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Lifestyle | 24.05.2022

Ein Swipe für die Umwelt

Die Inzingerin Anna Greil ist Gründerin des Start-ups "uptraded". Mit ihrer Plattform will sie einen wichtigen Beitrag für nachhaltigen Fashionkonsum setzen.

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Foto: uptraded

Fashion Date.
Pro Jahr produziert die weltweite Textilindustrie knapp 1,2 Milliarden Tonnen an CO2. Anna Greil, Gründerin des Tiroler Start-ups „uptraded“, hat es sich deswegen zur Aufgabe gemacht, Nachhaltigkeit in der Fashionwelt zu unterstützen. Ihr Start-up „uptraded“ ist eine digitale Plattform für Kleidertausch. Die Idee dahinter: Nutzer:innen können ihre ungenutzte Kleidung ganz simpel mit der Kleidung anderer Nutzer:innen tauschen. Dabei setzt das Unternehmen auf das bewährte „Match“- und „Swipe“-Prinzip von Dating-Apps wie Tinder.

Innovation.
Die Idee zu „uptraded“ entwickelten Greil und ihr Co-Founder Bruno Huber ursprünglich im Rahmen eines Praktikums während ihres Studiums am Management Center Innsbruck. „Im sechsten Semester meines Bachelorstudiums sollten wir ein Praktikum für erste Berufserfahrungen machen, und mein Studienkollege Bruno Huber hatte die Idee, anstattdessen ein eigenes Unternehmen zu gründen“, so Greil. Anfang Jänner 2020 begannen die beiden dann an ihrem Start-up zu arbeiten. Mittlerweile steckt hinter „uptraded“ ein vierköpfiges Team aus jungen Sozialunternehmer:innen, Revolutionär:innen und Fashionistas zwischen 18 und 28 Jahren.

Vielfalt.
Der Arbeitstag beginnt für Greil und ihr Team normalerweise um 7.45 Uhr mit einem Check-in-Call, bei dem alle To-dos für den anstehenden Tag besprochen werden. Dann stehen für die Inzingerin strategische Fragestellungen in den Bereichen Impact, Finanzierung, Marketing und Produkt auf der Tagesordnung, dicht gefolgt vom operativen Geschäft: „Mein Arbeitstag ist extrem abwechslungsreich.“

 

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Foto: uptraded

Berufung.
Vor allem die Möglichkeit zur Selbstverwirklichung sowie ihr persönliches Wachstum macht für die 22-Jährige den größten Reiz an der Selbstständigkeit aus: „Ich habe noch nie so viel gelernt wie in den letzten zwei Jahren bei uptraded. Ich bin von einer schüchternen BWL-Studentin zu einer mutigen Frau und CEO eines aufstrebenden Impact-Start-ups geworden“, erzählt Greil. So gut wie jeden Tag stellt sie sich neuen Challenges und ist froh darüber, dass sie ihre Berufung zu einem Beruf machen kann.Unterstützung. Bislang hat sich die Plattform der Unternehmerin selbst sowie aus Förderungen finanziert. Unter anderem wurde „uptraded“ durch aws First Inkubator und dem Get Active Social Business Award von Coca Cola unterstützt.

Vision.
Für die Zukunft wünscht sich Greil ein globales Umdenken, sodass eine „Renaissance der Wertschätzung“ eintritt. Ihre Vision ist es, dass Konsument:innen bewusster einkaufen und Unternehmen mehr Secondhand-Möglichkeiten anbieten – auch „uptraded“ will zukünftig offline und online weitere Touchpoints zum Modetausch ermöglichen, um so Fashion-
teile in einem nachhaltigen Kreislaufmodell zu behalten.

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Foto: uptraded

Mehr Infos unter: www.uptraded.com