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Lifestyle | 09.06.2022 Entgeltliche Einschaltung

Hoch im Kurs

Berufliche Weiterbildung durch die Brandnamic Academy.

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Foto: Brandnamic, Alex Filz

Unser Arbeitsleben ist geprägt durch Veränderung. Die rasanten technologischen Entwicklungen, aber auch die aktuellen gesellschaftlichen Umwälzungen schlagen sich unmittelbar auf dem Arbeitsmarkt nieder und erfordern höchste Anpassungsfähigkeit. Zu dieser Flexibilität zählt auch eine unermüdliche Lernbereitschaft. Das Gebot der Stunde heißt deswegen berufliche Weiterbildung. Die aktuellen Trends dazu – und wie und wo man sich am besten fortbildet – verrät uns Michael Oberhofer, Geschäftsführer der Südtiroler Full-Marketingagentur Brandnamic, Location der Brandnamic Academy, im Interview.

TIROLERIN: Herr Oberhofer, wieso ist berufliche Weiterbildung heute mehr angesagt denn je?
Zunächst möchte ich betonen, dass in unserer Erfahrung der Wunsch nach steter Fortbildung keine Modeerscheinung ist. Ambitionierte Menschen haben immer einen enormen intrinsischen Wissensdrang. Aus verschiedenen Studien weiß man, dass nichts für mehr Zufriedenheit und Motivation am Arbeitsplatz sorgt, als die Chance, sich beruflich – und damit immer auch persönlich – weiterzuentwickeln. So kommt etwa das Project Management Institut nach einer Umfrage zum Schluss, dass 40 Prozent der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer die Möglichkeit des Erwerbs neuer Skills als entscheidenden Faktor bei der Wahl ihres Arbeitsplatzes ansehen. Dass diesem Wunsch vermehrt Folge geleistet wird, hat den Grund, dass sich die Anforderungen des Markts geändert haben: Er ist dynamischer geworden und er verlangt nach immer qualifizierteren Fachkräften. Viele Themen werden gerade neu definiert: Mitarbeiterführung etwa ist derzeit in aller Munde, und nicht umsonst erfreuen sich in der Brandnamic Academy die Masterclasses für Führungskräfte wahnsinniger Beliebtheit. Die Erkenntnis, dass Hierarchien anders gedacht werden müssen, um Zufriedenheit und Produktivität zu steigern, revolutioniert die Art und Weise, wie Teamarbeit gelebt wird – und dieses Wissen, samt Strategien und praktischen Tipps, muss den Verantwortlichen natürlich auch vermittelt werden.

Stichwort Brandnamic Academy: Wie muss man sich die Struktur, das Angebot einer solchen Fortbildungsstätte vorstellen? Welchen Nutzen trägt man als Teilnehmerin bzw. Teilnehmer davon?
Der Brandnamic Campus versteht sich als Ideenschmiede und Inspirationsraum. Dem soll unsere Brandnamic Academy in nichts nachstehen. Unsere Vision ist es, sie zur führenden Fortbildungsstätte im Alpenraum zu machen – Wegweiser zu sein. Da unsere Branche das Hotel- und Destinationsmarketing ist, sind wir selbstverständlich auf Hotellerie spezialisiert, denken aber grundsätzlich größer: Gerade unsere Angebotspalette im Themenbereich Mitarbeiterführung lässt sich auf viele Fachgebiete anwenden.

 

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Foto: Brandnamic, Alex Filz

Unser breitgefächertes Schulungsangebot richtet sich also an Hoteliers, Unternehmer:innen, Touristiker:innen und Marketingexpert:innen. Als Speaker setzen wir unsere eigenen Mitarbeiter:innen ein, hochqualifizierte, theorie- und praxiserfahrene Spezialist:innen auf ihrem Gebiet. Vor Ort, auf dem Brandnamic Campus, aber auch online, vermitteln sie den Teilnehmerinnen und Teilnehmern aktuelles Fachwissen und schulen sie in Hard- oder Softskills, in der Anwendung von Tools, Social Media und vieles mehr.

Dazu bietet die Brandnamic Academy auch maßgeschneiderte Schulungen auf Anfrage, die sich nach den spezifischen Anforderungen und individuellen Bedürfnissen der Interessierten richten, mit Referentinnen und Referenten, die wir bei Bedarf auch von außen heranziehen. Daneben richten wir uns mit Webinaren, E-Mail-Kursen und der Online-Lernplattform „yourskillguide“ auch an jene Berufsgruppen – vorrangig Hoteliers –, denen es aufgrund ihrer beruflichen Belastung schwerfällt, Zeit für feste Termine zu finden. Yourskillguide erlaubt es den User:innen zum Beispiel, im eigenen Rhythmus und in selbstdefinierten Zeitfenstern zu lernen. Entstanden ist diese Idee, als wir im Zuge der Pandemie feststellten, wie unverzichtbar mittlerweile auch virtuelles Lernen ist, welche Vorteile es hat – das war auch die Phase, in der die Academy zu dem ausgebaut wurde, was sie heute ist.

