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Lifestyle | 04.01.2017

Frauen leiden zehnmal häufiger an Arthrose

Der Ergotherapeut Thomas Lipke klärt zum Thema Arthrose auf.

Frauen leiden zehnmal häufiger an Arthrose (© GARO/PHANIE/REX/Shutterstock)
Frauen leiden zehnmal häufiger an Arthrose (© GARO/PHANIE/REX/Shutterstock)

Die meisten Menschen, die an Arthrose leiden, suchen viel zu spät die Hilfe eines Arztes auf. Laut dem Gesundheitsmagazin 'Apotheken Umschau' kann der Gelenkverschleiß nämlich vor allem dann gelindert werden, wenn er frühzeitig erkannt wird.

Zu den ersten Anzeichen einer Erkrankung zählt zum Beispiel morgendliche Gelenksteifigkeit. Viele Betroffene gehen allerdings erst dann zum Arzt, wenn die Schmerzen kaum noch zu ertragen sind, oder sich die Gelenke kaum noch bewegen lassen.

"Dann ist es definitiv zu spät", mahnte der Ergotherapeut Thomas Lipke aus Arnsberg. "Je früher die Leute zu uns kommen, umso besser können wir ihnen helfen."

Neben Hüfte und Knien sind auch die Fingergelenke von Arthrose betroffen; bei Frauen übrigens zehnmal so häufig wie bei Männern. Daher empfiehlt Lipke, durch gezielte Fingergymnastik die Beweglichkeit in den Händen zu erhalten. Er empfiehlt Spreiz- und Dehnübungen: Sie können zum Beispiel einen Tennisball mit Daumen- und Fingerspitzen langsam drehen, oder zwei Tischtennisbälle auf der Handfläche umeinander kreisen lassen. Nach drei Minuten wird jeweils die Richtung gewechselt.

© covermg.com

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