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Lifestyle | 20.06.2017

Verlobungsring mit Diamant – ein kleiner Ratgeber

Überblick über die unterschiedlichen Diamantformen

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Kaum ein anderes Schmuckstück drück die Liebe so gut aus, wie ein Diamantring. (Quelle: pixabay.com © TerriC (CCO Public Domain)

Ein Diamantring ist etwas ganz Besonderes. Er ist ein echter Klassiker, er zeigt Stil und drückt Wertschätzung aus. Die alten Hollywood Filme zeigen den am häufigsten genutzten Diamantring, der auch als Verlobungsring eine adäquate Wahl ist. Es ist der mit der Krappenfassung. Sechs Krallen halten den Diamanten filigran und präsentieren ihn optimal. Der Diamant erstrahlt in allen Facetten und kommt perfekt zur Geltung. Allerdings müssen die Damen besonders sorgsam mit der beringten Hand umgehen, weil der Stein ein wenig hervorsteht und die Gefahr birgt, damit an Stoffen, Ecken und Kanten hängen zu bleiben.

Zertifikate bescheinigen die Echtheit

Ein Zertifikat ist so etwas wie der individuelle Ausweis eines Diamanten. Mithilfe eines Zertifikats sind Verwechslungen von Diamanten ausgeschlossen. Das Dokument beinhaltet unter anderem Informationen zu diesen Eigenschaften:

  • Schliff, ggf. Proportionen
  • Angaben zum Schliff der Spitze und der Tafel
  • Gewicht (angegeben in Karat)
  • Reinheitsgrad
  • Farbstufe
  • Fluoreszenz
  • Polierung
  • Symmetrie
  • Abmessungen
  • Hinweise zu Strukturfehlern
  • Abbildung von eventuellen Einschlüssen

Der Handel hält Zertifikate verschiedener gemmologischer Labore bereit. Um zu prüfen, ob ein Zertifikat echt ist, können Interessenten die Zertifikatsnummer nebst Gewicht des Diamanten in eine Online Datenbank eingeben. Zum Beispiel bieten diese Seiten Prüfungsmöglichkeiten an:

Wer auf der HRD-Seite prüft, der nimmt die Hilfe eines der bekanntesten geologischen Labore der Welt in Anspruch. Es ist innerhalb der Branche höchst anerkannt, da es zuverlässige Analysen erarbeitet. Sein Firmensitz ist in der berühmten Diamantenstadt Antwerpen.

Diamantenformen – von modern bis historisch

Auch Diamantenformen unterliegen einer gewissen Mode. Mit Blick auf die europäische Geschichte der Diamantschleiferei lassen sich zehn typische Formen erkennen. Aus ihnen haben sich die aktuell verfügbaren Formen entwickelt. Allerdings hat sich die Auswahl stark eingegrenzt. Formen wie Achtkantschliff, Brisolette, Spitzschliff oder Peruzzi sind heute kaum noch bekannt. Die Bezeichnung der Formen wäre für den Durchschnittsverbraucher auch eher verwirrend. Verständliche Beschreibungen wie

  1. rund,
  2. quadratisch,
  3. oval und
  4. birnenförmig

sind wesentlich aussagekräftiger und hilfreich bei der Wahl des passenden Diamantrings. Wer sich einen ersten Überblick über die Formen verschaffen möchte, kann bei Baunat nachsehen. Dort lässt sich eine Vorauswahl über die Form des Diamants treffen und mit wenigen Klicks erscheinen Fotos verschiedener Diamantringe. Auf diese Weise gelingt der rasche Einstieg in die Welt der hochwertigen Diamantringe.

Brillanten - Rund und äußerst beliebt

Ein Diamant in rundem Schliff ist weit verbreitet und äußerst beliebt. Der Brillantschliff erfordert eine ausgesprochen ruhige Hand und ein genaues Auge. Es kommt darauf an, sehr exakt zu arbeiten, um dem Diamanten die maximale Brillanz zu verleihen.

Princess Diamant – eckig und großflächig

Ist ein Diamant in Princess Formen geschliffen, handelt es sich um einen eckigen Diamanten. Er kann quadratisch oder rechteckig sein. Im Vergleich zum Brillanten (runde Form) treten eventuelle Verfärbungen des Steins deutlicher zu Tage. Diese zeigen sich im Vergleich zwischen dem Zentrum des Diamanten und seinen äußeren Ecken.

Treppenförmiger Smaragd

Ebenfalls ähnlich zu einem Brillanten ist der Smaragdschliff. Er ist allerdings offener und in Treppen angeordnet. Die Form ist rechteckig und wegen der großen Flächen sind eventuelle Fehler im Stein gut zu erkennen.

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Aufwändiger Diamantring (pixabay.com © Shreenandita (CCO Public Domain))

Ovaler Schliff – präzise und rein

Bei dem ovalen Schliff ist ebenfalls höchste Präzision nötig. Der Schliff muss sehr exakt erfolgen, damit der Stein brilliert. Gelingt das nicht, ergibt sich im Zentrum des geschliffenen ovalen Steins ein deutlich erkennbarer dunkler Punkt.

Der Marquise Schliff – schwer und mystisch

Dieser Schliff ist eine weitere Variante des Brillanten. Er ist vergleichbar mit dem Schliff eines oval geformten Edelsteins, doch am Ende ist der Schliff spitz zulaufend, statt rundlich. Dadurch wirkt ein Stein mit Marquise Schliff deutlich schwerer, als er in Wirklichkeit ist

Radiantschliff – funkelnd und unverwechselbar

Der Radiant ist eine Kombination aus einem Brillanten und einem Smaragd. Da sich hier die meisten Facetten ergeben, erscheint ein Radiant leuchtend hell und funkelnd. Er übertrifft darin nahezu alle anderen Formen.

Kissenschliff - traditionell und aufregend

Ein Diamant in Kissenform ist ein weiterer Klassiker. Seine Optik ist, wie der Name schon sagt, kissenförmig. Als dieser Schliff im 19. Jahrhundert entwickelt wurde, avancierte die Schliffform rasch zu den beliebtesten überhaupt. Im Prinzip ist der Kissenschliff eine Verbindung aus einem eckigen und einem runden Schliff, allerdings ist der Stein vergleichsweise bauchig. Farbige Diamanten lassen sich mit einem Kissenschliff besonders gut in Szene setzen

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Diamanten in jeder Größe ziehen seit Jahrhunderten Damen und Herren gleichermaßen an. (Quelle: pixabay.com © ColiN00B (CCO Public Domain))

Herzförmige und tropfenförmige Diamanten – zeitlos edel

Diamanten in Herz- oder Tropfenform sind zeitlos und edel zugleich. Herzförmig geschliffenen Diamanten sind als Geschenk zum Hochzeitstag oder Valentinstag eine gute Wahl. Tropfenförmige Diamanten eignen sich, genauso wie die herzförmigen, als funkelnder Anhänger für Halsketten und natürlich für den Verlobungsring.

Ganz egal, für welche Form des Diamanten sich der Ehemann in spe entscheidet, er kann sicher sein, dass das edle Schmuckstück auch von jungen, hippen Frauen geliebt wird. Übrigens: Zeitlos schönen Schmuckstück made in Austria gibt es auch von FILU deco nuit no.1. Ketten und Armbänder von FILU lassen sich ebenfalls mit einem hübschen Diamantring kombinieren.

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