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Fashion | 10.01.2023

Glänzender Auftritt

Dos and Don'ts für den modischen Hochzeitsgast.

Es gibt kaum einen schöneren Anlass, sich mit seinen Liebsten zu umgeben und gemeinsam den Beginn eines neuen Lebensabschnitts zu feiern: Hochzeiten gehören eindeutig zu den Highlights in jedem Kalender. Gleichzeitig stellen sich allen Eingeladenen jedes Mal wieder die gleichen Fragen: „Was ziehe ich bloß an? Ist ein Minirock angemessen, darf es das T-Shirt sein oder muss ich tatsächlich meine beste Schale anlegen?“ Um die Beantwortung dieser und weiterer Fragen zu erleichtern, haben wir einige Tipps gesammelt.

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Foto: Unsplash/Samantha Gades

Pour les femmes.

Keinesfalls dürfe man einer Braut die Show stehlen – so lautet zumindest eine althergebrachte Weisheit. Die Brautkleidfarbe Weiß und die Trauerfarbe Schwarz seien demnach ein No-Go in der Garderobe der Hochzeitsgäste, nebst Cremefarben und Kleidern, die mehr als zur Hälfte weiß sind. Mittlerweile sind viele dieser Auffassungen zwar überholt, dennoch sollte man zur Sicherheit lieber beim Brautpaar nachfragen, was gewünscht ist. Tiefe Ausschnitte und ultrakurze Minis sind zwar grundsätzlich nicht untersagt, aber sagen wir mal so: Es gibt bessere Anlässe. Auch die Location hat einen Einfluss auf die Kleidung. Wird barfuß am Strand gefeiert, fällt auch der Look der Hochzeitsgäste meist etwas lockerer aus – bei einer gediegenen Trauung in einem Schloss hingegen wird meist ein formellerer Dresscode gewahrt. In puncto Schuhwerk gilt: elegant ja – unbequem nein. Bevor man irgendwann nur noch dahinwatschelt oder barfuß auf der Tanzfläche steht und eine Verletzung riskiert, greifen Sie lieber zu niedrigeren Absätzen. Und: Die Schuhe sollten unbedingt vorher eingegangen werden.

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Foto: Unsplash/Leonardo Miranda

Pour les hommes.

Obwohl die Männermode vergleichsweise wenig Spielraum in Form und Farbe zulässt, gibt es auch hier ein paar Feinheiten, die man als eleganter Hochzeitsgast beachten sollte. Grundsätzlich gilt es zwar natürlich immer, die Wünsche des Brautpaares zu berücksichtigen, äußert dieses aber keine konkreten Vorstellungen, greift wieder die allgemeingültige Grundregel: Sei niemals schicker oder extravaganter als Braut und Bräutigam selbst! Weiß als Sakkofarbe, der große Gesellschaftsanzug oder schrille Hemden sind tabu. Die ersten beiden deshalb, weil sie im Fall dem Bräutigam vorbehalten sind, Letzteres, weil so etwas auf einer Hochzeit sowieso nichts verloren hat. Ein einfacher, dunkler Anzug, ein frisches Hemd und passende, auf die Gürtelfarbe abgestimmte Anzugschuhe – mehr braucht es eigentlich nicht, um als stilbewusster Gast zu glänzen. Ist man als Paar eingeladen, kann man kleinere Elemente, wie zum Beispiel die Krawattenfarbe oder ein Einstecktuch aufeinander abstimmen. Das wirkt harmonisch und erzeugt zusätzlich ein extraromantisches Zusammengehörigkeitsgefühl.

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Foto: Unsplash/Jakob Owens

Die Brautjungfern.

Die Wahl der Brautjungfernkleider kann ganz schön knifflig sein. Im Idealfall gibt die Braut eine Leitlinie vor – sei es eine bestimmte Farbe, ein Schnitt oder eine andere Gemeinsamkeit. Je restriktiver die Vorgaben sind, desto weniger wahrscheinlich ist es, dass sich alle in dem Kleid wohlfühlen. Daher ein Rat an alle Bräute: Legt euch auf eine Farbe oder ein besonderes Accessoire fest, aber lasst euren Brautjungfern in puncto Schnitt möglichst freie Wahl. Klassischerweise ist ein Brautjungfernkleid mindestens knielang und in Pastellfarben wie Rosé oder Mintgrün gehalten. Wie bei allen anderen Hochzeitsgästen gilt auch hier: auf bequemes Schuhwerk achten, denn Brautjungfern verbringen meist mindestens genauso viel Zeit auf ihren Heels wie die Braut selbst.

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Foto: Unsplash/Katelyn Macmillan

Text: Ulrich Ringhofer & Andrea Lichtfuss