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Lifestyle | 03.11.2015

So spart ihr richtig!

Das hart verdiente Geld sollte sich am besten wie von selbst vermehren. Damit es mit dem erfolgreichen Investieren wirklich klappt, haben wir einen Leitfaden für die beliebtesten Anlageformen Österreichs zusammengestellt.

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Foto: Shutterstock

Wer spart, wird belohnt werden – dieser Ansicht sind die Österreicherinnen und Österreicher. Als fleißige Sparer setzen sie insbesondere auf Sicherheit und Voraussicht. Deshalb stehen dauerhafte Anlageformen seit Jahrzehnten hoch im Kurs: Sparbuch oder Bausparen versprechen über Jahre hinweg Verlässlichkeit.

Der Krise keine Chance!
Seit der letzten Weltwirtschaftskrise 2007 treten risikoreiche Geldanlagen wie Aktien und Fonds vor allem bei kleinen Sparsummen allmählich in den Hintergrund. Wer in unsicheren Zeiten spart, erwartet sich einerseits eine gute Rendite und andererseits eine langfristige Verzinsung. Generell gilt: Die Erträge sind höher, je länger das Geld fest angelegt wird.

Individuelles Angebot
Für unterschiedliche Sparangebote und Konditionen empfiehlt sich in jedem Fall ein persönliches Gespräch mit einem Kundenberater. Abgesehen von seiner eigenen Hausbank sollte man dabei immer auch andere Institute in Betracht ziehen: Ein fundierter Vergleich unterstreicht die Stärken der jeweiligen Bank und verschafft außerdem eine gute Übersicht darüber, wann welche Erträge erbracht werden können.
Hilfestellung dazu bieten unter anderem die österreichischen Arbeiterkammern auf der Internet-Seite www.bankenrechner.at. Um eine zufriedenstellende, individuelle Lösung zu finden, sollte man sich jedoch im Vorhinein konkrete Gedanken darüber machen, welche Anforderungen man an eine Geldanlage stellt und welche Funktionen diese erfüllen sollte.

Das liebe Geld
Die österreichische Bevölkerung schätzt sogenannte sichere Anlageformen. Dennoch halten sich beim Liebling Nummer eins, dem Sparbuch, die Renditen deutlich in Grenzen – nach Abzug der Geldentwertung lassen die derzeitigen Jahreszinsen im niedrigen einstelligen Prozentbereich nur wenig übrig.
Wer hohe Inflationsraten fürchtet, sollte eher auf reale Werte wie Gold, Aktien oder auch Immobilien setzen. Den sichersten Schutz vor Krisen bietet jedenfalls – wie historische Daten eindeutig belegen – ein breites Portfolio, weshalb man sich seine eigene Mischung an Anlageformen gemeinsam mit professioneller Hilfe zusammenstellen sollte.

Her mit den Millionen!
Wann ein höheres Risiko auch wirklich hohe Erträge bringt und welche Möglichkeiten es für kurz- oder langfristige Geldanlagen gibt – diese Fragen hat sich die TIROLERIN für Sie gestellt. Wenn Geld im Spiel ist, ist vor allem eines sicher: Genaues Informieren im Vorfeld kann Ihnen einiges ersparen.

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Foto: Shutterstock

Sparbuch

Vorteile: Es gibt keine Kursschwankungen und dank der Einlagensicherung sieht man sein Geld garantiert wieder – kein Wunder, dass dies die beliebteste Anlageform der österreichischen Bevölkerung ist.
Nachteile: Die historisch niedrigen Zinsen werden von der Inflation geschluckt.
Fazit: Das Geld ist sicher deponiert und kann meist täglich behoben werden, vermehrt sich allerdings kaum.

 

Bausparvertrag

Vorteile: Die staatlichen Förderungen bieten Sicherheit und langfristige Renditen. Außerdem hat jeder Bausparer in Österreich ein Recht auf ein Bauspardarlehen mit garantierten Niedrigzinsen.
Nachteile: Die staatlichen Prämien wurden in den vergangenen Jahren reduziert.
Fazit: Interessiert man sich in Sachen Eigenheim für ein günstiges Darlehen, ist man hier richtig.

 

Pensionsvorsorge

Vorteile: Die finanzielle Absicherung im Alter ist garantiert. Vorteil ist die hohe Flexibilität: Die Auszahlung erfolgt wahlweise einmalig, in regelmäßigen Abständen oder nach Bedarf.
Nachteile: Die Vertragsbedingungen sind ein wahrer Dschungel – in jedem Fall sollte man eine zweite Meinung einholen!
Fazit: Die Angebote zur Pensionsvorsorge sind zahlreich und leider auch unübersichtlich.

 

Lebensversicherung

Vorteile: Ist die Lebensversicherung als Auszahlung in Form von Pensionszahlungen vorgesehen, sind die Prämien zum Teil steuerlich absetzbar. Die Auszahlungen sind von der Kapitalertrag- und Einkommensteuer befreit.
Nachteile: Die Kapitalbindung ist vergleichsweise lang und die Flexibilität eingeschränkt.
Fazit: Vielseitig einsetzbar, ist die Lebensversicherung besonders als Kreditrestschuldversicherung beliebt. 

 

Gold

Vorteile: Gold gibt es nur in begrenzter Menge und kann nicht beliebig vermehrt werden, was diese Geldanlage besonders überschaubar macht. Außerdem ist das gelbe Edelmetall gegen Währungs- oder Regierungsreformen immun.
Nachteile: Weil der Markt klein ist, kann es auch zu starken Schwankungen kommen.
Fazit: Unabhängig von Reformen und Zinssätzen steht Gold stets hoch im Kurs.

 

Aktien

Vorteile: Nach einem erfolgreichen Geschäftsjahr wird ein Teil des Unternehmensgewinns an die Aktionäre ausgeschüttet – das kann für hohe Renditen sorgen.
Nachteile: Die Schwankungen der Börsenkurse sind extrem hoch und unberechenbar.
Fazit: Nur sehr hohe Inflationsraten haben Auswirkungen auf Aktien, dennoch ist diese Geldanlage nichts für schwache Nerven!

 

Fonds

Vorteile: Mit der Verwaltung durch einen professionellen Fondsmanager spart man sich viel Zeit und kann dank dessen Beratung auch ohne große Finanzerfahrung gewinnbringende Anlageentscheidungen treffen.
Nachteile: Man ist vom Können des Fondsmanagers abhängig und muss Abschläge für die Verwaltung einkalkulieren.
Fazit: Geeignet für kleine Summen, aber aufgrund der relativ hohen Gebühren nicht für kurzfristige Investments.

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