Loading…
Du befindest dich hier: Home | Lifestyle

Lifestyle | 02.01.2017

Rauchfrei ins neue Jahr

Viele wollen es, wenige schaffen es: mit dem Rauchen aufzuhören. Dank diesen Tipps zum neuen Jahr klappt der Entzug.

Rauchfrei ins neue Jahr (© Cover Media)
Rauchfrei ins neue Jahr (© Cover Media)

Dass Rauchen tödlich ist, dürfte niemanden mehr überraschen. Ekelbilder auf Zigarettenpackungen sollten 2016 das neue Allheilmittel sein – abschreckend wirken die Bilder jedoch nicht, schon gar nicht auf Raucher. Wer rauchen will, der raucht. Wirklich störend sind die Bilder nur für die, die den Glimmstängeln nicht verfallen sind. Doch wie wird man zu einem solchen Menschen, wenn man erst einmal mit dem Konsum angefangen hat? Zigaretten sind eine Sucht, die nicht unterschätzt werden sollte. Umso wichtiger ist es, vom Tabak wegzukommen.

Zunächst müssen die Grundlagen zum Aufhören geregelt werden, wie Gabriele Bartsch von der Deutschen Hauptstelle für Suchtfragen im Interview mit 'maz-online-de' verrät: "Wer zusätzlich Probleme mit dem Partner oder im Job hat, dem fällt es noch schwerer, dauerhaft die Zigaretten wegzulassen."

Zudem muss beim Betroffenen der wirkliche Wunsch bestehen, aufzuhören. Der eigene Wille kann dann sprichwörtlich Berge versetzen. Wenn der Wille zum Stopp besteht, ist es wichtig hart zu bleiben. Keine Zigarette heißt dann auch keine Zigarette - Ausnahmen werden nicht gemacht!

Falls dann doch der Wunsch nach einer Kippe aufkeimt, hat die Expertin einen Tipp: Augen zu und durch! "Die Gier nach der Zigarette dauert im Schnitt nur rund drei Minuten." Dieser Zeitraum muss also überbrückt werden. Jede Ablenkung ist hier hilfreich: Zählen, buchstabieren, singen. Hauptsache der Kopf ist anderweitig beschäftigt und denkt nicht ans Rauchen.

Kleine Belohnungen und Anreize sind ein toller Motivator. Beispielsweise kann an jedem rauchfreien Tag ein kleiner Betrag in ein Sparschwein geworfen werden. Geld, das man nicht mehr für Zigaretten ausgibt. Am Ende wird dabei ein schöner Betrag rumkommen. Andere Belohnungen könnten beispielsweise wochenweise festgelegt werden: eine Woche ohne Fluppen = ein Kinobesuch oder ähnliches.

Das Rauchen schlägt natürlich auf den Körper. Dem könnte man nun mal etwas richtig Gutes tun: Sport machen. Das baut den Körper nicht nur auf, sondern lenkt auch ab. Ein weiterer Vorteil an Sportstätten: hier gibt es viele weitere Nichtraucher. Wenn anderer Qualmer in der Nähe sind, ist die Gefahr größer, rückfällig zu werden.

Zusammenfassend kann gesagt werden: Ablenkung ist die halbe Miete. Solange der Kopf so beschäftigt ist, dass kein Platz für Rauchgedanken bleibt, ist man auf einem guten Weg. Ist jetzt der Wille zum Aufhören groß genug, ist man quasi unabhängig von der teuren Droge.

© covermg.com

Weitere Artikel zum Thema Lifestyle