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Beauty | 20.10.2020

Mögen Sie es klassisch, dauerhaft oder lieber zuckersüß?

Ein Expertentipp von Maida Caluk, Geschäftsinhaberin vom Haus der Schönheit

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©Shutterstock

Bereits im Altertum gehörte ein haarloser Körper zum Schönheitsideal: Männer rasierten sich und trugen Glatze, Frauen entfernten Achsel-, Körper- und Schambehaarung. Neben ästhetischen Gründen spielte immer auch die Hygiene eine wichtige Rolle.

Wie Nutella zum Frühstück gehört Haarentfernung zum täglichen Leben. Und ja – rasieren nervt, es kostet uns sehr viel Zeit und ehe man sich versieht, sprießt es dort, wo es nicht soll und dann fängt es nach wenigen Tagen an zu stoppeln und jucken. Alles, auf was man sehr gerne verzichten möchte. Das ist auch der Grund, warum professionelle Haarentfernung sich immer größerer Beliebtheit erfreut. Welche Wunderwaffen gegen unerwünschten Haarwuchs ich Ihnen im Haus der Schönheit empfehlen kann und wie sie sich in Anwendung, Dauer und Haltbarkeit unterscheiden, stelle ich Ihnen im Folgenden kurz und knackig vor.

 

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Die klassische Variante – Wachs:

Das heiße Wachs ist eine Mischung aus geschmolzenen Harzen. Die Methodik des „Harzens“ ist die meist verbreitete Methode, insbesondere bei den Heimanwendungen. Beim professionellen Waxing wird die flüssige Wachsmasse mit einem Holzspachtel als eine gleichmäßige Wachsschicht auf die Haut aufgetragen. Im erhitzten Zustand ist sie besonders wirkungsvoll, denn die Wärme öffnet die Poren und so lassen sich die lästigen Härchen leichter entfernen. Sobald die aufgetragene Wachsschicht ausgekühlt und hart geworden ist, wird sie mit ruckartigen, schnellen Bewegungen auf einmal abgezogen. Für ein ideales Ergebnis sollten die Haare an den Beinen ca. 5mm und in der Intimzone 6 mm lang sein. Da die Haut sauber und trocken sein muss, empfehle ich Ihnen die betroffenen Hautpartien am Vorabend mit einem Körperpeeling gründlich vorzubereiten. Nach der vollständigen Entfernung wird die Haut mit einer kühlenden und feuchtigkeitsspendenden Lotion beruhigt und reichhaltig gepflegt. Mit Heißwachs werden die Haare gründlich entfernt und Sie sind das lästige Rasieren zumindest für einen Monat mal los. Vorteilhaft ist auch, dass die nachwachsenden Haare immer feiner werden. Schmerzempfindlich darf man bei dieser Methodik nicht sein, gerade am Anfang sind die Schmerzen sehr gewöhnungsbedürftig. Sollten Sie an Krampfadern und Venenschwäche leiden, rate ich Ihnen von dieser Enthaarungsmethode unbedingt ab, da sich die Adern durch die Wärme erweitern, was kleine Hämatome und blaue Flecken zur Folge haben kann.

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©Shutterstock

Die süße Alternative: Zuckerpaste

Schon Kleopatra hat diese Methode verwendet, um sich von lästigen Härchen zu befreien. Die ursprünglich aus dem Orient stammende Haarentfernungsmethode wird auch hierzulande immer beliebter! Während beim Wachsen oder Epilieren durch die Enthaarung entgegen der Wuchsrichtung die Gefahr besteht, dass der Haarkanal deformiert wird, ist Sugaring die sanftere Alternative. Durch das Entfernen in Wuchsrichtung können nämlich die Haare nicht abbrechen, sodass die Haut weniger gereizt wird und nicht zu Pickelbildung neigt. Die Haut fühlt sich nach der Behandlung zart und glatt an.

 

Zuckerpaste bietet viele Vorteile:

- ob Gesicht, Brust oder Intimbereich, gezuckert wird überall! Die Zuckerpaste lässt sich nämlich problemlos auf jeder Körperzone auftragen.

