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Lifestyle | 03.08.2020

Bikini oder Badeanzug? Der ultimative Guide für jede Figur

Ob üppiger Busen oder kleine Brüste, kräftige Oberschenkel oder starke Hüfte – es gibt für jede frauliche Kurve die passende Bademode, die Problemzonen kaschiert und Vorzüge unterstreicht. Der ultimative Guide zeigt, wie sich weibliche Rundungen im Bikini oder Badeanzug perfekt in Szene setzen lassen.

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Badeanzüge mit hübschen Details können aufreizender wirken als manch ein Bikini – obwohl sie tendenziell mehr verdecken. © pixabay.com/Victoria_Borodinova (CC0 Creative Commons)

Der Busen: Zu klein? Zu groß? Nein, er ist perfekt, so wie er ist.

Große Brüste, große (Bademoden-) Probleme. Kleine Brüste, kleine (Bademoden-) Probleme. Ganz so stimmt es nicht, denn tatsächlich spielt es keine Rolle, wie groß oder klein der Busen ist. Es kommt darauf an, ihn richtig zu verpacken.

Kleine Brüste

Frauen mit kleinem Busen können bei Bademoden aus dem Vollen schöpfen. Im Sommer lässt sich ein kleiner Busen im richtigen Oberteil wunderbar präsentieren. Ideal sind Badeanzüge, deren Oberteil einen Carmen-Ausschnitt aufweist. Zudem sind die Triangel-Bikinis und Bikinis mit Bandeau-Oberteil perfekt für Frauen mit kleinen Körbchengrößen. Das gilt natürlich auch für Badeanzüge und Tankinis. Wer ein bisschen mehr Volumen schaffen will, kann mit Push-ups, Oberteilen mit Bügeln oder mit Pad-Polsterung nachhelfen.

Gerade ein kleiner Busen profitiert von Verzierungen. Hier dürfen Mädels gerne zu romantisch verspielten Volants, Rüschen und Schleifen greifen. Damit sind sie nicht nur modisch ganz weit vorn, sondern vergrößern den Busen optisch. Wenn es um Muster geht, darf es gerne etwas mehr sein. Wild und auffällig gemusterte Bademode trägt auf, wodurch der Busen größer wirkt. Bei kleinem Busen gilt: Viel hilft viel. Mehr Muster, mehr Farbe, mehr Rüschen und Schleifen sind ideal für kleine Busen

Große Brüste

Generell braucht eine große Oberweite viel Halt und Unterstützung. Deshalb sind vorgeformte Cups, gepolsterte Träger, ein stabiler Steg zwischen den Brüsten und ein breites Unterbrustband wichtig. Werden die Brüste so gut gehalten, präsentieren sie ihre Rundungen in Bestform – inklusive wunderschönem Dekolletee.

Für einen sportlichen Look können Frauen auf Bustier-Formen zurückgreifen, deren Schnitt den Busen etwas minimiert und ausreichend stützte. Was bei kleinen Brüsten vergrößern wirkt – wilde Muster, Volants, Schleifen und Rüschen – trägt auch bei großen Brüsten auf und sollte deshalb mit Bedacht gewählt werden. Einfarbige Bademode, zum Beispiel der berühmte, rote Baywatch-Badeanzug, und kleine Muster lenken von üppigen Formen hingegen ab und gleichen dadurch optimal die Figur aus.

Frauen dürfen ihre Oberweite in Bademode aber auch gerne feiern. Schräg gewickelte Oberteile, Schmucksteine am Steg und attraktive Raffungen an den Rundungen lassen die Büste sehr anziehend wirken.

Der Po: Knackig in Form oder rund und gesund?

Die Form des Pos bringt so manche Frau zum Verzweifeln, wenn es um die Wahl der passenden Bademoden geht. Wie lassen sich kleine und große Pos am besten einkleiden, um am Strand oder im Freibad eine gute Figur zu machen?

Schmale Taille, starker Po

Frauen mit einem Birnen-Body sollten sich bei Bademoden dem Motto „Weniger ist mehr“ verschreiben. So paradox es klingt, so wirkungsvoll ist es: Ein ausgeprägter Po wird durch weniger Stoff optisch verkleinert. Knapp geschnittene Höschen, Brazilian Pants mit schmalen Stoffstreifen gleichen die üppigen Formen ideal aus: Die Beine wirken länger, die Hüfte wird leicht kaschiert. Gedeckte Farben und kleine Muster sind besonders vorteilhaft.

