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Fashion | 04.01.2017

Sie dürfen sich jetzt Haute-Couture-Haus nennen

Schiaparelli ist nun eines von nur 15 Labels, die sich als Haute-Couture-Haus bezeichnen dürfen.

Schiaparelli: Sie dürfen sich jetzt Haute-Couture-Haus nennen (© GAT Images/Cover Images)
Schiaparelli: Sie dürfen sich jetzt Haute-Couture-Haus nennen (© GAT Images/Cover Images)

Schiaparelli designt ganz offiziell Haute Couture.

Das französische Modelabel wurde 1927 von der Italienerin Elsa Schiaparelli ins Leben gerufen und dank ihrer Arbeit mit Künstlern wie Salvador Dali und Jean Cocteau sowie ihrer eleganten Designs schnell bekannt. Im Jahr 1954 schloss das Haus trotzdem seine Tore, bis es im Jahr 2013 von Tod's-Chef Diego Della Valle wiederbelebt wurde. Seitdem ist Bertrand Guyon Kreativdirektor der Marke.

Wie die Fédération Française de la Couture, der Französische Couture-Bund, am Dienstag [3. Januar] bekannt gab, wurde das Label nun in den illustren Kreis der Haute-Couture-Häuser aufgenommen und ist damit Teil des Chambre Syndicale de la Haute Couture.

In Frankreich ist Haute Couture ein geschützter Begriff, den sich nur wenige Modehäuser zu Eigen machen dürfen. Gerademal 15 Labels dürfen sich momentan als Haute-Couture-Haus bezeichnen, darunter Dior, Givenchy und Chanel. Neben Schiaparelli ist ab 2017 außerdem Julien Fournie ein weiteres neues Mitglied.

Für Schiaparelli dürfte diese offizielle Ernennung - nur knapp vier Jahre nach dem Re-Launch - die Krönung einer märchenhaften Geschichte sein. Momentan bereitet sich das frischgebackene Haute-Couture-Haus aber erst mal auf die Präsentation seiner neuesten Kollektion während der Paris Couture Week am 23. Januar vor. Da kann es zeigen, wie sehr es diesen Namen verdient hat.

© covermg.com

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