- Es entfernt schonend und wirksam ganz kurze, sogar unter der Haut eingewachsene Haare in ihrer natürlichen Wuchsrichtung. Somit ist diese       Haarentfernungsmethode wesentlich schmerzarmer und verletzungsfreier. Abgebrochene Haare können ausgeschlossen werden.

- Erst nach ungefähr 4 Wochen wachsen die Haare wieder nach. Wird das Sugaring regelmäßig wiederholt, lässt mit der Zeit das Haarwachstum sichtlich nach.

- Ein weiterer Vorteil ist, dass die Zuckerpaste aus rein natürlichen Inhaltsstoffen hergestellt wird, ohne Zugabe von chemischen Stoffen.

- Der Zucker wirkt antibakteriell und gilt ebenso als Heilmittel bei Infektionen der Haut.

- Im Gegensatz zum Warmwachs klebt die Zuckerpaste nicht an den lebenden Hautzellen fest. Der Zucker entfernt lediglich abgestorbene Hautschuppen.

- Die Haut wird mit der Depilation gleichzeitig gereinigt, gepeelt, massiert, ernährt – Sugaring ist das stärkste natürliche AntiAging-Verfahren, das von innen passiert. 

 

Hier sehen Sie ein Video, wie diese Behandlung funktioniert.

Die dauerhafte Lösung: die IPL-Technologie

Wenn Sie nicht nur die schonendste, sondern auch eine dauerhafte Haarentfernungsmethode wünschen, dann sollten Sie sich für die Haarentfernung durch Intense Pulsed Light entscheiden, kurz IPL. Im Gegensatz zum Laser werden bei der IPL-Methode die Haare nicht einzeln verödet, sondern mehrere Haarwurzeln gleichzeitig.
Ähnlich wie die Laser-Methode basiert IPL auf der Umwandlung von Lichtenergie in Wärme. Hier werden jedoch mehrere Licht-Spektren verwendet, wodurch gleich größere Flächen behandelt werden können. Mit einer Blitzlampe werden die Haarwurzeln durch die entstehende Hitze verödet, wodurch die Haare nach etwa 3-20 Tagen ausfallen. Die Verödung mit IPL kann nur während der Haarwachstumsphase erfolgen und da nur etwa 20-30% der Haare sich in der Wachstumsphase befinden, sind mehrere IPL-Anwendungen notwendig. Je nach Haut- bzw. Haartyp und Körperregion sind bis zu 8 Anwendungen im Abstand von mehreren Wochen notwendig, um das gewünschte Ergebnis zu erzielen.

Ein großer Vorteil neben dem schonenden und dauerhaften Effekt ist, dass die IPL-Methode nahezu schmerzlos ist. Man spürt lediglich ein leichtes Ziepen.

Wie allerdings bei allen lichtbasierten Haarentfernungsmethoden gestaltet sich die Behandlung von sehr hellem Haar oder sehr dunkler Haut eher als schwierig, da die Erhitzung des Melanins in den Haaren dazu führt, dass die Haarwurzel überhaupt verödet werden kann. Bei hellen, blonden, roten und grauen Haaren ist das aufgrund des fehlenden Melanins nur begrenzt möglich.

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IPL, ©e-swin.at

Und ein letzter, allerdings sehr wichtiger Tipp:

Nach kompletter Haarentfernung und glatter Haut würde ich Ihnen raten, sich einmal im Jahr vorsorglich mit IPL behandeln zu lassen, um auszuschließen, dass die Haarpapille sich erholt und sich eine zwar schwache, aber dennoch vorhandene Haarwurzel wieder bildet.

Egal für welche Methode Sie letztendlich für sich wählen, empfehle ich Ihnen jetzt im Herbst und Winter mit den Behandlungen anzufangen, damit Sie haarfrei den Sommer genießen können.

 

Haus der Schönheit
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6020 Innsbruck
Tel.: 0512 342149


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