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Fashion | 26.07.2019

Spätsommer-Jacken: Trends und Dauerbrenner

Das sind die schönsten Spätsommer-Jacken für die Übergangszeit.

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Im Spätsommer um das Cape gewickelt: Gemusterte Maxi-Tücher oder Loop-Schals. © Pixabay.com/Pexels (CC0 Creative Commons)

Viel zu schnell neigt sich der Sommer jedes Jahr seinem vorläufigen Ende entgegen. Er macht Platz für den Herbst, der bunte Blätter und Kastanien auf die Straßen bringt. Auch auf dem modischen Parkett sorgt der Jahreszeitenwechsel für Veränderungen: Die kurzen und knappen Höschen verschwinden, an ihrer statt tauchen die altbekannten Lagenlooks auf. Kein Grund, um traurig zu sein. Dank modischer Jäckchen und Pullover lässt sich der Spätsommer in Punkto Fashion richtig auskosten.

Wodurch sich die Spätsommer-Oberteile modisch auszeichnen

Spätsommer-Looks sind jedes Jahr gefragt. Sobald die Temperaturen tagsüber fallen, werden sie zwischen dem Sommer und dem Herbst getragen. Selten handelt es sich bei der Übergangsmode um speziell konzipierte Kleidungsstücke. Vielmehr läutet der Spätsommer die Styling-Technik des Layering-Looks ein. Das Vorbild dieser modischen Methode ist eine aus mehreren Schichten bestehende Zwiebel. Ähnlich wie das Gemüse besteht das Fashion-Outfit aus übereinander getragenen Schichten. Idealerweise ist der kultige Lagen-Look weder zu warm, noch zu kalt angelegt.

Material- und farbtechnisch sind dem bewährten Lagen-Look keine modischen Grenzen auferlegt. Bestenfalls sollten die Farbtöne der Schichten miteinander harmonieren oder einen passenden Kontrast bilden. Bei den Materialien ist Mix & Match der Garant für abwechslungsreiche Übergangsoutfits. So gehen Fein- oder Grobstrick etwa sowohl mit edlen und feinen, als auch mit robusten Stoffen einher. Bei plötzlichen Windböen oder Starkregen ist jedoch Vorsicht geboten: leichte Baumwolljäckchen und Stoffschuhe sind hier die falsche Wahl. Stattdessen eignen sich für trübe Spätsommer-Tage Polyamid-Jacken und fest gewebte Stoffe.

Strickjacken und Coatigans: die Dauerbrenner des Spätsommers

Einige Kleidungsstücke wie etwa die Strickjacke kommen nie aus der Mode. Wenngleich der Kombipartner für jede Gelegenheit jährlich in einem anderen Gewand erscheint. Mal als Grobstrick, mal mit feiner Haptik oder in XXL-Size: In der Übergangszeit begeistern die vielseitigen Damen-Strickjacken durch ihre figurenunabhängige Passform. Die kuscheligen Allrounder stehen jedem Figurtyp, ohne langweilig oder überladen zu erscheinen. Gleichzeitig bieten die XXL-Strickjacken im Spätsommer eine Fülle an Kombinationsmöglichkeiten. Einige Modelle geben zusammen mit spätsommerlichen Stoffhosen oder schmalen Bleistiftröcken einen eleganten Business-Look ab. In der Freizeit hingegen bereichert eine über dem Maxikleid getragene Long-Strickjacke den kühlen Herbstabend auf der heimischen Dachterrasse.

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Mit Einzug des Spätsommers wechselt die Farbpalette: Bequeme Seiden- und Strickpullover laden mit cremefarbigen und geerdeten Tönen zu gelassener Stimmung ein. © Pixabay.com/grupabeograd (CC0 Creative Commons)

In diesem Spätsommer macht ein Kleidungsstück der zeitlosen Strickjacke Konkurrenz: Der Coatigan – eine Mischung aus Mantel und Cardigan– zieht in die feminine Garderobe ein. Im Vergleich zur altbekannten Strickjacke kommt der Coatigan eine Spur kuschliger daher. Gleichzeitig hält er nicht so warm, um als vollwertiger Mantel durchzugehen. Seine Länge macht ihn wie geschaffen für den Layering-Look. Durch sein umschmeichelndes Spiel harmoniert er perfekt zu Midi-Kleidern und Röcken. Ein netter Pluspunkt: Gewöhnlich wird der Coatigan lediglich mit einem an der Taille befestigten Bindegürtel geschlossen. Falls der Spätsommer-Tag weder Erwarten zu warm ist, ist die Mantel-Alternative ruckzuck offen. In Sachen Styling gilt beim Coatigan: alles darf, nichts muss. Bei einem weiten Schnitt kommt die Silhouette in fließenden Kleidern oder Röcken hübsch zur Geltung.

