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Lifestyle | 15.05.2019

Mit Köpfchen und Körper

Körperkunde und Kopftraining standen beim Check und Vortrag mit „Die Orthopäden“ und dem Gesundheitszentrum Kattnig sowie beim Kort.X-Training mit dem Verein NatWork im Zentrum.

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Die Physiotherapeuten des Gesundheitszentrums Kattnig und die Fachärzte der Praxisgemeinschaft „Die Orthopäden“ mit dem TIROLERIN-Team und Vertretern des Tiroler Frauenlaufs. (Foto: Birgit Pichler)

Und weiter geht das Training für das TIROLERIN-Team! Nach der ersten Laufeinheit, bei der wir Motivation und Laufleistung schon unter Beweis stellen konnten, ging es zum Gesundheitscheck. In der Gemeinschaftspraxis von „Die Orthopäden“ und im Gesundheitszentrum Kattnig wurden die Teilnehmerinnen von den Fachärzten und Physiotherapeuten von Kopf bis Fuß untersucht. Das Ergebnis vorab: Wir wurden alle als „tauglich“ eingestuft. So gibt es für das weitere Training und für das Laufevent keine Ausreden mehr! Body-Check. Jede der Teilnehmerinnen wurde einzeln zu einem der behandelnden Orthopäden und anschließend zu einem der Physiotherapeuten hereingerufen und wurde von ihnen untersucht. Haltung und Gangbild wurden dabei von den kompetenten Ärzten und Therapeuten überprüft und Fragen zu kleinen Wehwehchen und Beschwerden, die wir mitbrachten, konnten beantwortet werden. Die Physiotherapeuten zeigten uns verschiedenste Übungen, die wir zuhause machen können, um die entsprechenden Körperpartien, die uns Probleme bereiten, zu kräftigen. Unter anderem wurden der ein oder anderen von uns Übungen zum Ausgleich von Einschränkungen bei der Hüfte, zur Mobilisierung der Wirbelsäule, zum bewussten aufrechten Stehen sowie Dehnübungen für die Oberschenkelmuskulatur gezeigt. Weitere Untersuchungen und Behandlungen, die gegebenenfalls als notwendig erachtet wurden, konnten direkt von den Fachkräften verschrieben werden.

 

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Die Reifen waren das elementare Trainingsgerät der Einheit. (Foto: Birgit Pichler)

Mitdenken. Nicht unbedingt Kraft und Ausdauer, sondern vor allem Köpfchen war bei unserem nächsten Training gefragt. Stefanie Knoll vom Verein NatWork (nature-work.com) machte mit uns eine 60-minütige Kort.X-Trainingseinheit. Trotz Aprilwetter mit leichtem Regen trafen wir uns an einem Mittwoch nach Feierabend im Rapoldipark in Innsbruck, um unsere koordinativen Fähigkeiten zu trainieren. Scheinbar mühelos zeigte uns Trainerin Stefanie die einzelnen Übungen vor, die wir mit höchster Konzentration und voller Aufmerksamkeit nachmachten. Das Kombinieren verschiedener Armbewegungen mit unterschiedlichen Bewegungen der Beine, Schrittfolgen und Denkaufgaben brachte uns nicht nur ins Grübeln, sondern schlussendlich dann doch auch ins Schwitzen. Doch der Spaß kam bei dem Outdoor-Training nicht zu kurz und die Gruppendynamik konnte gestärkt werden.

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Mit viel Interesse lauschten die Teilnehmer den Vortragenden. (Foto: Birgit Pichler)

Auf gutem Fuße. Für die Mitglieder des TIROLERIN-Team sowie für Interessierte und Teilnehmer des Clubs Laufwerkstatt Innsbruck stand der Montagabend der Karwoche ganz im Zeichen des Fußes. In den Räumlichkeiten der Praxisgemeinschaft von „Die Orthopäden“ und des Gesundheitszentrums Kattnig wurden zwei Vorträge zum Thema „Fehlstellungen und Fehlhaltungen“ von den Vortragenden Lukas Flatscher (Osteopath/Physiotherapeut/Podotherapeut im Gesundheitszentrum Kattnig) und Dr. Gerhart Handle (Facharzt für Orthopädie der Praxisgemeinschaft „Die Orthopäden“) gehalten. Unter dem Titel „Der Fuß im Mittelpunkt einer ganzheitlichen Betrachtung“ führte uns Lukas Flatscher in das medizinische Fachgebiet der Podologie ein. Von den verschiedenen Fußfehlstellungen über die Folgen und körperlichen Beschwerden, die diese bewirken können, bis hin zu Therapiemöglichkeiten mittels Einlagesohlen war der 40-minütige-Vortrag ein spannender Exkurs in die Fuß-Heilkunde. Dr. Gerhart Handle vervollständigte den physiotherapeutischen Ansatz mit seinem Vortrag „Fehlstellungen – die Grenze zwischen normal und pathologisch“. Der Facharzt gab uns einen Überblick über die unterschiedlichen Fehlstellungen, die von Fuß über Bein und Knie bis hin zur Hüfte und Wirbelsäule reichen. Dabei relativierte Dr. Handle und betonte, dass nicht alle physiologischen Veränderungen unbedingt behandlungsnotwendig seien, sondern die Therapiemöglichkeiten sich individuell unterscheiden und im Einzelfall betrachtet werden müssen. Mit dem Hinweis, dass Laufen kein Aufwärmtraining ist, sondern schon eine große Belastung für Sehnen und Muskeln darstellt, und dass ein warmes, stimuliertes Gewebe verletzungsunanfälliger ist, wurde der informative und lehrreiche Abend beendet.