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Beauty | 19.10.2018

The Art of Aging

Mit Mitte 40 aussehen wie Anfang 30 – das wünschen wir uns doch alle, oder? Wir haben uns auf die Suche nach dem Schlüssel zum Jungbrunnen begeben.

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Foto: Shutterstock

Morgens aufwachen, in den Spiegel schauen, frisch, jung und gut aussehen. Ach herrje, wie schön das wär! Nur leider handelt es sich bei dieser Vorstellung für viele um einen Wunschtraum. Da ein Fältchen, dort ein Fältchen, und wann sind eigentlich diese schrecklichen Krähenfüße entstanden? Die Frau von heute stellt sich beinahe jeden Tag einem Lauf gegen die Zeit – oder besser gesagt gegen das Älter werden. Fakt ist: Während Lebensjahre in Eilgeschwindigkeit und Meilenstiefeln an uns vorbei marschieren, hinterlassen sie unwiderrufliche Spuren. Die Stunden am Strand ohne Sonnencreme fangen an sich zu rächen, die täglichen Genusszigaretten zeigen langsam aber sicher Folgen. Sehen wir es ein: keine von uns kann für immer 20 sein, auch wenn die Vorstellung noch so schön ist.

Jetzt mal ernsthaft. Altern ist und bleibt nun einmal ein biologischer Prozess. Das ist gut so. Punkt! Und solange die Welt nicht plötzlich einen „Stein der Weisen“ zu Tage fördert, gehören Falten und das Erschlaffen der Haut zum natürlichen Gang des Lebens. Dem generellen Konsens jede weitere Kerze auf der Geburtstagstorte mit Würde, ja sogar Freude, auszupusten, kann man deswegen nur zustimmen. Der Geist unserer Zeit tendiert sogar hin zur völligen Akzeptanz äußerlicher Altersspuren und kritische Stimmen verlangen eine Neuauflage aktueller Schönheitsideale. Gegner der Anti-Aging-Bewegung vergessen jedoch gerne, dass trotz aller Diskussionen um das heikle Thema vor allem eine Sache im Zentrum des Interesses stehen sollte: das Wohlbefinden im eigenen Körper. Wir finden: Führen Falten beim täglichen Blick in den Spiegel zum Stirnrunzeln, darf ihnen mit gutem Gewissen entgegen gewirkt werden.

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Foto: Shutterstock

Never ending Story. Und mit dieser Einstellung sind wir ganz und gar nicht allein.  Anti-Aging war tatsächlich schon im alten Ägypten und im antiken Rom eine gängige Praxis. Knapp 4000 Jahre alte Papyri offenbarten der Forschung kürzlich, dass bereits unsere Vorfahren auf bestimmte Rezepturen setzten, um länger jung zu bleiben. Texturen in Form von Pasten ersetzten damals, was heute als Anti-Falten-Creme bekannt ist. Noch erpichter auf unvergängliche Schönheit war die ägyptische Herrscherin Cleopatra. Ihr persönliches Geheimrezept gegen den Alterungsprozess: ein Entspannungsbad in Ziegenmilch und Honig.

Früh übt sich. Dabei fing die schöne Pharaonin nicht erst im hohen Alter damit an, sich selbst Anti-Aging-Kuren zu verschreiben. Wie auch? Die ägyptische Königin starb mit gerade einmal 39 Jahren. Noch heute können wir uns ein Beispiel an der Schönheitsroutine Kleopatras nehmen, denn wer jung bleiben will, sollte besser früh genug damit anfangen. Der Schlüssel zum Erfolg liegt dabei ganz klar in der richtigen Pflege. Je nach Hauttyp sollte die passende Creme ausgewählt und täglich verwendet werden. Im Zusammenspiel mit einem gesunden Lebensstil kann man frühzeitiger Faltenausbildung so ganz einfach entgegenwirken. Den Erfolg regelmäßiger Beautyanwendungen bestätigten nun im übrigen auch amerikanische Forscher.
Diese fanden heraus, dass umfangreiche Pflege tatsächlich einen nachhaltigen Effekt mit sich bringt und uns langfristig frischer und jünger aussehen lässt.

Tage, Wochen, Monate. Anti-Aging kann aber nur den versprochenen Erfolg bieten, wenn die jeweiligen Produkte über einen längeren Zeitraum verwendet werden. Ab und zu zur faltenreduzierenden Creme zu greifen, bringt leider nichts weiter, außer einen kurzweiligen Frischekick für die Haut. Dem Alterungsprozess entgegenzuwirken sollte deswegen so selbstverständlich werden wie das Zähne putzen. Wer braucht da noch einen Jungbrunnen? 

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Foto: Shutterstock

Was sonst noch hilft ...

Mit diesen Beauty-Hacks nehmen wir uns selbst ein paar Jahre von den Schultern:

Sleep tight. Ausreichender Schlaf ist nicht nur für unsere Gesundheit ein Muss: Wer noch im Alter jung und frisch aussehen möchte, sollte unbedingt früh genug ins Bett kommen. Unser Tipp: zwischen sieben und acht Stunden pro Tag schlafen!

LSF. Wir können es nicht oft genug sagen: Sonnencreme, Sonnencreme, Sonnencreme! Wer früh LSF in seine morgendliche Pflegeroutine einbaut, beugt nicht nur Falten, sondern auch Krankheiten vor. Heißt im Klartext: Auch in unseren Breitengraden sind Tagescremes mit LSF ein absolutes Muss. Wer bis ins Alter faltenfrei bleiben will, wechselt vom Platz in der Sonne unter den Sonnenschirm. Denn auch im Schatten baut die Haut Bräune auf – die auch länger hält!

Peeling. Neben hochwertigen Tages- und Nachtcremes geraten Peelings leider oft in Vergessenheit. Und das, obwohl gilt: Wer nicht ab und zu peelt, dem hilft auch die beste aller Cremes nichts. Denn alte, abgestorbene Schuppen schichten sich mit der Zeit auf unserer Hautoberfläche auf und blockieren das Eindringen wertvoller Inhaltsstoffe, die vor allem in den weiter unten liegenden Hautschichten gebraucht werden. Was passiert? Die Poren verstopfen, der Teint verblasst, wir sehen älter aus und es entstehen Unreinheiten. Wer die Haut aber regelmäßig mit sanften Peelings von Schmutz befreit, sorgt für freie Poren und ein ebenmäßiges Hautbild. Tipp: Wessen Haut zu Rötungen neigt, sollte besser zu enzymatischen Peelings greifen!

Relax. Stress äußert sich als Erstes in unserem Gesicht. Wer sich selbst dauerhaft Anstrengung und Hektik aussetzt, läuft Gefahr, frühzeitig Fältchen und Furchen auszubilden. Deswegen gilt: immer langsam! Sich Zeit zum Entspannen zu nehmen, tut immerhin nicht nur der Schönheit, sondern auch unserer Seele gut!

Nüchtern betrachtet ... tun wir unserer Haut absolut keinen Gefallen, wenn wir regelmäßig Alkohol trinken. Dieser beschleunigt nachweislich die Bildung von Falten, weil er dem Körper Wasser entzieht. Die Ausnahme: ein Gläschen Wein am Abend. Die Kraft der Traube ist nicht umsonst seit Jahrzehnten in der Beauty-Industrie bekannt.