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Fashion | 09.01.2017

Kleine Pause von den Fashion Weeks

Designer Tom Ford verzichtet auf eine Teilnahme bei den kommenden Modewochen, da er sich jetzt lieber auf Filmpreisverleihungen konzentriert.

Tom Ford: Kleine Pause von den Fashion Weeks (© Adriana M. Barraza/WENN.com)
Tom Ford: Kleine Pause von den Fashion Weeks (© Adriana M. Barraza/WENN.com)

Tom Ford (55) kümmert sich momentan lieber um Film als um Mode.

Der Designer müsste sich eigentlich auf die kommenden Modewochen vorbereiten, aber sein Film 'Nocturnal Animals' ist für einige Preise nominiert. Deshalb gibt der Amerikaner dem den Vorzug. So wird man ihn in den nächsten Monaten wohl eher auf den roten Teppich statt auf einem Laufsteg sehen.

"Ich will mich jetzt nicht noch um Fashion kümmern müssen. Ich bin jetzt im Film-Modus", erklärte der Modeschöpfer gegenüber der 'New York Post'. Und zwar erfolgreich: Aaron Taylor-Johnson, der bei 'Nocturnal Animals' einen Bösewicht spielt, gewann einen Golden Globe als bester Nebendarsteller. Der Brite hatte bestimmte Vorgaben von seinem Regisseur bekommen, wie er bei der Golden-Globes-Pressekonferenz verriet: "Tom gab mir die Rolle im Sommer und zwar drei Monate vor den Dreharbeiten. Er sagte nur, dass ich mir meine Haare, den Bart und die Fingernägel wachsen lassen sollte, damit wir damit etwas anfangen können. Er holte dann den Rasierer raus und verpasste mir diesen Look."

Tom Ford sorgte auch für Aufruhr, als er das kommende Präsidentenpaar Donald und Melania Trump für die Wahl ihrer Garderobe kritisierte. "Wenn man sich anschaut, wie dieser Präsident über 'Made in America' denkt, sollten die Sachen, die sie tragen, auch in Amerika geschneidert werden", schlug der Modestar vor. "Ich finde, dass jeder Präsident und jede First Lady Kleidung tragen sollte, die sich die Mehrzahl der Amerikaner leisten können und die aus Amerika stammen. Meine Kleidung wird in Italien angefertigt und sie ist sehr teuer. Ich glaube nicht, dass viele Leute in unserem Land etwas damit anfangen können. Die First Lady und der Präsident sollten alle Amerikaner repräsentieren", forderte Tom Ford.

© covermg.com

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