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Lifestyle | 26.10.2016

So klappt's mit der Zeitumstellung

Wenn am kommenden Wochenende die Uhren in Europa um eine Stunde zurückgestellt werden, kann das den Biorhythmus von einigen ziemlich durcheinander bringen. Hier sind ein paar nützliche Tipps, wie man das verhindern kann.

So klappt's mit der Zeitumstellung (© Cover Media)
So klappt's mit der Zeitumstellung (© Cover Media)

Es klingt erst mal im wahrsten Sinne des Wortes traumhaft: Wenn am 30. Oktober um 3 Uhr nachts die Uhren um eine Stunde zurückgestellt werden, bekommen wir alle mehr Schlaf, außerdem wird es morgens früher hell. Das Ende der Sommerzeit bedeutet aber auch, dass die Dunkelheit schneller einbricht und sich ein Nachmittag schon bald wie mitten in der Nacht anfühlt. Vor allem für diejenigen, die unter dem Winterblues oder sogar der klinischen Winterdepression leiden, kann das dramatische Folgen haben.

Das Tageslicht im Winter ist zudem zu schwach, um der sogenannten Zirbeldrüse im Gehirn zu signalisieren, dass es aufhören soll, das Schlafhormon Melatonin zu produzieren. Die Folge: Wir verschlafen leichter und fühlen uns am Morgen wie gerädert. Arbeiten wir dann auch noch lange in einem geschlossenen Raum, bekommen wir tagsüber einfach nicht genug Licht. Das drückt die Stimmung und macht uns müde.

Wie also Abhilfe schaffen? Experten der Lichttherapie-Spezialisten Lumie stellen ihre ultimativen Tipps vor. Lichttherapie erwies sich als äußerst effektiv im Kampf gegen Winterblues, der Leuchtenhersteller bietet unter anderem Produkte wie die Bodyclock an - ein Wecker, der einen Sonnenaufgang simuliert und so das Aufstehen erleichtern soll.

Lumies Top-Tipps, um auch im Winter fit in den Tag starten zu können:

1.Vergessen Sie XXL-Ausschlafen. Ihre innere Uhr mag Routine, auch am Wochenende sollten Sie deshalb immer zur gleichen Zeit aufstehen.

2. Statt schrillem Alarm könnten Sie es mal mit einem Wecker versuchen, der einen Sonnenaufgang simuliert.

3. Licht, Licht, Licht - nach Möglichkeit sollten Sie jeden Sonnenstrahl einfangen. Also, raus in die Natur, auch wenn es mal etwas kälter sein sollte!

4. Das geht auch während Ihres Arbeitstages: Während der Mittagspause für eine halbe Stunde an die frische Luft!

5. Sämtliche technische Geräte sollten mindestens eine Stunde vor dem Zubettgehen ausgeschaltet werden - das blaue Licht hindert sonst die Ausschüttung des Schlafhormons Melatonin.

"Wir wissen, dass wir Licht zum Sehen brauchen, Licht ist aber auch sehr wichtig für die Stimmung, für Wachsamkeit und Schlafgewohnheiten", erklärte Dr. Victoria Revell, ihres Zeichens Schlaf-Wach-Rhythmus-Expertin an der Universität von Surrey, gegenüber 'Cover Media'. "In den Wintermonaten, wenn die Tage kürzer und dunkler werden, können Menschen sich nicht nur depressiv fühlen, sie haben außerdem öfter Schwierigkeiten, am Morgen aufzuwachen und aufzustehen. Lichttherapie ist ein hilfreiches Werkzeug, um die innere Uhr in dieser Zeit im Takt zu halten - außerdem kann sie die Laune direkt steigern."

© covermg.com

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