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Fashion | 29.12.2016

Hoffnung nach der Insolvenz?

Das Onlinehaus Nasty Gal könnte doch noch eine Zukunft haben, denn es hat sich ein potentieller Käufer gefunden.

Nasty Gal: Hoffnung nach der Insolvenz? (© Adriana M. Barraza/WENN.com)
Nasty Gal: Hoffnung nach der Insolvenz? (© Adriana M. Barraza/WENN.com)

Nasty Gal könnte am Leben gehalten werden.

Der Online-Shop war 2006 von Sophia Amoruso gegründet worden. Knappe zehn Jahre lang erwies sich das Unternehmen als verhältnismäßig erfolgreich, bis es im November dieses Jahres Insolvenz anmelden musste. Nun gibt es jedoch Hoffnung für das amerikanische Haus, denn das britische Label Boohoo hat Interesse geäußert, Nasty Gal zu kaufen. Dafür hat Boohoo umgerechnet fast 20 Millionen Euro geboten, wie aus einem Statement der Marke hervorgeht. Somit ist das britische Unternehmen der höchste Bieter für Nasty Gal. Über den Verkauf wird am 5. Januar 2017 entschieden.

Mahmud Kamani und Carol Kane, Geschäftsführer von Boohoo, sind enthusiastisch wegen der Übernahme, wie sie erklärten: "Sollten wir erfolgreich in unserem Vorhaben sein, Nasty Gal aufzukaufen, wäre das eine fantastische Gelegenheit, eine solch etablierte, internationale Marke in der Boohoo-Familie begrüßen zu dürfen. Nach unserer Übernahme von 'PrettyLittleThings.com' glauben wir, dass dies der nächste logische Schritt darin wäre, eine immer größer werdende Gruppe von jungen Käufern überall auf der Welt zu inspirieren."

Für 'PrettyLittleThings.com' hatte das Unternehmen jedoch weitaus weniger bezahlt: Für den Shop gingen lediglich knapp vier Millionen Euro über den Tisch. Boohoo ist sich sicher, dass ein Kauf von Nasty Gal eine Chance für beide Seiten wäre, da man Nasty Gal bezüglich der Produktentwicklung, Materialversorgung und Vertriebswege unterstützen könnte.

© covermg.com

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