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People | 10.12.2014

Zwischen Baby und Bühne

Seit über zehn Jahren ist Katharina Straßer auf den heimischen Bühnen zuhause und aus dem österreichischen Film und Fernsehen nicht mehr wegzudenken. Jetzt meldet sich die Innsbruckerin mit großen Plänen aus der Babypause zurück.

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(© TIROLERIN/Müller) Katharina Straßer bei ihrem Besuch in der Heimat

Direkt nach der Matura in Innsbruck startete Katharina Straßer, die aus einer Theaterfamilie stammt, als Schauspielerin in der österreichischen Hauptstadt durch. Ob als Mizi Schlager in „Liebelei“, für die sie 2007 den Wiener Theaterpreis Nestroy als Bester Nachwuchs erhielt, oder als Bezirksinspektorin Maja Landauer in der ORF-Fernsehserie „Schnell ermittelt“ – Katharina Straßer fühlt sich in den unterschiedlichsten Rollen wohl. Bei einem Auftritt in der ORF-Comedyshow „Was gibt es Neues?“ vor zwei Jahren lernte die Tirolerin den Kabarettisten und Schauspieler Thomas Stipsits kennen. Seit diesem Sommer sind die 30-Jährige und der Steirer mit burgenländischen Wurzeln verheiratet und genießen ihr Familienglück mit Sohn Emil, vier Monate, im Osten Österreichs. Bei einem Kurz-Besuch in der Heimat traf die TIROLERIN die erfolgreiche Schauspielerin zum gemütlichen Plausch über das Familienleben mit einem Kabarettisten, ihre Rückkehr nach der Babypause und ihre Pläne für die Tiroler Bühnen.

TIROLERIN: Wie geht es Ihnen als frisch gebackene Mama?

Katharina Straßer: Gut! Mein Leben hat sich nur komplett umgestellt. Man wird zwar von allen „vorgewarnt“, aber es ändert sich noch viel mehr, als man denkt. Dazu muss ich sagen, dass unser Kind absolut brav ist, aber trotzdem ist man rund um die Uhr für einen kleinen Menschen verantwortlich – das kann man sich in diesem Ausmaß nie vorstellen. Und damit meine ich nicht das Aufstehen in der Nacht, sondern, dass man muss rund um die Uhr jemanden versorgt – das ist sehr spannend. Thomas und ich sind dabei ein gutes Team!

Schauspielerei und Familie – wie lässt sich das vereinbaren?

Gerade die Schauspielerei ist ein Beruf, in dem man zum Egoismus neigt: man kümmert sich zunächst um sich selbst und seine Karriere und bekommt von anderen oft gesagt, wie toll man ist – ob diese das ernst meinen, ist eine andere Frage. Kinder helfen dabei trotzdem am Boden zu bleiben. Obwohl ich mir schon überlegt habe, dass ich Emil beibringe, zu applaudieren, wenn ich eine Windel wechsle – damit ich auch zuhause das Gefühl habe, ich bin ein Star (lacht).

Schauspielerin ist ein Beruf mit vielen Abendterminen – Wie organisieren Sie die Kinderbetreuung?

Prinzipiell wechseln Thomas und ich uns ab. Die Drehs finden meist untertags statt, da helfen dann die Omas aus und bei vereinzelten Abendterminen passt auch ab und zu eine Freundin auf. In diesem Beruf setzt man ja nicht für ein halbes oder ein ganzes Jahr aus, sondern hat immer wieder Engagements und ein paar Wochen Pausen dazwischen. Man arbeitet nicht ständig – das wäre momentan auch weder möglich, noch habe ich dafür ein Kind bekommen.

Das ganze Interview findet ihr in der aktuellen TIROLERIN!

Katharina Straßer
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(© Dimo Dimov/Volksoper Wien) Katharina Straßer ist ab 30. Dezember wieder als Eliza Doolittle mit Herbert Föttinger als Henry Higgins und Peter Matic als Oberst Pickering in „My Fair Lady“ (Volksoper Wien) zu sehen.
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(© ORF) In der ORF-Serie „Schnell ermittelt“ mimt die Innsbruckerin Bezirksinspektorin Maja Landauer
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