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Lifestyle | 14.01.2019

Der gesunde Schlaf – eine Rarität?

Was man tun kann, damit es endlich mit dem Ausruhen klappt

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Es ist seltsam: zwar weiß man heute mehr über den gesunden Schlaf, seine Wichtigkeit und die relevanten Vorgänge im Körper, dennoch schlafen immer mehr Menschen in Österreich schlecht. Dafür kann man sich einmal im Bekanntenkreis umhören oder man schaut sich entsprechende Umfragen an. Was bedeutet der nicht ausreichend erholsame, unterbrochene, zu kurze Schlaf für den Menschen?

Die Folgen von schlechtem Schlaf sind immens
Mangelhafte Konzentration, Probleme mit der Verdauung und dem Kreislauf, Traurigkeit – die Liste der Auswirkungen von schlechtem Schlaf auf die Gesundheit und die Psyche sind lang. Das Problem: Häufig weiß man gar nicht, woher die Beschwerden eigentlich kommen, die sich als ständige Begleiter im Alltag einnisten.

Der 1. Schritt zu bestem Schlaf besteht also darin, sich der Schwierigkeiten bewusst zu werden und sie als solche wahrzunehmen. Man sollte es nicht auf die leichte Schulter nehmen! Dann kann man alle weiteren Maßnahmen ergreifen, die am besten gemeinsam wirken. Diese sind:

  • Optimierung der Schlafumgebung und:
  • Reduktion von Stress

 

Optimierung der Schlafumgebung – so geht es

Die Matratze
Einer der wichtigsten Faktoren für eine optimale Schlafumgebung ist sicherlich die Matratze. Immerhin ein knappes Drittel unseres Lebens verbringen wir auf dieser Unterlage, deren Beschaffenheit einen großen Einfluss auf unsere Gesundheit haben kann. Doch wer macht sich schon Gedanken, wie moderne Schlafunterlagen hergestellt werden, welche Materialien in ihnen verarbeitet sind und wie sich das auf uns auswirkt? Wir verlieren viel Schweiß in der Nacht, der Inhaltsstoffe aus einer Matratze auslösen kann, die wir dann eventuell einatmen. Häufig sind Schlafunterlagen nicht optimal beschaffen oder auf den Körper des Schläfers angepasst. Man wird mit den Jahren schwerer, während die Elastizität der Matratze nachlässt. Nach wenigen Jahren ist sie durchgelegen und sollte unbedingt ersetzt werden. Man sagt, das sei spätestens nach 10 Jahren der Fall – hat man beim Kauf der Schlafunterlage jedoch gespart, darf das ruhig etwas eher passieren. Doch für welche neue Matratze soll man sich entscheiden?

Die Kaltschaummatratze hat alle Vorteile einer modernen Schlafunterlage
Eine Matratze aus Kaltschaum ist der beste Beweis dafür, wie moderne Technologie uns den erholsamen Schlaf erleichtern kann. Sie ist aus innovativen Materialien gefertigt und unterstützt den Körper genau an den Stellen, wo er es benötigt. Anderen Bereichen gibt sie den nötigen Raum, um einzusinken. Dadurch kann man eine perfekte Schlafposition einnehmen, was den Körper automatisch entspannt. Nicht nur empfindliche Personen sollten zu einer Kaltschaummatratze mit Biosiegel greifen. Sie gibt die gewünschte Sicherheit beim Thema Schadstoffe und schont den Körper.

Elektrosmog & Co
Viele Menschen schlafen heute mit dem Handy auf dem Nachttisch und machen sich keine Vorstellung davon, wie anstrengend diese Angewohnheit für den Körper sein kann. Natürlich, unsere Smartphones sind ein unverzichtbarer Teil des Lebens geworden, doch aus dem Schlafzimmer sollten sie dennoch verbannt werden. Die Geräte nehmen immer wieder Kontakt zum nächsten Sendemast auf und sorgen bei empfindlichen Menschen dafür, dass diese sich unwohl fühlen können. Doch auch der beliebte Fernseher trägt nicht zum entspannten Schlaf bei – ganz im Gegenteil. Er verhindert oft, dass die Tiefschlafphase wirklich ausgenutzt werden kann. Elektronische Geräte im Schlafzimmer sind also häufig kontraproduktiv.

 

Stress reduzieren – der Weg zu entspanntem Schlaf

Neben den ganz praktischen Gegebenheiten im Schlafzimmer trägt auch die seelische Verfassung wesentlich zum entspannten Schlummern bei. Viele Menschen finden schwer in den Schlaf oder wachen mitten in der Nacht auf, weil sie sich Sorgen machen, das „Gedankenkarussell“ nicht abstellen können oder weil ihnen etwas auf der Seele liegt. Im Getöse des Alltags gegen diese Dinge gern unter, was man zu gern zulässt. Doch nachts nutzen sie die Gelegenheit und drängen an die Oberfläche. Wer sie nicht verarbeitet, wird keinen entspannten Schlaf finden können.

Mit den Sorgen umgehen
Jeder Mensch hat Probleme, manche sind größer, andere kleiner, manche sind von Dauer, andere nur temporär. Die meisten lassen sich nicht von heute auf morgen lösen, und dennoch sollen sie den erholsamen Schlaf nicht behindern. So stehlen sie uns nämlich auch Ressourcen, um mit ihnen fertig zu werden. So bändigt man die ungeliebten Gedanken am besten:

  • Verdrängung funktioniert nicht, aufschreiben schon. Wer die Sorgen auf einen Zettel schreibt, der nimmt dem Gehirn die Arbeit ab, sich damit zu befassen. Zudem kann man den Zettel zum Beispiel verbrennen oder wegwerfen und sich so symbolisch von den Emotionen lösen, die damit verbunden waren. Auch das klassische Tagebuchschreiben hat einen ähnlichen Effekt!
  • Aktive Methoden zur Entspannung zählen zu den beliebtesten und wirksamsten Mitteln gegen Schlafstörungen. Das kann der abendliche Spaziergang sein oder die Yoga-Einheit, die den Geist und damit auch den Körper beruhigen. Wichtig ist nur, dass man auch konsequent am Ball bleibt und die gewählte Übung täglich durchführt.

 

Stress im Alltag reduzieren
Viele Menschen sind im Alltag so stark eingespannt, dass sie unter dauerndem Stress stehen. Das belastet neben der Seele auch Herz und Kreislauf und führt neben anderen Problemen auch zu Schlafstörungen. Die Stressreduktion ist immer eine individuelle Angelegenheit, doch es gibt verschiedene Punkte, die immer gelten:

  1. Suchen Sie den Ausgleich in der Natur. Sie ist unsere eigentliche Umgebung und ist heilsam und beruhigend. Wandern oder Spazierengehen wirken Wunder gegen Stress.
  2. Schaffen Sie einen Ausgleich zwischen Entspannung und Anspannung und bringen Sie so ein Gleichgewicht ins Leben.
  3. Sagen Sie auch mal Nein. Wer das schlecht kann, wird gern ausgenutzt und fühlt sich gestresst. Das gilt für Arbeits- und Privatleben gleichermaßen.

Fazit: Mit unseren Tipps rund um den erholsamen Schlaf sollte es kein Problem sein, in Zukunft wesentlich entspannter zu schlummern.