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Beauty | 21.06.2021

Wirkstoff ABC: Hyaluronsäure

Retinol, Hyaluronsäure, Niacinamide … What? Weil der Wirkstoff-Dschungel manchmal wirklich verwirrend sein kann, nehmen wir jeden Monat einen davon unter die Lupe.

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© Shutterstock

Fast jeder hat schon einmal davon gehört: Hyaluronsäure, kurz Hyaluron genannt. Besonders in der Anti-Aging-Hautpflege gilt der Wirkstoff sogar oftmals als „Heiliger Gral“, weshalb kaum ein Produkt ohne ihn auskommt. Doch was kann das Wundermittel eigentlich genau?

Was ist Hyaluron genau?

Hyaluronsäure ist in unserem Körper in großen Mengen vorhanden – vor allem in unserem größten Organ, der Haut. Die gelartige, durchsichtige Flüssigkeit wird in den Zellen des Bindegewebes produziert und sorgt dafür, dass unsere Haut prall wirkt, nicht so schnell austrocknet und ihre Elastizität bewahrt. Mit zunehmendem Alter wird die Hyaluronproduktion des Körpers jedoch immer schwächer. Die Folge: Die Spannkraft lässt nach, die Haut wird trockener und erste Fältchen bilden sich. Synthetisch hergestellte Hyaluronsäure kann diesem Prozess entgegenwirken. 

Wie wirkt es?

Die herausragendste Eigenschaft des Wunderwirkstoffs ist seine Fähigkeit, Wasser zu binden: Bereits ein Gramm Hyaluronsäure kann bis zu sechs Liter Wasser speichern. Dadurch wird die Haut sichtbar „aufgepolstert“, sie bleibt widerstandsfähig und behält ihre Spannkraft.

Für wen eignet es sich?

Hyaluronsäure ist sehr gut verträglich und löst kaum Allergien oder Nebenwirkungen aus, da der Wirkstoff dem Körper bereits „bekannt“ ist. Weil die körpereigene Produktion aber schon ab dem 25. Lebensjahr abnimmt, gilt: Je früher man mit der Behandlung beginnt, desto besser. Dank seiner feuchtigkeitsspendenden Eigenschaften profitieren trockene Hauttypen von Hyaluron besonders gut.

 

 

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Wie wende ich Hyaluron am besten an?

Hyaluron kann sowohl äußerlich als auch innerlich angewandt werden. Zur äußerlichen Behandlung wird mittlerweile ein großes Sortiment an Cremes, Seren, Ampullen und Masken angeboten. Der positive Effekt ist hier zwar sofort nach dem Auftragen sichtbar – lässt jedoch nach, sobald man das Produkt absetzt. Wer sein Hautbild dauerhaft verbessern möchte, kommt demnach um die tägliche Anwendung hyaluronhaltiger Produkte nicht herum.

Mittlerweile gibt es Hyaluron übrigens auch in Kapselform und als „Beauty-Drink“: Durch die Einnahme soll sich der Powerstoff im gesamten Körper verteilen und seine Wirkung überall entfalten. Bei hartnäckigen Falten gibt es auch die Möglichkeit, sich Hyaluron direkt unter die Haut spritzen zu lassen: Der Effekt ist hierbei zwar nachhaltiger, allerdings ist der Eingriff auch kostspieliger und das Risiko für Nebenwirkungen höher.

Wie oft sollte man Hyaluron anwenden?

Cremes, Seren oder Gele mit Hyaluron können prinzipiell täglich morgens und abends aufgetragen werden.

Wie erkenne ich Hyaluron?

Auf der Inhaltsstoffliste kosmetischer Produkte wird Hyaluronsäure als „Sodium Hyaluronate“ beziehungsweise „Hyaluronic Acid“ aufgeführt.