Loading…
Du befindest dich hier: Home | Lifestyle

Lifestyle | 05.08.2020

Wie sich Corona auf die Immobilienbranche auswirkt

Der Immobilienexperte und Geschäftsführer von Meilenstein Realitäten Alessandro Piglia spricht über das momentane Geschehen in der Immobilienbranche und wie man die Krisensituation positiv nutzen kann.

Bild IMG_5769.jpg

Alessandro Piglia, Gründer und Geschäftsführer von Meilenstein Realitäten setzt einen weiteren neuen Meilenstein für seine Kunden und die Branche in Sachen Information. Dieses Mal spricht der Immobilienexperte im Interview über die aktuelle wirtschaftliche Situation aus Sicht des Maklers und über seine Einschätzungen und die gegebenen Chancen aufgrund der sehr niedrigen Zinslage.

Tirolerin: Herr Piglia, warum sollte ein Kunde auch in wirtschaftlich turbulenten Zeiten wie diesen einen Immobilienmakler aufsuchen?

Piglia: Das absolute Steckenpferd von Meilenstein Realitäten ist die vertrauensvolle und sozial kompetente Dienstleistung, die wir in allen Bereichen für unsere Kundinnen und Kunden sowie Partnerinnen und Partner als höchsten Wert vertreten und als Premiumsegment an unsere Fahnenstange geheftet haben. Der Kunde, die Kundin erspart sich durch unsere Expertise und durch unser hochqualitatives Expertennetzwerk Zeit, Geld und Nerven. Wir halten unseren Kundinnen und Kunden den Rücken frei, denken und handeln für sie nach bestmöglichem Wissen und Gewissen.


Der Corona-Virus hat einiges in unserem Leben verändert, unter anderem wurde auch die Immobilienbranche betroffen. Wie sieht diese aktuell aus?

Corona bewirkte sehr viele Turbulenzen in der gesamten Wirtschaft, was eine große Auswirkung auf den gesamten Immobilienmarkt hat. In der ersten Phase war ein Stocken beziehungsweise ein Rückgang der Nachfragen zu spüren. Inzwischen können wir sagen, dass sich der Markt vor allem im Wohnsegment wieder einigermaßen erholt hat und fast wieder auf normalem Niveau steht. In manchen Gebieten sind die Nachfragen derzeit sogar stärker als vor der Corona-Krise.

 

Bild AE81BA24-CCD0-4C3B-8696-70BB89698421.jpg

Wie sehen Sie die Preisentwicklung in naher Zukunft?


Der Preisanstieg bei Wohnimmobilien ist derzeit schon leicht eingebremst. Man kann davon ausgehen, dass das Angebot und vor allem aber die Nachfrage an Immobilien in den nächsten Monaten noch steigen werden und somit auch die Preise zumindest stabil bleiben. Auch niedrige Zinsen und fehlende attraktive Alternativen sprechen für Immobilien als Anlage. Den Langzeiteffekt auf den Immobilienmarkt wird man aber erst frühestens im Herbst oder im ersten Halbjahr 2021 merken. Dabei spielen zum Beispiel auch die Entwicklung der Arbeitslosigkeit und Kurzarbeit eine große Rolle.

 
Was bedeutet diese Entwicklung für Ihre Kunden, die ihre Immobilie finanzieren möchten?


Die aktuelle Zinslage ist prinzipiell eine sehr gute, doch es spielt auch die Situation der eigenen Bank eine große Rolle. Es ist bereits bekannt, dass Finanzierungen von Immobilien infolge der Krise schwieriger geworden sind. Viele Personen, die vor der Krise eine Finanzierung bekommen hätten, müssen jetzt darum bangen, da viele Banken zurzeit ein höheres Eigenkapital wünschen.


Kann man jetzt mit der Immobilienblase rechnen?


Aufgrund des ausreichend hohen Angebots und der starken Nachfrage, in Kombination mit den niedrigen Zinsen, ist eine Blase bei Wohnimmobilien in Tirol unwahrscheinlich.
Herr Piglia, was wäre somit Ihr Ratschlag an potenzielle Käufer, die nun vor einer Entscheidung eines Erwerbs einer Immobilie stehen? 
Ich empfehle von Anfang an immer den Expertenrat und die Fachinformation! Immobilien haben sich jeher als sichere Anlage bewährt. Man sollte sich deswegen nicht durch etwaige kurzfristige Markteinbrüche verunsichern lassen.
 
Das ganze Interview mit Alessandro Piglia finden Sie als Ratgebervideo anbei oder online unter www.meilenstein.co.at