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Lifestyle | 07.04.2015

Rhythmus im Blut

Kaum von den Auftritten mit Björk aus New York zurück, ist Manu Delago auf Tour durch Österreich. Im April präsentiert der Innsbrucker Komponist und Musiker das neue Album mit seinem Ensemble „Manu Delago Handmade“.

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Der Innsbrucker ist als Perkussionist weltweit gefragt. (© privat)

Mit zwei Jahren saß er am Schlagzeug, mit sechs an der Ziehharmonika und mit zehn am Klavier – Manu Delago ist seit Kindheit an in der Welt der Musik zuhause. Nach dem klassischen Schlagwerkstudium am Tiroler Landeskonservatorium übersiedelte der Vollblut-Musiker nach London, wo er Jazz-Schlagzeug und Komposition studierte und sich auf das Musikinstrument Hang spezialisierte. Als Perkussionist steht der 30-Jährige heute mit Welt-Stars wie der isländischen Sängerin und Songwriterin Björk, The Cinematic Orchestra oder The Leisure Society auf der Bühne. Mit seinen eigenen Ensembles gastiert Manu Delago auch regelmäßig in Tirol: darunter „Living Room“, das erste Bassklarinette-Hang-Duo der Welt, das der Innsbrucker 2006 gemeinsam mit Christoph Pepe Auer gründete. Ein weiteres Projekt ist das Quartett „Manu Delago Handmade“, mit dem der Wahl-Londoner im April anlässlich der neuen CD „Silver Kobalt“ durch seine alte Heimat tourt. Der TIROLERIN verriet der gefragte Komponist, wo er seine Inspiration findet und warum er lieber keine Pläne für die Zukunft schmiedet.

Wie war der Tour-Start mit Björk in New York?

Manu Delago: Einfach super! Wir haben sehr positives Feedback und Kritiken bekommen. Weder Björk, noch ich haben vorher in der Carnegie Hall in New York City gespielt, das war ein unbeschreibliches Erlebnis. 

Wie viele Wochen im Jahr sind Sie unterwegs?

Ungefähr sechs Monate im Jahr bin ich auf Tour. In den letzten drei Jahren habe ich Konzerte auf sechs Kontinenten gespielt, also kann man ruhig sagen, ich bin dabei weltweit unterwegs. Die verbleibende Zeit verbringe ich in London und den Sommer am liebsten in den Tiroler Bergen.

Wie kam es zum Umzug nach London?

Hauptgrund war die Stadt selbst. Ich habe mich damals entschieden, dass ich international arbeiten möchte und das ist von Tirol aus sehr schwierig. In London habe ich dann studiert und mir langsam das aufgebaut, wo ich jetzt bin.

Wie koordinieren Sie Ihre verschiedenen Projekte?

Das ist wirklich eine Herausforderung! Obwohl ich gleich viel spiele wie vor zehn Jahren, fühlt sich jeder Auftritt wegen der großen Namen, mit denen ich auftrete, wichtiger an. Die Problematik, dass jeder seinen eigenen Kalender einteilen muss, bleibt aber dieselbe. Dabei kommt es immer wieder zu Terminkollisionen und man braucht Fingerspitzengefühl und etwas Glück. Generell gilt bei mir allerdings das Prinzip „first come, first serve“.

Das gesamte Interview findet ihr in der aktuellen TIROLERIN!

Manu Delago
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Mit der isländischen Sängerin und Komponistin Björk ist Manu Delago bis Anfang April in New York und ab Juni auch in Europa auf Tour. (© privat)
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Während der Innsbrucker Jazz-Schlagzeug an der Guildhall School of Music & Drama in London studierte, spezialisierte er sich auf das Instrument Hang. (© Daniel Shaked)
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