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Beauty | 15.09.2019

Natürlich schön

Naturkosmetik ist in aller Munde – oder besser gesagt: auf aller Haut. Mit den wunderbaren Gaben der Natur lässt sich hochwirksame und gut haltbare biologische Haut- und Körperpflege einfach selbst herstellen. Denn selbstgemacht wirkt es doch am besten.

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(Foto: Nadja Hudovernik)

Deo-Paste

Obwohl - so cremig, wie die Zubereitung beim Herstellen wirkt, bleibt sie Gott sei Dank nicht. Sonst hätten wir ständig Fettflecken auf dem Lieblings-T-Shirt. Nach ein paar Tagen wird daraus eine relativ feste Paste, die supergut in die Haut einzieht und die Achseln trocken hält. Diese Deo-Variante ist sehr ergiebig und zuverlässig. Ein erbsengroßes Stück Paste pro Achsel ist völlig ausreichend.

Zutaten für ein 30-ml-Glas

  • 3 TL Sheabutter
  • 1–2 Espressolöffel Backnatron
    (entspricht 1/2–1 Teelöffel)
  • 1–2 Espressolöffel Zinkoxid
    (entspricht 1/2–1 Teelöffel)
  • 6 Tropfen ätherisches Lavendelöl fein

Oder:

  • 2 Tropfen ätherisches Salbeiöl ketonarm
  • 2 Tropfen ätherisches Rosengeranienöl
  • 2 Tropfen ätherisches Zitrusöl nach Wahl (Limette, Grapefruit, Bergamotte)

 

Zubereitung

Die zimmerwarme Sheabutter mit den restlichen Zutaten gut vermengen. Am besten füllt man gleich alle Zutaten in ein 30-ml-Gläschen, dann spart man sich das Umfüllen.

 

Meine Duft-Tipps für Deos

Einige ätherische Öle eignen sich aufgrund ihrer speziellen Eigenschaften ganz besonders für die Herstellung von Deos.

Salbei: Die adstringierende (zusammenziehende) Wirkung bei starkem Schwitzen ist schon lange bekannt. Hier sollte man besonders darauf achten, eine thujon- beziehungsweise ketonarme Variante zu verwenden, da Thujon in hoher Dosierung unser Nervensystem schädigen kann. Gut verträgliche Salbeiöle werden entweder als „ketonarm“ oder als Salbei „kleinblättrig“ bezeichnet.

Zypresse: hat wie Salbei eine stark zusammenziehende Wirkung und ist eine gute Alternative.

Sandelholz und Vetiver: sind Spezialisten für den Schweiß zersetzende Bakterien.

Lavendel, Rosengeranie und Palmarosa: duften fein blumig und sind besonders hautverträglich.

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(Foto: Nadja Hudovernik)

Kräuterbadesalz

Zutaten für circa drei Vollbäder oder 20 Teilbäder (Fußbad)

  • 10-30 g frische Kräuter, je nach gewünschter Wirkung beispielsweise Rosmarin, Lavendel, Pfefferminze, Latschenkiefer, Ringelblumenblüten, Rosenblüten
  • 200 g Natursalz
  • 2-3 EL Pflanzenöl oder Mazerat
  • Wer mag: 8 Tropfen ätherische Öle je nach Wunsch/Bedarf

Zubereitung

Frische Kräuter klein schneiden und mit dem Salz verreiben. Zur Not können auch getrocknete Kräuter verwendet werden. Mit dem Pflanzenöl und den ätherischen Ölen gut vermengen. In ein verschließbares Glasgefäß füllen und 14 Tage rasten lassen, damit alle Stoffe gut vom Salz aufgenommen werden.
So tauchst du am besten ab. Für ein Vollbad zwei bis vier Esslöffel in Tee- oder Kaffeefilter füllen, mit einem Faden zubinden und im warmen Wasser auflösen. Der Tee- oder Kaffeefilter verhindert, dass Pflanzenteile die Badewanne verunstalten oder den Abguss verstopfen. Für ein Fußbad reichen zwei Kaffeelöffel. Diese ebenfalls in einen Teefilter geben und zuschnüren.


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ZUM NACHLESEN

Du darfst auf meine Haut
Naturkosmetik selber machen
von Barbara Hoflacher
Löwenzahn Verlag
ISBN 978-3-7066-2660-6
€ 19,90