, strahlende Sieger:innen

Der 13. Karwendelmarsch war wieder ein voller Erfolg!

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Foto: Karwendelmarsch

6:00 Uhr morgens, 964 Meter Meereshöhe und insgesamt 2.281 Höhenmeter bergauf: Am 27. August 2022 war es wieder soweit, als beim Karwendelmarsch, der in diesem Jahr zum 13. Mal über die Bühne ging, sich etwa 2.100 Läufer:innen und Bergaffine auf den 35 bzw. 52 Kilometer langen Weg durch das alpine Karwendelgebirge machten. Mit der sehr guten Zeit von 4:13:56 erreichte Vorjahressieger Thomas Farbmacher aus Brixen im Thale das Zielgelände in Pertisau. Als schnellste Läuferin konnte sich die Deutsche Evi Gudelius mit einer Zeit von 05:25:24 durchsetzen.

Begehrte Startplätze

Alle 2.500 Startplätze des 13. Karwendelmarschs, den Achensee Tourismus und die Region Seefeld – Tirols Hochplateau gemeinsam veranstalten, waren in unglaublichen 17 Stunden vergriffen. Am Renntag traten dann gut 2.100 Personen an. Am Start war auch Vorjahrssieger Thomas Farbmacher, dem der Lauf heuer aufging wie im Jahr zuvor. Mit einer Zeit von 4 Stunden 13 Minuten und 56 Sekunden kam er als schnellster Läufer ins Ziel. Bei den Damen holte sich die aus Deutschland stammende Evi Gudelius den Sieg. „Welche Leistung die Sportler:innen beim Karwendelmarsch, der einem einiges abverlangt, abrufen, ist einfach nur beeindruckend und wir freuen uns sehr, dass wir den Sportler:innen den passenden Rahmen dafür bieten können“, so Martin Tschoner, Geschäftsführer von Achensee Tourismus.

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Foto: Karwendelmarsch

Überraschungsmomente und zufriedene Gemüter

Für den Erstplatzierten lief es lange Zeit gar nicht so gut: „Das Tempo war von Anfang hoch, als ich unterwegs etwas Seitenstechen bekam, habe ich eigentlich mit dem Sieg schon abgeschlossen – auch weil ich bergab bereits ca. fünf Minuten verloren hatte. Als ich ab dem Hochleger den Führenden aber wieder im Blick hatte, sah ich, dass meine Chancen noch intakt waren. Das hat mich motiviert und schließlich zum Sieg getrieben“, erklärte Thomas Farbmacher im Siegerinterview. Zweitplatzierter Herbert Kopp resümierte nach dem Lauf: „Natürlich bin ich ein wenig enttäuscht, als ich im Finish Krämpfe bekam, musste ich die Führung leider abgeben.“ Der aus Bayern stammende Anton Seewald kam als Dritter ins Ziel und meinte: „Ich wollte es aufs Stockerl schaffen und das ist mir gelungen. Vielleicht wäre am Schluss raus noch mehr möglich gewesen, ich bin aber grundsätzlich zufrieden.“

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Foto: Karwendelmarsch

Unglaublich starke Frauen

Mit einer Zeit von 05:25:24 konnte sich die Deutsche Evi Gudelius den Sieg bei den Damen sichern. Die Gewinnerin zeigte sich sehr erfreut: „Das hätte ich mir nicht erwartet – das erste Mal mit dabei und dann gleich Erste sein. Ich bin unglaublich zufrieden!“ Den zweiten Platz erreichte Ellen Tuchscherer aus Tirol: „Auch ich war heuer zum ersten Mal dabei und hätte nicht mit einer so guten Platzierung gerechnet“, so die Tirolerin zufrieden. Der dritte Platz ging an Wonny Keil aus Innsbruck: „Ich habe auf einen Stockerlplatz gehofft, fast bis zum Schluss jedoch nicht daran geglaubt. Ab ca. Kilometer 20 war es für mich etwas schwierig, aber es ist dennoch gut gegangen.“

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Foto: Karwendelmarsch

Sustainability als wichtiger Punkt

Da den Veranstaltern der Nachhaltigkeitsgedanke wichtig ist, wurde beim diesjährigen Karwendelmarsch Bestandsmaterial von früher aufgebraucht. So erhielten alle Teilnehmer:innen„Finishersackerl“ mit dem Aufdruck „2021“, die vom letzten Jahr übrig waren. Besonders gefreut hat die diesjährigen Teilnehmer:innen auch das Finisher-Geschenk des Sponsors Salewa, ein Karwendelmarsch Buff. Das Schlauchtuch, das sich perfekt für den Outdoor-Sport eignet, wurde im Zielgelände in Pertisau auch sofort zum Hingucker.

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Foto: Karwendelmarsch

Naturschutz als oberste Priorität

Mit Blick Richtung Zukunft zeigten sich die Veranstalter über das hervorragende Einvernehmen mit den Grundstückseigentümern im Naturpark Karwendel erfreut. Mit den langjährigen Partner:innen wurden essenzielle Gestattungsverträge für mehrere Jahre fixiert, wodurch die Veranstalter die naturschutzrechtliche Genehmigung des Landes Tirol erhalten und den Karwendelmarsch bis 2026 sichern konnten. Elias Walser, Geschäftsführer der Region Seefeld – Tirols Hochplateau: „Dass der Karwendelmarsch als Fixpunkt im Berglaufkalender für weitere Jahre steht, gibt dem Event Zukunft und spornt uns jedes Jahr aufs Neue an. Ein herzliches Dankeschön an die Grundstückseigentümer, die für uns sehr wichtige Partner sind.“

Better together

Bei den neun Labestationen entlang der diesjährigen Strecke standen wieder über 300 freiwillige Helfer:innen im Einsatz, die Getränke, Snacks oder die legendäre Karwendelmarsch-Heidelbeersuppe ausgaben. „Ohne unsere zahlreichen Helfer:innen, die immer voller Herzblut bei der Sache sind, wäre der Karwendelmarsch nicht möglich“, betont Tschoner. „Sie sind das Rückgrat des Events, wofür wir ihnen einmal mehr großen Dank aussprechen möchten.“ „Dieser gilt auch den Sponsoren und Einsatzkräften“, ergänzt Walser, „und nicht zuletzt auch jenen, die unter dem Hashtag #karwendelmarsch auf der neuen ‚Social Wall‘ ihre Eindrücke und Erlebnisse gepostet haben. Wir danken allen für ihr Engagement und sind bereits voll der Vorfreude auf den Karwendelmarsch im nächsten Jahr.“

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Foto: Karwendelmarsch

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