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Fashion | 18.01.2017

Fashionshows werden runtergefahren

Das italienische Modehaus Versace hat sich dazu entschieden, im Jahr 2017 nur sechs Fashionshows statt den üblichen acht zu veranstalten.

Versace: Fashionshows werden runtergefahren (© Daniel Deme/WENN.com)
Versace: Fashionshows werden runtergefahren (© Daniel Deme/WENN.com)

Versace schränkt sich ein.

Die beliebte Modemarke will 2017 zwei Fashionshows weniger als üblich organisieren, um sich stattdessen mehr auf individuelle Veranstaltungen für einzelne Kunden zu konzentrieren. So wird es beispielsweise keine Runway-Präsentation während der Paris Couture Week geben, trotz der Tatsache, dass Versace in den vergangenen Jahren üblicherweise sogar am ersten Abend der Veranstaltung die neuen Designs vorgestellt hatte.

Der Geschäftsführer Jonathan Akeroyd erklärte diesen Schritt gegenüber der 'New York Times': "Momentan machen wir sechs Shows im Jahr und ich finde, das sind eine ganze Menge. Acht Shows, wenn man die Couture mitzählt, scheinen mir etwas zu viel des Guten zu sein. Wir wissen alle, dass sich das Geschäftsmodel ständig verändert, warum nutzen wir also nicht die Gelegenheit, jetzt etwas neues auszuprobieren?"

Der traditionelle Modekalender wurde in der jüngeren Vergangenheit bereits von Ralph Lauren, Tom Ford und Burberry durcheinandergebracht, die sich dazu entschieden haben, See-Now-Buy-Now-Modelle anzubieten. Versace geht es bei der Dezimierung der Couture-Shows allerdings nicht darum, Jobs einzusparen, wie Jonathan Akeroyd versicherte:

"Es geht um die Zeit und die Intensität, die es braucht, um solch eine Show zu präsentieren. Die finanziellen Investitionen haben sich nicht verändert. Unser Atelier ist nach wie vor so groß wie immer."

Donatella Versace (61) selbst hat sich zu dieser Neuerung noch nicht geäußert.

© covermg.com

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