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Lifestyle | 19.09.2017

Sie haben Ihr Ziel erreicht!

Wer Großes erreichen will, braucht die richtige Ausbildung. Doch der Blick fürs Wesentliche geht oft verloren. Wir sagen Ihnen, wie Sie den richtigen Fokus für Ihre Ausbildung finden.

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Egal ob Weiterbildung, Studium oder Schule, es ist wichtig zu wissen, wo man hin möchte. Kommen Sie in Ihrem Studium nicht weiter oder stehen Sie immer wieder vor Problemen, die Ihnen die Motivation rauben, kann es sein, dass Sie kein Ziel vor Augen haben oder dieses nicht deutlich genug formuliert haben.


Problembewältigung. Um Ihren Weg zu finden, sollten Sie sich genau umsehen und feststellen, wo Ihre größten Schwachstellen liegen und was Sie immer wieder ausbremst. Kann es sein, dass Sie mit Ihrer jetzigen Lernmethode nicht zurechtkommen? Während einige am besten lernen, wenn sie den Stoff vorgetragen bekommen, müssen ihn andere mit Bildern verknüpfen. Finden Sie heraus, welcher Lerntyp Sie sind und orientieren Sie sich so gut wie möglich daran. Eventuell gibt es aber auch zu viel Ablenkung, etwa durch Kollegen, die alles schlecht reden und Sie so mit ihrer negativen Grundstimmung anstecken. Umgeben Sie sich mit positiven Menschen und lassen Sie sich von deren Motivation mitreißen. Unter Umständen liegen Ihnen auch die Lerninhalte nicht. Überlegen Sie sich, warum Sie dieses Studienfach oder diesen Kurs gewählt haben. Wird es von Ihnen erwartet, wurde es Ihnen vielleicht sogar aufgezwungen oder haben Sie wirkliches und ehrliches Interesse daran, sich mit den Inhalten auseinanderzusetzen? Häufig blockiert uns in einem solchen Fall das Unterbewusstsein.

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Zieleinlauf. Wenn Sie Ihr Problem analysiert haben, wissen Sie wahrscheinlich, wo Sie ansetzen müssen. Wichtig ist nun, dass Sie sich in einem nächsten Schritt damit auseinandersetzen, was Sie erreichen wollen. Hier sollten Sie darauf achten, Ihr persönliches Ziel möglichst genau zu formulieren. Schreiben Sie sich unbedingt auf, was Sie erreichen wollen. Dabei sollten Sie darauf achten, dass die Formulierung konkret ist und nicht missverstanden werden kann. Verwenden Sie keine Verneinungen und achten Sie darauf, dass man den Fortschritt messen kann. Begriffe wie höher, weiter oder besser können nicht gut nachvollzogen werden. Legen Sie am besten auch einen Zeitraum fest, bis wann Sie Ihr Ziel erreichen möchten. Selbstverständlich sollte Ihr Ziel realistisch und machbar sein. Das heißt aber nicht, dass Sie nicht groß denken dürfen – im Idealfall gibt Ihnen Ihr Ziel Kraft und Mut und motiviert Sie jedes Mal, wenn Sie daran denken.


Das hab ich jetzt davon. Haben Sie Ihr persönliches Ziel nicht nur gefunden, sondern auch entsprechend formuliert, zögern Sie nicht und setzen Sie gleich die ersten Schritte, am besten noch innerhalb der nächsten 72 Stunden. Sie werden sehen, eine klare Vorstellung der Zukunft bringt nicht nur mehr Entschlossenheit mit sich, es schafft auch mehr Wahlmöglichkeiten und Freiräume für Sie selbst. Außerdem lernen Sie so Ihr Potenzial kennen und wissen, dass sich Zukunftsträume in Verbindung mit harter und fokussierter Arbeit realisieren können – ein unglaublich gutes und schönes Gefühl. Und last but not least führt ein klares Ziel zu mehr Erfolg in der Ausbildung und auch in Ihrem Beruf sowie letzt-
endlich auch zu mehr Zufriedenheit und erhöhter Lebensqualität.

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ÖFTER MAL WAS NEUES

Versuchen Sie, immer wieder kleine Verhaltensmuster zu ändern, und beobachten Sie, wie sich dies auf Ihr Lernverhalten auswirkt. Nehmen Sie sich vor, dem Vortragenden mindestens eine Frage zu stellen. Oder sprechen Sie sich bestimmte Inhalte auf Ihr Telefon und hören Sie es sich immer wieder an. Lesen Sie abends noch mal in den Unterlagen.

Ansteckungsgefahr:
Wenn Sie sich mit Leuten umgeben, die keinen Plan haben oder nur unmotiviert sind, kann dies auf Sie abfärben. Aber auch das Gegenteil ist der Fall: Konzentration und Motivation sind ebenfalls ansteckend. Umgeben Sie sich mit Menschen, die eine gute Einstellung haben und mit denen Sie sich positiv über das Gelernte austauschen können.
Der Ton macht die Musik:
Ruhige instrumentale Klänge können sich positiv auf unsere Aufnahmefähigkeit auswirken. Wir werden gelassener, aber bleiben aufmerksam. Zusätzlich kann Musik Emotionen steuern, ein Effekt, der in Filmen immer wieder genutzt wird. Gerade beim Auswendiglernen kann Musik dazu dienen, das Gelernte als etwas emotional Angenehmes dauerhafter abzuspeichern.
In der Ruhe liegt die Kraft:
Prüfungen und Abgabetermine können Stress auslösen und großen Druck ausüben. Fühlt man sich ängstlich, getrieben oder gestresst, ist der Kopf blockiert. Neues Wissen bleibt  nicht haften und kreative Ideen können  nicht entstehen. Versuchen Sie dieses Gefühl erst gar nicht aufkommen zu lassen, indem Sie im Voraus planen und früh genug erkennen, wann es Nachholbedarf gibt.

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KOPFSACHE

Egal welches Ziel Sie verfolgen, wichtig ist die Einstellung, mit der Sie dieses verfolgen:
• Unterteilen Sie besonders große Aufgaben in kleinere Teilschritte – so haben Sie häufiger ein Erfolgserlebnis.
• Auch wenn Sie zweifeln, ob Sie der Aufgabe gewachsen sind, lassen Sie dieses Gefühl niemals die Oberhand gewinnen. Verhalten Sie sich stets so, als hätten Sie die volle Kontrolle über die Situation.
• Bleiben Sie unbedingt konsequent und arbeiten Sie jeden Tag an Ihrem Ziel – auch kleine Schritte bringen Sie näher an Ihr Ziel.
• Die Dinge entwickeln sich trotz allem nicht wie erwartet? Seien Sie nachsichtig mit sich selbst! Vieles braucht Zeit und kleine Rückschläge sind normal.
• Beginnen Sie jetzt gleich! Dinge vor sich herzuschieben bringt Sie nicht weiter.
• Geben Sie niemals auf und machen Sie sich klar, wie weit Sie schon gekommen sind.

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Zum Weiterlesen: Studieren kann man lernen Von Kira Klenke Springer Gabler (€ 20,55), ISBN: 978-3-658-17559-7
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