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Fashion | 05.01.2017

Es gibt einfach zu viele Designer

Männer haben laut Designer Paul Smith die Qual der Wahl in der Modewelt.

Paul Smith: Es gibt einfach zu viele Designer (© WENN.com)
Paul Smith: Es gibt einfach zu viele Designer (© WENN.com)

Paul Smith (70) hält den Markt für übersättigt.

1976 zeigte der britische Designer seine erste Kollektion und hat über die Jahre immer wieder bewiesen, dass er ein einzigartiges Gespür für Mode hat. Doch mit der Zeit ist seine Konkurrenz stetig gewachsen - die zahlreichen Marken sind für Paul Smith zu viel.

"Ich begann mit Männermode im Jahr, als das Rad erfunden wurde. Seitdem hat sich alles massiv geändert", bemerkte der Designer in der 'New York Times'. "Als ich begann, gab es eine geringe Auswahl an Stoffen, ein viel geringeres Bewusstsein für Mode bei den Menschen. Es gab keine Fast-Fashion und keinen Onlinehandel." Nun gäbe es mehr Magazine und das Interesse an Bekleidung wächst mit jedem Tag. "Männer denken darüber nach, wie sie aussehen. Du kannst jetzt behaupten, es gäbe eine Sättigung - zu viele Produkte und zu viele Designer."

Immer mehr und mehr Labels versuchen im Markt Fuß zu fassen - aus der Masse herauszustechen wird daher immer wichtiger. Paul Smith versucht das seit 1993 mit Accessoires und Frauenmode, macht nur mehr zwei Shows im Jahr und erinnert sich jeden Tag daran, die DNA seines Hauses in jeder Kreation widerspiegeln zu lassen. "Ich war der Erste, der sein Innenfutter mit Prints verzierte." Paul Smith macht damit auch alles richtig, denn 40 Jahre im Modebusiness zu bestehen, schafft nicht jeder.

© covermg.com

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