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Fashion | 28.03.2018

Die richtige Skibekleidung finden – so geht es

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Atmungsaktiv, wasserabweisend und funktional – so sieht die optimale Skibekleidung aus. Wenn sie dann auch noch stylisch ist, ist es ein echter Volltreffer. Die gute Nachricht: Jetzt im Frühjahr kann man viele Schnäppchen machen, denn Schlussverkauf ist angesagt.

 

Frühjahr ist die beste Zeit um Skibekleidung zu kaufen

Im Frühjahr kommen die neuen Kollektionen in die Läden und die Händler müssen im Lager und Verkaufsraum Platz schaffen. Aber auch im Online-Handel ist im Frühjahr Sale. Für Skibegeisterte sind das gute Nachrichten, denn warme Kleidung braucht man beim Ski fahren das ganze Jahr über und nicht nur im Winter. Grund genug also, sich zu dieser Jahreszeit bei den Händlern einmal genauer umzusehen.

 

Sicherheit geht vor – auch bei Skibekleidung

Wichtigstes Kleidungsstück bei der Skibekleidung ist der Helm. Ohne Helm kann man sich bei einem Sturz auf den Skiern schlimme Verletzungen zuziehen. Das zeigt nicht zuletzt das Beispiel des Rennfahrers Michael Schuhmacher, der seit seinem Skiunfall im Jahr 2013 im Koma liegt. Ohne Helm, so die Ärzte, hätte Schumacher den Aufprall nicht überlebt.

So schlimm muss es natürlich nicht bei jedem Sturz kommen. Trotzdem ist der Helm derjenige Ausrüstungsgegenstand, der auf keinen Fall bei einem Ausflug ins Skigebiet fehlen darf.

 

Achten Sie auch auf klare Sicht

Daneben ist es auch wichtig, dass Sie gut sehen können. Wie sonst sollen Sie entscheiden, wo Sie ihre Skier hinlenken? Zweiter unverzichtbarer Gegenstand und stylisches Accessoire zugleich, ist daher die Skibrille.

Aufgrund des Albedo-Effektes wird Strahlung von dem weißen Schnee zurückgeworfen. Unter Umständen kann das so blenden, dass Sie auf der Piste nichts mehr sehen können. Eine Skibrille sollte daher immer mit einem hohen UV-Lichtschutzfaktor ausgestattet sein, um Ihr Auge und auch Ihre Sicht zu schonen.

Eine schöne Skibrille kommt nie aus der Mode und ist auch nicht so stark Trends unterworfen, wie andere Kleidungsstücke oder Accessoires. Gerade bei einer Skibrille sollten Sie daher zugreifen, wenn Sie im Schlussverkauf ein interessantes Modell ergattern können.

 

Jacke, Hose, Thermowäsche – ohne geht es nicht

Und natürlich dürfen auch Skihandschuhe nicht fehlen. Wählen Sie ein unifarbenes Modell in einer eher gedeckten Farbe, so lassen sich die Handschuhe mit fast jedem neuen Trend ganz unproblematisch kombinieren.

Nun aber zur Thermowäsche und damit zur ersten Schicht, denn beim Wintersport gilt das Zwiebelprinzip. Das bedeutet, dass Sie sich beim Skifahren so kleiden sollten, dass Sie immer eine Schicht ablegen oder zusätzlich anziehen können.

In jedem Fall geht das bei der Thermowäsche los. Die Thermowäsche sollte aus atmungsaktivem Funktionsmaterial bestehen, denn sie nimmt den Schweiß und die Hitze als erste auf und leitet sie an die oberen Schichten.

Aus diesem Grund heißt die unterste Schicht auch Transportschicht. Neben Funktionsmaterialien wie Polypropylen sind als Stoffe auch natürliche Materialien wie Schurwolle oder Seide bestens geeignet. Denn auch diese Stoffe zeigen die gleichen wünschenswerten atmungsaktiven Eigenschaften wie die synthetisch hergestellten Fasern. Mit dem Unterschied, dass die Naturprodukte in der Regel teurer sind. Im Sale kann man aber mit etwas Glück hochwertige Thermounterwäsche aus natürlichen Materialien ergattern.

Als Lage darüber empfehlen sich Shirts und Pullis, die dünn sind und trotzdem schön warm halten. Fleece ist für diese Schicht in der Regel das Material der Wahl, denn zum einen wärmt es sehr gut, lässt zum anderen aber auch genug Luft zirkulieren, dass Sie nicht übermäßig zu schwitzen anfangen.

 

Jacke wie Hose? Von wegen!

Passionierte Skifahrer wissen, dass mit einer richtigen Oberbekleidung das gesamte Skierlebnis steht und fällt.

In erster Linie sollten Sie sowohl bei der Jacke, aber noch mehr bei der Hose darauf achten, dass Sie sich ohne Probleme darin bewegen können.

Skianfänger und Snowboarder raten wir zu einer Hose zu greifen, die besonders wasserabweisend ist, da diese Personen entweder noch häufig hinfallen, oder aber im Schnee sitzen. Für diese Personen ist es günstig, eine Hose zu suchen, die im Po-Bereich zusätzlich verstärkt ist.

Auch bei der Jacke sollten Sie in erster Linie darauf achten, wie Sie sich darin bewegen können und erst in zweiter Linie darauf, wie modisch die Jacke ist. Schließlich ist es wichtiger, dass Sie ausreichend Bewegungsfreiheit beim Fahren haben und so agieren können, wie Sie es gewohnt sind.

Besonders glückliche Shopper finden im Sale vielleicht auch schon die neuen Skisoftshelljacken. Falls das so ist, sollten Sie schnell zugreifen, denn diese Jacken sind wirklich eine tolle Neuerung. Wie andere Softshelljacken auch, halten sie schön warm und sind gleichzeitig wasserabweisend – im Schnee ein unschätzbarer Vorteil. Was diese Jacken aber auch können: Sie haben eine wirklich außergewöhnliche Art der Belüftung. Unter den Armen haben sie spezielle Öffnungen, die eine Zirkulation der Luft gewährleisten. Damit kommen Sie beim Skifahren nicht so sehr ins Schwitzen und können auf der Piste so richtig loslegen.

Zum Abschluss noch einige Tipps von unserer Seite: Natürlich sollten Sie sich auch auf der Piste nicht in Sack und Asche hüllen, aber Funktionalität geht bei der Skibekleidung vor. Greifen Sie daher im Zweifel nicht zu dem modischeren Modell, sondern zu dem Kleidungsstück, das atmungsaktiv, warm und wasserabweisend ist. Denn ohne diese drei Eigenschaften, werden Sie nicht lange Spaß auf der Piste haben.

Bild: unsplash.com Hamish Duncan CC0 1.0