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Fashion | 22.12.2016

Klage gegen Oscar de la Renta

Modedesignerin Carolina Herrera versucht die Anstellung einer ehemaligen Mitarbeiterin bei Oscar de la Renta stoppen.

Carolina Herrera: Klage gegen Oscar de la Renta (© Ivan Nikolov/WENN.com)
Carolina Herrera: Klage gegen Oscar de la Renta (© Ivan Nikolov/WENN.com)

Carolina Herrera (77) geht gerichtlich gegen Oscar de la Renta vor. Die venezolanisch-amerikanische Modeschöpferin scheint ein Problem damit zu haben, dass Laura Kim als neue Designerin bei dem italienischen Luxus-Label anfängt: Sie hat Klage eingereicht. Kim arbeitete in der Vergangenheit nicht nur an ihrem eigenen Label Monse, sondern auch bei Herrera und sollte sie jetzt wechseln, würde sie damit ein Wettbewerbsverbot brechen. Deshalb darf Laura Kim wohl erst im April des kommenden Jahres ihren Posten bei Oscar de la Renta aufnehmen.

"Carolina Herrera freut sich, dass das Gericht heute eine einstweilige Verfügung erlassen hat, die das Wettbewerbsverbot, das wir mit unseren ehemaligen Senior-Designern ausgemacht haben, aufrechthalten", heißt es laut 'WWD' in einem offiziellen Statement. "Das Gericht hat entschieden, dass dieses vertragliche Wettbewerbsverbot fair und klar formuliert war." Neben Laura Kim wurde übrigens auch ihr Monse-Kollege Fernando Garcia von Oscar de la Renta angeheuert, um den bisherigen Kreativdirektor Peter Copping zu ersetzen. Das erste Mal ist dies aber nicht, dass Laura und Fernando für die Marke arbeiten: Bevor sie 2015 bei Herrera als Fashion-Berater tätig wurden, waren sie zwölf Jahre lang bei der Konkurrenz angestellt. Eigentlich hatten sie bereits im Februar des kommenden Jahres ihre erste Kollektion für Oscar de la Renta im Rahmen der New York Fashion Week präsentieren sollen, das werden sie - wenn es nach Carolina Herrera geht - allerdings nicht können.

© covermg.com

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