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Fashion | 02.01.2017

Mussten für den Modekonzern Krokodile leiden?

Die Tierrechtler von PETA fanden eine angebliche Verbindung zwischen grausamen Tierhäutungspraktiken und Louis Vuittons Mutterkonzern LVMH.

Louis Vuitton: Mussten für den Modekonzern Krokodile leiden? (© Cover Media)
Louis Vuitton: Mussten für den Modekonzern Krokodile leiden? (© Cover Media)

Wie viel Tierquälerei steckt in Produkten aus dem Hause Louis Vuitton?

Die Tierschutzgruppe PETA veröffentlichte Material, welches zwischen März und April 2016 in einer Krokodilfarm in Vietnam aufgenommen wurde. Auf den Videos ist zu sehen, wie die Tiere quasi bei lebendigem Leib gehäutet werden.

Laut 'Forbes' gehörten die Farmen unter anderem zu Ton Phat Crocodile Co Ltd. und der My Hiep Private Company. Diese beiden Firmen lieferten über mehrere Jahre auch Krokodilshaut an Heng Long, einen Händler für exotische Tierhäute - dieser gehört zur LVMH-Gruppe, die wiederum die Luxusmarken Louis Vuitton, Givenchy, Marc Jacobs und andere unter ihrem Dach versammelt. LVMH bestätigte, dass Heng Long zwischen 2006 und 2007 Haut von Ton Phat bezog, genauso von My Hiep zwischen 2010 und 2014.

Jedoch habe Heng Long laut Sylvie Bénard, Umweltdirektorin bei LMVH, seit 2014 keine Haut mehr von den vietnamesischen Farmen gekauft. Warum, das wollte sie nicht näher erläutern. "Wir haben keine Kenntnis über einen Partner, der diese Methoden benutzt, auf die Sie sich beziehen", erklärte sie. "Jegliche Methode, bei der ein Tier leiden muss, widerspricht ganz klar unseren Prinzipien und Regeln."

PETA hat derweil eine rechtliche Beschwerde gegen das vietnamesische Landwirtschaftsministerium eingereicht.

© covermg.com

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