Hängen die Pandemie und das gewachsene Bedürfnis nach Fortbildung kausal zusammen?
In gewisser Weise schon. Der Lockdown bedeutete, dass man auch wieder die Zeit fand, sich mit Dingen auseinanderzusetzen, die man auf die lange Bank geschoben hatte – und Weiterbildung gehört oft dazu. Die Entwicklung der Brandnamic Academy hatte einen ähnlichen Verlauf. Es gab sie bereits seit März 2018. Zunächst diente sie allerdings ausschließlich als Schulungsstätte für die Anwendung von uns entwickelter Softwarelösungen; und erst im Lauf der vergangenen beiden Jahre haben wir unser Angebot so stark erweitert und unsere Kompetenzen immer weiter ausgebaut – zunächst tatsächlich aus einer Not heraus. Während des ersten Lockdowns, als die Hotel- und Destinationsbranche plötzlich völlig unerwartet zum Stillstand kam, sahen wir uns mit einer wahren Flut an Anrufen konfrontiert: Kundinnen und Kunden, die es bis dahin gewohnt waren, als Hoteliers kaum eine freie Minute zu haben, waren nun zur Untätigkeit gezwungen und diskutierten mit unseren Beraterinnen und Beratern mögliche Strategien. In extremeren Fällen suchten aber auch völlig verzweifelte Menschen – vielfach Nichtkundinnen und -kunden – Zusprache und Trost. Das hat uns sehr berührt und auch wirklich überrascht. Wir erkannten die Dringlichkeit eines Handlungsbedarfs und stellten in kürzester Zeit interne wie auch externe Kompetenzgruppen aus den unterschiedlichsten Fachgebieten auf, die dann über die nächsten Monate in kostenlosen Webinaren ihr Wissen nach außen vermittelten. Der Zuspruch war enorm: Pro Webinar wohnten teilweise über tausend Interessierte den Informationsveranstaltungen bei. Die Themen waren vielfältig: Von Vorträgen über Psychologie und Resilienz, Hygiene, Gesundheit und Virologie bis hin zu Bank- und Finanzierungswesen war alles dabei. 

Die hohen Investitionskosten von 1 000 000 Euro machten sich bezahlt, und zwar nicht nur, weil wir unseren Teil dazu beitragen konnten, durch die Fokussierung auf gemeinsame Werte und Ziele die Verunsicherung in der Krise etwas zu schmälern, sondern auch, weil wir uns in dieser Zeit jene Erfahrungen aneignen konnte, die heute die Fundamente der Brandnamic Academy ausmachen. Und natürlich das Angebot zu dem ausgebaut haben, was es heute ist.

 

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Foto: Brandnamic, Alex Filz

Besteht auch die Möglichkeit, Ihre Speaker zu buchen?
Selbstverständlich, das gehört zu den maßgeschneiderten Angeboten der Academy. Mehr noch als das, es können auch die Räume des Brandnamic Campus für eigene Veranstaltungen gemietet werden – mit eigenen oder auch unseren Referentinnen und Referenten. Wir hören immer wieder, dass der Campus nahezu als Kraftort empfunden wird – was sicher daran liegt, dass es uns gelungen ist, den faszinierenden Bau von Othmar Barth so zu modernisieren, dass seine Strahlkraft erhalten wurde, etwas, worauf wir sehr stolz sind. Das und die Lage mitten im Grünen machen ihn zu einer inspirierenden Location, was dem Lernen erwiesenermaßen sehr zuträglich ist.

Wir stellen eine Vielzahl an Räumen zur Verfügung, die selbstverständlich alle mit dem aktuellsten technischen Equipment ausgestattet sind – vom Herzstück, dem Auditorium Othmar Barth mit einer Kapazität von 90 Plätzen, über verschiedene Seminarräume bis hin zu unserem professionell ausgestatteten Studio für Audioaufnahmen wie beispielsweise für Podcasts oder auch Videoaufnahmen mit Greenscreen. Die technische Begleitung ist unseren Kunden gewiss. Diese Bandbreite an Ausstattung und Leistung macht die Brandnamic Academy zum idealen Austragungsort für analoge wie auch hybride Veranstaltungen sämtlicher Größenordnungen.

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Foto: Brandnamic, Alex Filz