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Lifestyle | 13.06.2022

„Ten Portraits of Jews in the 20th Century“

Ausstellung von Andy Warhol wurde feierlich von KiS – Kunst in Seefeld – eröffnet.

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Foto: TIROLERIN/Ricarda Stengg

EINE HOMMAGE.
Ein bedeutender Name der Kunst des 20. Jahrhunderts steht im Mittelpunkt der neuesten Ausstellung bei KiS – Kunst in Seefeld. Die kleine, feine Seefelder Kunsthalle präsentiert Andy Warhols Hommage an jüdische Geistesgrößen des vergangenen Jahrhunderts: Ten Portraits of Jews of the Twentieth Century ist die mittlerweile dritte Schau, welche die erfolgreiche Kooperation zwischen KiS-Initiator Rafael Jablonka und der Gemeinde Seefeld unterstreicht.

„KUNST-FACTORY“.
Andy Warhol, Enfant Terrible der US-amerikanischen Kunstszene der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts, gehört zu den umstrittensten und zweifellos umtriebigsten Künstlern der vergangenen Jahrzehnte. In seinen „Factories“ (es gab drei davon) produzierte er fast schon fließbandartig Kunst, seine Partys waren Treffpunkt von Intellektuellen, Künstlern und Prominenten.

WIE ALLES BEGANN.
Warhol, als Andrew Warhola 1928 in Pittsburgh geboren, entdeckte seine Leidenschaft für das Zeichnen als Kind, als ihn eine Krankheit längere Zeit ans Bett fesselte. 1961 dann der Durchbruch mit den schon zum Kunstklischee gewordenen „Campbell’s Soup Cans“, einer Einzelausstellung in Los Angeles. Als Ron Feldman, ein mit Warhol befreundeter Kunsthändler, ihm an die 100 Namen jüdischer Prominenter aus Kunst, Wissenschaft, Politik und anderen Bereichen vorschlug, um sie künstlerisch aufzuarbeiten, entstand daraus das Projekt „Ten Portraits“. Im Lauf des Jahres 1979 kristallisierten sich in vielen Gesprächen zehn Namen heraus, darunter Sigmund Freud, Sarah Bernhardt, Golda Meir sowie ein Gruppenporträt, nämlich das der legendären vier „Marx Brothers“.

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Foto: TIROLERIN/Ricarda Stengg

FARBSPIEL.
KiS – Kunst in Seefeld zeigt diese „Ten Porträts of Jews of the Twentieth Century“ auf Vermittlung des Kunstsammlers Rafael Jablonka bis September in der Alten Feuerwehrhalle in Seefeld, einer Location, die zu Warhols „Factory“-Gedanken eine perfekte Entsprechung darstellt. In den gezeigten Collagen spielt Warhol mit Farben und Formen, die darauf im Siebdruck aufgebrachten Fotos und Zeichnungen der Dargestellten ergeben dann die Porträts, die auf den ersten Blick die Warhol-Handschrift erkennen lassen.

KUNST IN SEEFELD.
KiS hat sich seit seiner Premiere vor rund einem Jahr in Seefeld, aber auch weit darüber hinaus, einen Namen gemacht. Das führte 2022 zur Gründung von KiS – Verein zur Förderung zeitgenössischer Kunst in Seefeld, der auf Initiative von Rafael Jablonka entstand und mit Obfrau Elisabeth Gürtler vom Astoria Resort Seefeld eine bestens vernetzte Persönlichkeit an der Spitze hat. Der Verein KiS möchte in den kommenden Monaten nicht nur die Bekanntheit der Ausstellungshalle bei Gästen von Seefeld und Einheimischen gleichermaßen vergrößern, ein besonderes Anliegen ist die Kunstvermittlung, vor allem an Kinder und Jugendliche.

Mehr Infos unter: www.kunstinseefeld.at

Seitenblicke
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Stefan Isser und Werner Frießer

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Vanessa Batthyany und Matthias Batthyany

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Kathrin Aste (Studio 3, Universität Innsbruck) und Rafael Jablonka (Initiator KiS)

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Zahlreiche bekannte Gesichter waren bei der Eröffnung der Ausstellung mit dabei.

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Rafael Jablonka, Theresa Jablonka und Josef Margreiter (GF Lebensraum Tirol Holding)

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Rafael Jablonka und Michael Prachensky (Architekt)

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Lena Wartscher, Daniela Hirschbichler-Wartscher, Laura Pühringer und Thomas Martini (Kunstinstallationen)

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Christian Raunigger und Alexander Meissl (Gemeinderäte)

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Bernadette Stauder (Tourismusverband Seefeld) und Pia Prachensky 

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Alexander Prachensky und Pia Prachensky

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Andrea Teferle, Annette Moncher und Matthias Moncher

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Gerda Frendes und Walter Frendes


Fotos: TIROLERIN/Ricarda Stengg