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Beauty | 05.01.2017

Akne und Co.: So verschwinden Pickelnarben

Die Pickel sind weg, aber die Narben noch da - wir erklären, wie Sie die Überbleibsel Ihrer Akne am besten loswerden.

Akne und Co.: So verschwinden Pickelnarben (© Cover Media)
Akne und Co.: So verschwinden Pickelnarben (© Cover Media)

Irgendwann erwischt es fast jeden von uns, ob mit 11 oder mit 30 - Pickelalarm! Einige Glückliche haben nur über kurze Zeit ein paar Mitesser und Pickelchen, wenn die Hormone während der Pubertät verrückt spielen. Andere hingegen haben sich mit Akne herumzuschlagen, die sie dann allzu oft bis ins Erwachsenenalter begleitet.

Irgendwann ist der Spuk dann endlich vorbei - ob nun mit medizinischer Hilfe oder ganz von selbst, aber oft bleiben Narben zurück. Es ist zwar ein wahrer Segen, nicht mehr morgens vor den Spiegel zu treten und schon wieder neue Pickel in voller Blüte vorzufinden, aber auch die zurückbleibenden Narben können am Selbstbewusstsein kratzen.

Zum Glück lässt sich Abhilfe schaffen. In der berühmten Londoner Harley Street betreibt Dr. Firas Al-Niaimi seine dermatologische Klinik Sk:n. Er kennt sich aus mit Aknenarben und erklärte im 'Cover Media'-Gespräch, wie er ihre Schwere in unterschiedliche Grade unterteilt, je nachdem, wie tief sie sind. Danach richten sich die Behandlungsoptionen.

Für leichte Vernarbung empfiehlt der Hautarzt eine Laserbehandlung mit der Fraxel-Methode.

"Der technische Name dafür lautet nicht ablativer Laser", erläuterte er. "Der Laser erzeugt Hitzesäulen, die in tiefere Hautschichten hinunterreichen, ein Zusammenziehen des Collagens hervorrufen und die Haut stimulieren. Die Hitze löst eine Entzündungsreaktion aus, die bestimmte Zellen dazu veranlasst, besseres Collagen zu produzieren. Dadurch verbessern wir die Matrix der betroffenen Haut, die wir dann dehnen."

Zu den Nebenwirkungen zählen Rötungen und Schwellungen, die etwa drei Tage andauern. Die behandelten Regionen können etwas aufgedunsen wirken und sind empfindlicher. Wie viele Behandlungen erforderlich sind, hängt von der Stärke der Vernarbung ab.

Fraktional ablative Lasersysteme sind eine stärke Option, die die Hautoberfläche verletzt und sich für moderate bis schwere Aknevernarbung eignet.

Wenn Laser nicht Ihr Fall ist, können Sie es mit Microneedling (auch als Dermapen oder Dermaroller bekannt) probieren.

"Es ist eine beliebte Behandlungsform, da es lediglich winzige Wunden verursacht", sagte Dr. Al-Niaimi. "Es führt zu minimalen Blutungen und Nässen, aber die Haut reagiert auf die Stimulation durch die Stiche mit der Produktion von besserem Collagen, sodass sich die Haut fester anfühlt."

Hitze spielt bei dieser Methode keine Rolle und die Nebenwirkungen sind nicht so lange sichtbar. Die Haut ist meist für etwa 24 Stunden gerötet und schon am nächsten Tag kann man wieder Make-up tragen. Außerdem ist es preisgünstiger und eignet sich auch für dunklere Hauttypen, die auf Laserbehandlungen bisweilen mit dunklen Pigmentflecken reagieren.

Wofür Sie sich auch entscheiden, es sind stets mehrere Behandlungen nötig. Zwischen den Terminen sollten Sie vier bis sechs Wochen verstreichen lassen, wenn Sie einen hellen Teint haben, und etwas mehr, wenn Ihre Haut dunkler ist.

Dr. Al-Niaimi bestätigte beiden Methoden eindrucksvolle Resultate, aber er sagte abschließend: "Laser ist vorhersehbarer. Laser ist besser für mittelschwere bis schwere Fälle. Bei leichter Vernarbung hat man die Wahl."

© covermg.com

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