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Lifestyle | 14.06.2016

Kann eine Grippeimpfung Frühgeburten vermeiden?

Neueste Forschungsergebnisse sollen belegen, dass schwangere Frauen mit Grippeimpfung seltener von Frühgeburten betroffen sind.

Kann eine Grippeimpfung Frühgeburten vermeiden? (© Cover Media)
Kann eine Grippeimpfung Frühgeburten vermeiden? (© Cover Media)

Im Rahmen einer neuen Studie untersuchten amerikanische Forscher 5.103 schwangere Frauen, von denen 43 Prozent durch eine Impfung gegen Grippe geschützt wurden. Dabei stellten die Wissenschaftler fest, dass Frauen mit der Impfung statistisch gesehen seltener eine Frühgeburt erlitten.

Durchschnittlich sank das Risiko um ganze 44 Prozent. Außerdem zogen die Forscher den Schluss, dass eine von fünf Frühgeburten durch eine Grippeimpfung verhindert werden könnte.

Die Ergebnisse wurden im Journal 'Clinical Infectious Diseases' veröffentlicht. In ihrem Artikel erklärten die Wissenschaftler: "Die Studie zeigt, dass zwischen Frühgeburten und Grippeimpfungen eine indirekte Verbindung besteht. Die Frauen, die während hoher Grippevirus-Zirkulation geimpft waren, erlitten deutlich seltener eine Frühgeburt. Somit könnte eine von fünf Frühgeburten durch Impfung vermieden werden."

Schwangere Frauen werden üblicherweise gegen Grippe geimpft, da eine Erkrankung während der Schwangerschaft zu Komplikation führen kann. Eine häufige Folgeerkrankung ist Bronchitis, die in besonders schlimmen Fällen auch in eine Lungenentzündung ausarten kann. Auch Mittelohrentzündungen und Meningitis gehören zu den möglichen Folgeerkrankungen.

Laut weiterer Untersuchungen ist eine Impfung während der Schwangerschaft für die Mutter und ihr ungeborenes Kind komplett ungefährlich, sie kann zu jedem Zeitpunkt während der Schwangerschaft ausgeführt werden.

© covermg.com

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