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Beauty | 23.05.2022

Beauty Secrets aus Japan

Jeden Monat begeben wir uns auf Reisen, um die Schönheitsgeheimnisse rund um den Globus zu lüften.

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Foto: Unsplash

Vorbeugend.
W
enn es um die Optimierung von Haut und Haar geht, hat Japan eine regelrechte Vorreiterrolle inne. Das wichtigste Mantra in der „J-Beauty“ lautet: vorbeugen statt bekämpfen. Statt nur in Anti-Aging- oder Anti-Pickel-Produkte zu investieren, verfolgt die ostasiatische Kosmetik das Ziel, die Probleme gar nicht erst auftreten zu lassen (oder wie im Fall von Alterungserscheinungen möglichst lange hinauszuzögern). Was man dafür braucht, sind vor allem gute Gewohnheiten – und die Kraft der Natur.

Schöntrinken.
Wir kennen Matcha und Co vor allem aus den morgendlichen Instagram-Stories unserer liebsten Fit-fluencer:innen, doch in der traditionellen asiatischen Medizin findet Grüntee schon seit Jahrhunderten Anwendung. Aus gutem Grund: Die enthaltenen Antioxidantien schützen die Haut vor freien Radikalen sowie UV-Strahlung, außerdem regt Grüntee die Zellerneuerung an – baba, Fältchen! Die enthaltenen Catechine wirken ganz nebenbei antibakteriell und sind daher äußerst wirksam im Kampf gegen Unreinheiten und Akne. Äußerlich angewendet (beispielsweise in Form einer Maske), kann Grüntee sogar Rötungen und Augenschwellungen lindern. Es lohnt sich also, den täglichen Kaffee künftig gegen eine Tasse Tee zu tauschen!

 

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Fotos: Hersteller

Starke Körnchen.
Ja, Reis ist vielseitig und schmeckt, aber wussten Sie schon von seinem Beauty-Potenzial? Das japanische Grundnahrungsmittel ist reich an Mineralstoff en und Vitaminen, die auch in vielen Hautpflegeprodukten Anwendung finden: Vitamin B2 und Niacin etwa regulieren den Feuchtigkeitshaushalt der Haut, Biotin kräftigt Haare und Nägel, Zink beruhigt die Haut, und Kalium macht sie widerstandsfähiger. Kein Wunder also, dass Reis schon seit tausenden Jahren ein fester Bestandteil asiatischer Schönheitsrituale ist. Sogar das Wasser, in dem die Körnchen vor dem Verzehr gewaschen wurden, wird für die Gesichtsreinigung verwendet: Es soll die Haut glätten und sie besonders geschmeidig machen.

Kraft aus dem Meer.
Ein besonders interessanter Schönheitsbooster Japans ist die Meeresalge, die viele von uns wahrscheinlich in Form von Sushi kennen. Die eukaryotischen Organismen enthalten wie Grüntee viele hervorragende Antioxidantien und sorgen dafür, dass sich unsere Haut besonders schnell regeneriert. Das ist wohl auch der Grund, warum Algen in Japan als „Geheimnis eines langen Lebens“ gelten.

Abwechslung auf dem Teller.
Sie sehen schon: Gesunde Ernährung hat in Japan Tradition. Und System: Eine traditionelle japanische Mahlzeit wird in der Regel nach dem „ichiju sansai“-Prinzip (eine Suppe mit drei Gemüsegerichten plus Reis und Fisch) zubereitet. Die dadurch gewährleistete hohe Zufuhr an Vitaminen und Omega-3-Fettsäuren trägt dazu bei, Giftstoffe im Körper zu reduzieren, und beugt ganz nebenbei entzündlichen Hauterkrankungen und vorzeitigen Alterungserscheinungen vor. Beauty-Booster, die auch noch schmecken? Lieben wir!

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Foto: Unsplash