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Lifestyle | 11.10.2016

Wir lieben Kürbis!

Früher galt der Kürbis als Arme-Leute-Essen, heute ist er ein Muss in der herbstlichen Küche. Weil er vielseitig einsetzbar ist, immer schmeckt und noch dazu gesund ist!

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© Melanie Savic

Ob als Suppe oder Beilage, gegrillt oder püriert: Kürbis schmeckt immer! Die gute Nachricht: Gesund ist er auch. Kürbisse enthalten wenige Kalorien, dafür ein gutes Maß an Mineralstoffen wie Kalium und Eisen. Kürbisse mit orangem Fruchtfleisch haben zudem einen hohen Gehalt an Carotinoiden, die im Körper zu Vitamin A umgewandelt werden.

Weil er sich so vielseitig einsetzen lässt, ist der Kürbis auch eine der herbstlichen Lieblingszutaten von Melanie Savic. Die 22-jährige Welserin lebt ihre große Leidenschaft, das Kochen und Backen, seit einem Jahr auf ihrem Foodblog www.gaumen-schmaus.at aus. „Die Liebe zur Küche habe ich durch meine Mutter entdeckt, der ich schon als Kind immer helfen durfte“, erzählt Savic. „Ich bin auf einem Stockerl neben ihr gestanden und habe mitgewerkt – vom Kekserlbacken bis zum Abwasch. Das hat mich sehr geprägt. Die Küche ist meine Entspannungsoase geworden.“

Für uns hat sie vier Rezepte kreiert, in denen der Kürbis, der übrigens die größte Beere der Welt ist, die Hauptrolle spielt. „Am Kürbis mag ich besonders, dass man daraus sowohl schnelle als auch aufwendigere Gerichte zaubern kann“, sagt Savic. „Er ist einfach ein Allrounder!“

 

 

 

Das Rezept zum Titelbild:

Ofengegarte Hähnchenkeulen auf Kürbisragout

Zutaten für 3 Personen:

Für die Keulen:

6 Hühnerkeulen

2 Knoblauchzehen

5 Lorbeerblätter

80 ml Weißwein

Salz, Pfeffer

Für das Kürbisragout:

1 mittelgroßer Hokkaido-Kürbis

3 Schalotten

250-300 ml Gemüsebrühe

2 EL Rapsöl

 

Zubereitung:

Für die Keulen den Ofen auf 180 Grad Heißluft vorheizen. Keulen mit Salz und Pfeffer einreiben, Knoblauchzehen schälen und alles zusammen in eine Brat- oder Auflaufform geben. Anschließend die Keulen mit den Lorbeerblättern belegen und mit Weißwein aufgießen. Die Garzeit beträgt etwa eine gute Stunde, am besten die Messerstichprobe anwenden. Ist das Fleisch schön zart und weich, löst es sich leicht vom Knochen.

Für das Kürbisragout den Hokkaido und die Schalotten schälen und klein würfeln. Beides in einem Topf in Rapsöl anschwitzen, anschließend mit Gemüsebrühe aufgießen und auf geringer Stufe ca. 20 Minuten köcheln lassen. Sollte das Ragout für Ihren Geschmack zu cremig sein, einfach noch etwas Gemüsebrühe nachgießen.

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© Melanie Savic

Würzige Birnen-Kürbis-Suppe

Zutaten für 3 Personen:

500 g Kürbis der Sorte „Spaghetti“ (alternativ Butternut-Kürbis)

1 Zwiebel

1 Knoblauchzehe

1 EL Butter

1 EL Currypulver

300 ml Gemüsebrühe

1 Birne

100 ml Vollmilch

50 g geriebener Grana Padano

3 Stiele Thymian

Salz, Pfeffer

Thymian und Grana Padano zum Dekorieren

Zubereitung:

Kürbis, Zwiebel und Knoblauch schälen, fein hacken und in Butter etwa 5 Minuten glasig dünsten. Die Mischung mit Curry bestäuben, kurz aromatisieren lassen und mit der Gemüsebrühe aufgießen. Birne schälen, klein schneiden und gemeinsam mit den Thymian-Stielen in die Suppe geben. Auf leichter Stufe 20 Minuten köcheln lassen. Gelegentlich ein paar Mal umrühren. Anschließend die Milch und den geriebenen Käse zugeben, mit Salz und Pfeffer abschmecken. Thymian-Stiele entfernen, Suppe pürieren und in Gläser einfüllen. Mit Thymian und Käse dekorieren.

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© Melanie Savic

Kürbis-Apfel-Tartelettes

Zutaten für 6 Tartelettes:

Für den Teig:

100 g Vollkornmehl

65 g Kristallzucker

75 g Butter

Salz, Zimt, Mark einer Vanilleschote

2 EL Haferflocken

1/2 TL Backpulver

150 g Hokkaido-Kürbis

25 g Sauerrahm

25 g Crème Fraîche

2 kleine Eier

1 EL Sahne

Für den Belag:

2 Äpfel

1 EL Zitronensaft

Zimt, Mark einer Vanilleschote

1 Pkg. Vanillezucker

Zubereitung:

6 Tartelettes-Formen ausbuttern und mit etwas Bröseln bestreuen. Für den Belag Äpfel schälen, klein schneiden und in Butter mit Zitronensaft sowie den restlichen Zutaten 8 bis 10 Minuten köcheln lassen, dann zur Seite stellen.

Für den Teig Mehl mit Zucker und Salz vermischen, mit den Händen zu groben Streuseln kneten. Anschließend ein Drittel des Teiges in eine kleine Schüssel geben, 1 EL Haferflocken, Mark der Vanilleschote und 1 EL Sahne unterrühren und kleine Streuseln kneten. Je länger man knetet, umso kleiner werden die Streuseln.

Den restlichen Teig mit Backpulver, Kürbispüree (dazu Kürbis schälen, würfeln, in Wasser ca. 10 Minuten weichkochen, anschließend pürieren), Sauerrahm, Eier, Crème Fraîche und 1 EL Haferflocken vermischen und die Tartelettes-Formen damit gleichmäßig befüllen. Apfelmasse auf die 6 Tartelettes verteilen und mit den Streuseln vollenden.

Im vorgeheizten Ofen (Ober-/Unterhitze 180 Grad) ca. 45 bis 50 Minuten backen.

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Melanie Savic, Foodbloggerin aus Wels. (© privat)
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