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Lifestyle | 08.04.2021

Sicher vorgesorgt

Wie die Suche nach der passenden Anlegerwohnung gelingt.

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Gerade in Krisenzeiten sind Vorsorgewohnungen hoch im Kurs. Als weitgehend sichere – weil inflationsgeschützte – Investitionen gewinnen sie über die Jahre an Wert und bieten zudem attraktive steuerliche Entlastungen. Primärer Zweck einer Vorsorgewohnung ist es, das eingesetzte Kapital durch Mieteinnahmen und eine Steigerung des Wohnungswerts kontinuierlich zu vermehren. So ist sie mittlerweile für viele Österreicherinnen und Österreicher zu einem festen Bestandteil der persönlichen Altersvorsorge geworden.

Vermietung. Im Prinzip kann jede beliebige Wohnung ein Vorsorgeobjekt sein, solange man nicht selbst darin wohnt. Um sich die Umsatzsteuer vom Finanzamt rückerstatten lassen zu können, ist nämlich Voraussetzung, dass die Wohnung nach dem Kauf für mindestens 20 Jahre (umsatzsteuerpflichtig) vermietet wird. Erst nach Ablauf dieser Frist kann das Objekt gewinnbringend verkauft, selbst bewohnt oder auch vererbt werden. 

Rentabilität. Doch wie entscheide ich, welche Immobilie die richtige für mich ist? Manch eine oder einer würde diese Frage jetzt mit „nach Bauchgefühl“ beantworten. Für die Suche nach dem perfekten Wohnsitz mag das auch zutreffen – doch wenn es um den Kauf einer Vorsorgewohnung geht, kommen andere Faktoren ins Spiel. Statt dem persönlichen Wohlfühlfaktor zählt hier vielmehr die Frage „Lohnt sich die Investition am Ende?“.

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Gute Lage. Nach spätestens 23 Jahren sollte durch die Vermietung des Objekts ein Gesamtüberschuss erzielt werden. Um dieses Ziel zu erreichen, sollte man schon vor dem Kauf genau abwägen, welche Vorteile das Objekt bietet. Bei der Lage der Wohnung etwa gilt es, einerseits vernünftige Quadratmeterpreise zu erzielen, andererseits eine langfristige Wertsteigerung miteinzuberechnen. Eine entsprechende infrastrukturelle Ausstattung sowie eine gute Verkehrsanbindung sind unabdingbar; nahegelegene Einkaufsmöglichkeiten und Grünflächen sind ebenfalls ein Plus.

Zeitgemäße Ausstattung. Was die Größe der Wohnung betrifft, so sind Garçonnieren mit einer funktionellen Ausstattung zwischen 40 und 60 Quadratmetern derzeit auf dem Vormarsch. Die Devise lautet: kompakt, aber durchdacht – der Raum sollte von den Mieterinnen und Mietern möglichst effizient genutzt werden können. Seit Corona sind auch Balkone, Terrassen oder kleine Gärten sehr gefragt. In puncto Ausstattung sollte die Wohnung grundsätzlich einem zeitgemäßen Standard entsprechen – je älter die Immobilie, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit von Reparatur- und Renovierungsmaßnahmen. 

Gemeinschaftliche Nutzung. Wer zudem auf Barrierefreiheit wie einen Lift oder eine bodenebene Dusche achtet, kann mit dem Objekt auch ältere Personen ansprechen. Während Garagen tendenziell immer weniger nachgefragt werden, gewinnen Einrichtungen zur gemeinschaftlichen Nutzung wie ein Fahrradabstellraum, Erholungszonen, Fitnessgeräte, eine kleine Werkstatt oder ein Garten („Urban Gardening“) zunehmend an Attraktivität.

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Auslagern. Mit dem Erwerb und der Vermietung einer Vorsorgeimmobilie gehen auch Vermietungspflichten einher. Wer mit der Hausverwaltung ein Betreuungspaket abschließt, kann sich hier einiges an Arbeit sparen: Diese kann sich nämlich nicht nur um die Mietersuche kümmern, sondern steht den Mieterinnen und Mietern als erster Ansprechpartnerin für kleinere Anliegen zur Seite. Um steuerliche Fehltritte zu vermeiden, ist es zudem ratsam, sich für den Kauf einer Vorsorgewohnung eine professionelle Steuerberatung zur Seite zu holen.

 

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