Schmale Taille, kleiner Po

Ist der Po klein und knackig, können Frauen sich beim Kauf von Bademode austoben. Sie können auffällige Modelle mit Volants, Raffungen, Applikationen und Rüschen wählen. Zudem stehen ihnen auch Bikinihöschen und Badeanzügen mit auffälligen Mustern, seitlichen Knoten und Schleifen besonders gut. Alles, was den Po betont, funktioniert wunderbar.

Der Bauch: Gertenschlank oder füllige Mitte?

Kaum eine Frau mit einem flachen Bauch kann sich vorstellen, wie wichtig das Thema Bauch im Sommer werden kann. Wer einen flachen Bauch hat, muss nichts kaschieren und trägt auch so schon mal gerne ein bauchfreies Top. Curvy-Frauen zerbrechen sich hingegen den Kopf darüber, wie sie in Bademoden eine gute Figur machen können. Denn oft bedeutet eine füllige Mitte auch, dass die Oberschenkel etwas kräftiger sind und der Busen üppiger. Dennoch brauchen sie sich nicht zu verstecken, das zeigen bekannte Plus-Size Models wie Ashley Graham oder Angelina Kirsch. Es gibt vorteilhafte Schnitte und einige Tipps und Tricks, die zu einem entspannten Gefühl in Bademoden beitragen.

Der perfekte Bikini für mollige Frauen

Wunderbar geeignet sind Bikinis im Retro-Stil, die einen hoch sitzenden Taillen-Slip mitbringen. Sie verlängern die Beine optisch und strecken die Figur insgesamt. Wer mehr Halt braucht, greift zu Modellen mit Shape-Funktion, die natürlich auch bei Bikinis zu finden ist. Überkreuz geführte Modelle, diagonale Schnitte und feste Stoffe rücken alles an den richtigen Platz und schummeln überflüssige Pölsterchen weg.

Tipp: Es lässt sich von einem üppigen Bauch ablenken, wenn das Dekolleté besonders in Szene gesetzt wird. Bikinis mit auffälligem Oberteil und einem einfarbigen, dunklem Unterteil sind perfekt für diesen Trick geeignet.

Tankini statt Bikini

Der Tankini kommt für diejenigen infrage, die sich nicht an einen Bikini herantrauen. Ein Tankini ist ein Zweiteiler mit einem Bikinihöschen und einem Oberteil, das den Bauch locker bedeckt und kaschiert. Tankinis bieten die Möglichkeit, das Oberteil beim Sonnen herauf zu rollen, um auch den Bauch und Rücken bräunen zu lassen.

Tipp: Der perfekte Tankini für Frauen mit üppigen Kurven besteht aus einem Höschen im Retro-Style, der über die Hüfte und den Bauchnabel reicht. Das Oberteil fällt spitz zulaufend in lockeren Falten bis knapp auf dem Bauchnabel. Optisch ergibt sich dadurch ein Sanduhreffekt.

Badeanzüge für eine schöne Silhouette

Ein klassischer Badeanzug ist für kurvige Frauen eine günstige Wahl. Nach vorne gesetzte Nähte lassen Frauen schlanker wirken und formen eine schöne Silhouette. Das gilt insbesondere dann, wenn in der verschmälerten Front ein farbiger Stoff gesetzt wird und der Rest des Badeanzugs unifarben ist. Um den Effekt zu unterstützen eignen sich Badeanzüge mit Applikationen an der Körpermitte. Sie optimieren die tolle Strandfigur. Ein Badeanzug aus festem Material mit schräger Schnittführung und Shaping-Einsätzen lässt nicht nur Problemzonen verschwinden, sondern rückt die Kurven ins rechte Licht.

Badeanzüge mit breiten Trägern bieten mehr Halt und entlasten die Schulterpartie. Die Brust wird optimal gestützt und präsentiert. Ein Badeanzug in zwei Farben ist ebenfalls eine gute Wahl. Ein attraktives Muster im oberen Bereich und dunkle, gedeckte Farbe ab der Hüfte abwärts lenken den Blick von einer fülligeren Körpermitte ab. Überkreuz geführte Stoffbahnen lassen die Brust noch attraktiver erscheinen.

Tipp: Ein schöner Sonnenhut oder ein farbiger Sarong um die Hüfte gewickelt – der ganz nebenbei auch starke Oberschenkel verhüllt - vervollständigen das perfekte Sommeroutfit für den Strand. Trendige Sonnenbrillen in starken Farben sind auch beliebte Accessoires, die die Blicke der Betrachter auf das Gesicht ziehen. Wetten, dass niemand der geballten Ladung Weiblichkeit widerstehen kann?