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Lifestyle | 23.05.2018

Frauen und Glücksspiel:

Wie steht es um diese einstige Männerdomäne?

In der griechischen Mythologie existiert das ganze Universum aufgrund eines Spiels zwischen den drei Brüdern Zeus, Poseidon und Hades: So gewann Zeus das All, Poseidon erhielt die Meere und Hades kann als Verlierer betrachtet werden, da er die Hölle bekam, aber dennoch die Unterwelt beherrschen konnte. Diese spannende Geschichte ist eines der vielen Indizien dafür, dass das Glücksspiel schon seit der Entstehung der Zivilisation existiert. Dabei soll alles mit einfachen Würfelspielen in Mesopotamien, Indien und Ägypten angefangen haben. Durch die Geschichte hinweg wurde das Spielen in den verschiedenen Gesellschaften unterschiedlich wahrgenommen und beurteilt. Heutzutage ist es ein fester Bestandteil des freien, westlichen Lebensstils. Dennoch ist das Spielverhalten von Männern in einigen Punkten anders, als das von Frauen. Wir haben es uns mal angeschaut.

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© "Casino Night" (CC BY 2.0) by Actiondays.co.uk

Glücksspiele für Frauen


Lange Zeit handelte es sich beim modernen Glücksspiel um eine reine Männerdomäne, was sich auch in der Populärkultur so darstellte. Jeder kennt die Figur des britischen Spions James Bond, der in den diversen Casinos dieser Welt sein Glück versucht. Hierbei fallen Frauen nur in der Nebenrolle und als Begleiterin am Arm des Agenten auf. Damit spiegelte sich die etwas ernüchternde Tatsache wider, dass die Türen der Spieleeinrichtungen Frauen lange Zeit verschlossen waren. Heutzutage geht der Trend jedoch immer mehr in Richtung Egalitarismus und die Casinos richten sich verstärkt an eine weibliche Zielgruppe. Dieser Wandel liegt natürlich zu einem großen Teil an den veränderten gesellschaftlichen Bedingungen, Stichwort Geschlechtergleichheit und -gerechtigkeit. Überhaupt haben Glücksspiele ihren einst etwas zwielichtigen Charakter grundlegend gewandelt und sind nunmehr ein gesellschaftlich akzeptiertes, soziales Hobby geworden. Das liegt mitunter auch am Vormarsch des Internets und der Online Casinos, die frischen Wind in die etwas angestaubten ehrwürdigen Hallen der traditionellen Spielbanken gebracht haben.

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© "Jennifer Tilly" (CC BY-ND 2.0) by World Poker Tour

Onlinebranche als neuer Trendsetter


Mit dem Aufstieg des Internets hat sich auch eine neue Form der Glücksspielbranche online etabliert. In Online Casinos wurde von Anfang an kein Unterschied zwischen Männern und Frauen gemacht. Der Geschlechteranteil ist hier weitgehend ausgeglichen. Dies liegt auch an dem unkomplizierten Zugang, da man nur auf eine Internetverbindung angewiesen ist. Viele Spiele kann man online auch für Spielgeld ausprobieren, was in realen Spielhallen nicht möglich ist. Außerdem muss man bedenken, dass der Zugang zu traditionellen Spielcasinos schwerer ist, da man neben einem Dresscode auch noch die Entfernung mit einrechnen muss. Ein Besuch in einem echten Casino lohnt sich natürlich trotzdem, wenn das Ambiente stimmt und man gemütlich zusammensitzen kann. Dies geht zwar online nicht, aber mit der Verbesserung der Technologie wurde auch diese größte Hürde der fehlenden persönlichen Interaktionen in den Online Casinos behoben. Die Rede ist von einem Live Casino, bei dem Mitspieler via Kamera per Stream alle möglichen Spiele mit anderen Menschen und den Croupiers in einem virtuellen Raum spielen können. Das Konzept funktioniert, wie man anhand des Booms der Online Casinos erkennen kann. Die Onlinevarianten scheinen in ihrer Beliebtheit damit stärker auf die Zukunft vorbereitet zu sein, als die klassischen Spielhallen.

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© Pixabay

Beliebte Glücksspiele bei Frauen


Frauen und Männern unterscheiden sich in vielen Dingen. Das ist auch gut so, denn wären beide Geschlechter gleich, bräuchten wir ja nur noch ein einziges Geschlecht und das wäre wahrscheinlich ziemlich langweilig auf Dauer. So kann man Unterschiede als Faktoren betrachten, mit der sich beide Seiten ergänzen. Traditionelle Kartenspiele wie Poker und Black Jack sind weiterhin sehr beliebt beim männlichen Publikum, während Frauen Würfelspiele, Bingo und Roulette bevorzugen. Der große Unterschied hier besteht darin, dass Männer bei wettbewerbsstarken Spielen zu Hause sind, während Frauen für den reinen Spielspaß und die Entspannung spielen. Ausnahmen bestätigen natürlich die Regel, so gibt es immer mehr professionelle Pokerspielerinnen, die sich mit großem Erfolg an den Spieltischen mit den höchsten Einsätzen behaupten können.



Eine große Gemeinsamkeit gibt es aber dann doch - Spielautomaten sind bei beiden Geschlechtern genauso beliebt.