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Fashion | 23.05.2022

Das große Modelexikon

Bitte, was ist eigentlich ein Troyer? Und was versteht man unter Ajouré? Wir geben Orientierung im Wirrwarr der Modebegriffe.

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Foto: Canva

A-LINIE
Eine Silhouette bei Kleidern und Röcken, die an den Buchstaben „A“ erinnert: oben tailliert, nach unten hin ausgestellt.

VOLANT
Lockere, wellenartige Falten auf der Kleidung, die einen romantisch-verspielten Look erzeugen. Der Begriff stammt übrigens aus dem Französischen: „Volant“ bedeutet fliegend.

BUSTIER
Ein Top, das maximal bis zur Taille reicht – abgeleitet vom französischen Begriff  „buste“ für Oberkörper. Ein Bustier dient dazu, die Brüste zu stützen und in shape zu halten.

BABYDOLL
Ein weit geschnittenes Top oder Kleid in dezenter A-Linie mit kurzen Puffärmeln, wobei der Bund direkt unter der Brust verläuft.

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Foto: Canva

BLOUSON
Eine taillen- oder hüftlange Jacke mit Bündchen an den Ärmeln und am unteren Abschluss. Meist werden Blousons aus Satinstoff gefertigt, wodurch sie an eine Bluse erinnern.

BROKAT
Ein edler, dicht gewebter Stoff, der meist mit aufwändigen Designs verziert beziehungsweise mit Gold- oder Silberfäden durchzogen ist.

CUT-OUTS
Kleidungsstücke mit Cut-outs werden durch bewusst eingesetzte „Löcher“ inszeniert – zum Beispiel am Rücken, an der Taille, dem Dekolleté oder den Schultern.

CROCHET
Ein gehäkelter Stoff, der verspielte Retro-Vibes versprüht und sich dank der löchrigen Machart perfekt für warme Temperaturen eignet.

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Foto: Canva

ANDROGYN
Ein androgyner Stil vereint die Schnitte, Stoffe und Designs aus der männlichen und weiblichen Mode.

AJOURÉ
Ein zartes Lochmuster, das beim Stricken oder Weben bewusst so zusammengezogen wird, dass effektvolle „Durchbrüche“ im Muster entstehen.

BATIK/TIE-DYE
Ein ursprünglich aus Indonesien stammendes Textilfärbeverfahren, bei dem Stoffe zunächst mit Wachs behandelt und dann gefärbt werden. Dadurch entstehen aufregende, fließende Farbmuster.

TROYER
Ein meist rustikaler Schlupfpullover mit Rollkragen, der durch einen kurzen Reißverschluss oder Knöpfe geöffnet werden kann.

TWEED
Tweed hat ein meliertes, unregelmäßiges Muster, kommt üblicherweise in klassisch-eleganten Kleidungsstücken wie Kostümen und Blazern zum Einsatz und ist das charakteristische Material des französischen Modehauses Chanel.

VICHY-MUSTER
Das nostalgisch anmutende Muster zeichnet sich durch quadratische Karos aus und ist üblicherweise zweifarbig gestaltet, etwa in zartem Blau und Weiß.

U-BOOT-AUSSCHNITT
Ein flacher, breiter Ausschnitt, der in Richtung Schulterknochen spitz zusammenläuft. Prominentes Beispiel: das Hochzeitskleid von Meghan Markle.

TWINSET
Wie der Name schon sagt, handelt es sich dabei um ein zweiteiliges Set aus Pulli oder Top und Strickjacke aus dem gleichen Sto  und in gleicher Farbe.

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Foto: Canva

TOTE BAG
Diese Taschenform trat in den 1940er-Jahren erstmals auf („to tote“ bedeutete im Englischen früher „tragen“) und zeichnet sich durch ihre rechteckige Form und große Henkel aus.

STONE-WASHED
„Stonewashing“ bezeichnet eine spezielle Waschart, bei der primär Denim-Stoffe mittels Steinen stellenweise ausgebleicht werden – so entsteht ein gewollt zerschlissener Look.

RAW DENIM
Die ursprünglichste Form des Jeansstoffs wird ohne Stretchanteil und Waschungen gefertigt. Echte Liebhaber:innen tragen ihre Raw-Denim- Hose ein paar Monate lang ein, ohne sie zu waschen – naja ...

ARGYLE-MUSTER
Auch als Burlington-Muster bekannt – ein großflächiges Rautenmuster im College-Stil, das der Kartenfarbe Karo ähnelt.

RAGLAN-ÄRMEL
Bei diesem Schnitt werden die Ärmel direkt am Halsausschnitt angesetzt, die Naht verläuft schräg von der Achsel zum Hals. Raglan-Ärmel lassen die Schultern schmaler wirken.

PLISSEE
Ein Stoff mit künstlich eingearbeiteten schmalen Falten (plisser = französisch „falten“), die bei hoher Temperatur dauerhaft in den (Kunst-)Stoff gepresst werden. Das verleiht dem Stoff  femininen Schwung und Eleganz.

PENNY LOAFER
In den 1930ern etablierten sich Penny Loafer als klassische College-Schuhe: Die androgynen Schlupfhalbschuhe haben typischerweise einen kleinen Absatz und einen quer über dem Rist verlaufenden Lederriemen.

NUBUK
Ein feines, leichtes Rauleder mit einer samtigen Oberfläche, das auf der Narbenseite geschliffen wird.

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Foto: Canva