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Lifestyle | 05.01.2017

Eine mediterrane Diät fördert die Gesundheit des Gehirns

Wer bei seiner Ernährung auf frisches Gemüse aus dem Mittelmeerraum setzt, tut seinem Kopf etwas besonders Gutes.

Eine mediterrane Diät fördert die Gesundheit des Gehirns (© Cover Media)
Eine mediterrane Diät fördert die Gesundheit des Gehirns (© Cover Media)

Ob Zucchini, Paprika oder Auberginen - mediterranes Gemüse ist nicht nur super lecker, sondern auch äußerst gesund. Von Ernährungsexperten wird die Mittelmeerküche schon lange als besonders wertvoll erachtet. Kein Wunder: Bewohner von Italien, Spanien oder Griechenland weisen aufgrund ihrer gemüselastigen Ernährung bewiesenermaßen eine höhere Lebenserwartung auf. Auch eine geringere Zahl von Herz-Kreislauferkrankungen, Bluthochdruck und Übergewicht wurde beobachtet.

Doch nicht nur auf unsere schlanke Linie und unser Herz hat diese Küche offenbar einen positiven Effekt - laut Forschern der Universität von Edinburgh hat eine mediterrane Diät auch positive Auswirkungen auf unsere Gehirne.

Ein Team von Wissenschaftlern untersuchte dafür Rentner in Schottland und fand heraus, dass diejenigen, die sich viel von frischem Obst, Gemüse und Olivenöl ernähren, über eine bessere Gehirngesundheit verfügen. "Wenn wir altern, schrumpfen unsere Gehirne und wir verlieren Gehirnzellen", erklärte Studienleiter Dr. Michelle Luciano in einem Statement, welches im 'Neurology'-Magazin veröffentlicht wurde. "Diese Studie trägt zur Annahme bei, dass eine mediterrane Ernährung einen positiven Effekt auf die Gesundheit des Gehirns hat."

Die Forscher untersuchten für ihre Studie die Essgewohnheiten von 976 Schotten um die 70, bei denen keine Form der Demenz auftrat. 562 der Probanden unterzogen sich im Alter von 73 Jahren einem MRI-Gehirnscan, um das Gehirnvolumen, die Masse der grauen Zellen und die Dicke der Gehirnrinde zu messen. Aus dieser Gruppe ließen dann noch einmal 401 Teilnehmer im Alter von 76 Jahren so einen Scan machen. Die Wissenschaftler berücksichtigten dabei auch, wer die mediterrane Diät wie streng verfolgte.

Diejenigen, die sich nicht so sehr danach richteten, besaßen in diesen drei Jahren ein höheres Risiko, an Gehirnvolumen zu verlieren, als die, die sich strenger im Sinne der Mittelmeerküche ernährten. Allerdings wurde bei der grauen Gehirnmasse und der Hirnrinde kein gravierender Unterschied festgestellt. Fisch- und Fleischverzehr hatte ebenfalls keine Auswirkungen auf Gehirnveränderungen.

Dennoch: Negative Auswirkungen hat eine meditterane Diät also auf keinen Fall auf die Gesundheit - ganz im Gegenteil.

© covermg.com

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