Hoch lebe die Jeans: Denim-Jacken für die letzten warmen Sommertage

Der modische Dauergast der Jeans quartiert sich auch im Spätsommer in den Kleiderschränken ein. Diesmal in Form von dezenten Denim-Jacken, welche die letzten wärmenden Sonnenstrahlen begleiten. Einzig die Farben passen sich dem etwas wehmütigen Herbstblues an: anstelle luftig-leichter Pastellfarben tauchen gedeckte Grau-, Weiß- oder Schwarztöne auf.

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In einer leichten Denim-Jacke lässt sich der vorerst letzte Waldspaziergang bei grünen Blättern genießen. © Pixabay.com/Pexels (CC0 Creative Commons)

Cape-Überwurf feiert sein Spätsommer-Revival

Lange war das Cape in den Tiefen der Kleiderschränke verschwunden. Dank der vergangenen Fashion-Weeks steht der facettenreiche Überwurf im Spätsommer erneut hoch im Kurs. Der Kombination aus Überwurf und Mantel haftet eine sichtbare Lässigkeit an. Doch das Styling gestaltet sich an durchwachsenen Spätsommer-Nachmittagen nicht so einfach. Als modische Faustregel gilt: weniger ist hier mehr. Die gelben, orangenen oder roten Capes werden auf den Straßen von gedeckten Nuancen wie Beige, Kaki oder Grau abgelöst. Das klassische Schwarz ist immer als elegante Alternative tragbar.

Charakteristisch für das spätsommerliche Cape ist dessen breiter Schnitt. Damit dieser die Figur nicht zusätzlich aufbläht, eignen sich als Unterbekleidungen figurbetonte Schichten. Rollkragen-Pullover und Boots sorgen wiederum für einen adretten Akzent. Selbstbewusste Damen tragen einen Gürtel als Accessoire über dem Cape. Er betont die Taille und macht das alltägliche Kleidungsstück blitzartig zu einem ausgehtauglichen IT-Piece.

Gut ummantelt: Diese Jacken wärmen an kühlen Spätsommer-Abenden

Bei stark abfallenden Temperaturen reicht eine kuschlige Strickjacke als Oberbekleidung nicht mehr aus. Wie gut, dass es abends Zeit ist, sich in die wärmenden Mäntel einzukuscheln. Jedoch muss in der Übergangszeit keineswegs der dicke Wollmantel herhalten. Eine bessere Alternative ist der Long-Blazer, welcher der Ausstrahlung eine elegante Komponente hinzufügt. Er vermag es sogar, die schönsten Spätsommer-Kleider noch anmutiger erscheinen zu lassen. Zum trendigen Must-Have verwandelt sich der Blazer in Verbindung mit einem Bindegürtel.

Wer sich selbst zu den Frostbeulen zählt, kann anstelle eines Long-Blazers auch einen XXL-Mantel tragen. Der erste Eindruck täuscht jedoch, da die Mäntel aus sehr dünnen Stoffen bestehen. Ein kuschliger Kaschmir-Pullover kommt als wärmende Schicht untendrunter. Wozu der XXL-Mantel gut ist? Er hinterlässt an kühlen Abenden auf einer Veranstaltung einen unvergesslich anmutigen Eindruck.

Achtung, stylisch: Diese Must-Haves gehören im Spätsommer auf die Straße

Neben den unvergänglichen Dauerbrennern gibt es einige Must-Haves, die diesen Spätsommer den Ton angeben.

  • Karojacken sind in der Übergangszeit groß in Mode. Sie begleiten die unifarbenen Shirts und Stiefeletten, sehen aber ebenso zu wärmenden Pullis und Halbschuhen chic aus.
  • Das Trendmaterial der Spätsommer-Looks heißt Leder. Neben dem klassischen Schwarzton überzeugen in dieser Saison intensive Rot- oder Brauntöne.
  • Ein einheitlicher Look ist im Spätsommer wieder angesagt. Dieser „monochrome“ Trend funktioniert beispielsweise mit Creme und Weiß, Braun, Schwarz oder Petrol. Die Hauptsache ist, dass der Mix aus gedeckten und miteinander übereinstimmenden Farben besteht.
  • Unbeständigen Wetterlagen trotz der unkonventionelle Cropped Look: Hierbei werden mehrere Jacken-Schichten übereinander angezogen. Blazer zum Mantel? Alles ist erlaubt.
  • Eine Jacke aus Spitze ist der Inbegriff spätsommerlicher Eleganz. Sie geht wunderbar mit Maxi- oder Etuikleidern einher und weicht bei kulturellen Anlässen oder beim Dinner nicht von der Seite.