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Lifestyle | 13.01.2017

Finger Weg vom Streuer: Reduzierter Salzkonsum senkt das Risiko einer Herzerkrankung

Amerikanische und britische Wissenschaftler haben im Rahmen einer zehnjährigen Studie herausgefunden, dass weniger Salz besser für die Gesundheit ist.

Finger Weg vom Streuer: Reduzierter Salzkonsum senkt das Risiko einer Herzerkrankung (© Cover Media)
Finger Weg vom Streuer: Reduzierter Salzkonsum senkt das Risiko einer Herzerkrankung (© Cover Media)

Heutzutage achten viele Menschen bewusst darauf, Zucker und Fette nur in Maßen zu genießen. Doch auch zu viel Salz kann dem Körper schaden. Neue Studienergebnisse haben nun ergeben, dass Menschen, die 200mg Salz weniger am Tag konsumieren, ein deutlich geringeres Herzinfarkt-Risiko haben.

Eine internationale Forschungsgruppe, welche von der Tufts University in Boston angeführt wurde, untersuchte 10 Jahre lang, wie sich eine Reduzierung des Salzkonsums um 10 Prozent auf die Gesundheit von Menschen in 183 Ländern auswirkte.

Dabei stellten die Experten fest, dass die USA $300 Billionen an Gesundheitskosten einsparen könnten, wenn jeder Einwohner täglich 400mg Salz weniger konsumieren würde. Es wird nämlich angenommen, dass der durchschnittliche Amerikaner mehr als doppelt so viel wie die empfohlene Tagesdosis von 2.000mg Salz zu sich nimmt. Allerdings führt das oft zu schwerwiegenden Gesundheitsproblemen wie Nierenversagen und Herzerkrankungen.

Die Wissenschaftler rechneten außerdem aus, wie viele behinderungsangepasste Lebensjahre durch eine Reduzierung des globalen Salzkonsums gespart werden könnten. Bereits bei eine zehnprozentigen Verringerung des Salzkonsums lag dieser Wert bei 5,8 Millionen Jahren. Das liegt vor allem daran, dass Salz einer der Hauptgründe für Herzerkrankungen ist.

"Wir wissen, dass zu viel Salz in der Ernährung jedes Jahr zu hunderten von Herzversagen führt. Unsere Ergebnisse belegen, dass die Regulierung des Salzkonsums auf einer nationalen und globalen Skala finanzielle und gesundheitliche Vorteile haben könnte", erklärte der Autor der Studie, Dariush Mozaffarian.

© covermg.com

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